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Kettner NOW 16.03.2026 (26:03)

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Kettner NOW (Live-Sendung) 16.03.2026: Hessen-Beben, Nahostkrise & Gold

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Deutschland im März 2026 – ein Land, das sich an einem Scheideweg befindet. Während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten eine neue Eskalationsstufe erreichen, die Industrie der Bundesregierung ein Ultimatum stellt und die Wähler in Hessen ein politisches Beben auslösen, zeigt sich einmal mehr: Wer sein Vermögen nicht aktiv schützt, wird von den Ereignissen überrollt. Ein Blick auf die drängendsten Entwicklungen dieses Tages – und warum Edelmetalle in diesem Umfeld relevanter sind denn je.

Hessen wählt – und sendet ein Erdbeben nach Berlin

Die hessischen Kommunalwahlen vom Sonntag haben ein Ergebnis produziert, das in seiner Deutlichkeit selbst erfahrene Politikbeobachter überrascht. Die AfD hat ihren Stimmenanteil von 6,8 auf 15,9 Prozent mehr als verdoppelt – ein Zugewinn von über neun Prozentpunkten auf kommunaler Ebene, wo traditionell persönliche Bekanntheit und lokale Themen den Ausschlag geben.

Die CDU behauptet sich mit 29,7 Prozent als stärkste Kraft. Doch die eigentliche Geschichte erzählen die Verlierer: Die SPD stürzt von 24 auf 20,2 Prozent ab, die Grünen verlieren von 18,4 auf 14,4 Prozent – fast jeder fünfte Grünen-Wähler hat seiner Partei den Rücken gekehrt. Die FDP vegetiert bei 3,7 Prozent vor sich hin, ein politisches Schattendasein.

Besonders bemerkenswert: In Gemeinden wie Büdingen, Erlensee und Biebesheim liegt die AfD nach ersten Auszählungen sogar auf Platz eins. Das sind keine urbanen Protestwahlen – das ist der Puls der ländlichen Bevölkerung, die sich von der etablierten Politik im Stich gelassen fühlt.

Der eigentliche Hammer: Die AfD war in den meisten Städten und Gemeinden gar nicht mit eigenen Listen angetreten – nur auf Kreisebene. Wäre sie flächendeckend dabei gewesen, hätten CDU und SPD noch deutlicher verloren.

Die Wahlbeteiligung von rund 50 Prozent klingt zunächst ordentlich. Doch sie bedeutet auch: Fast jeder zweite Wahlberechtigte blieb zu Hause. Das ist keine stille Zufriedenheit. Das ist lautstarke Resignation – und ein Warnsignal, das die Politik nicht länger ignorieren kann.

Drohnenangriff auf Dubai: Der Nahe Osten versinkt im Chaos

Während Deutschland über Kommunalwahlen diskutiert, eskaliert die Lage im Nahen Osten dramatisch. Ein Drohnenangriff hat am Montag einen Treibstofftank direkt neben dem internationalen Flughafen von Dubai in Brand gesetzt. Der gesamte Flugbetrieb wurde eingestellt, Emirates hat Flüge gestrichen. Die Behörden sprechen von einer „Vorsichtsmaßnahme" – doch die Realität ist weitaus bedrohlicher.

Die Vereinigten Arabischen Emirate werden seit Kriegsbeginn systematisch mit iranischen Drohnen und Raketen attackiert. Die Zahlen sind erschreckend:

  • Über 1.500 Drohnen von der Luftabwehr abgefangen
  • Knapp 300 Raketen neutralisiert
  • Sechs Todesopfer bisher bestätigt
  • Saudi-Arabien fängt allein an einem Tag sechs Drohnen ab
  • Rund 2.000 Schiffe liegen in der Straße von Hormus fest

Durch diese Meerenge fließen täglich rund 20 Millionen Barrel Öl – ein Fünftel des Weltverbrauchs. Jede Störung dieser Lebensader treibt die Energiepreise nach oben und damit die Inflation weltweit. Frankreichs Präsident Macron hat in Teheran angerufen und ein Ende der Angriffe gefordert. Ob das dort jemanden interessiert, darf bezweifelt werden.

Deutschlands fatale Verweigerungshaltung

US-Präsident Trump fordert eine NATO-Beteiligung an der Straße von Hormus. Und Deutschland? Berlin sagt Nein. Regierungssprecher Cornelius stellte klar, das sei „nicht der Krieg der NATO". Außenminister Wadefuhl will zunächst von Israel und den USA wissen, wann diese ihre Ziele erreicht haben wollen.

Da steht die Weltwirtschaft vor einer der schwersten Energiekrisen seit Jahrzehnten, die Spritpreise klettern – und der deutsche Außenminister verlangt erst mal Informationen, als säße man in einem Seminar und nicht mitten in einer Krise.

Trumps Ansage war unmissverständlich: „Wer nicht hilft, für den wird es eine sehr schlechte Zukunft der NATO geben." Das ist ein Ultimatum. Und Deutschland kann sich einen Bruch mit Washington schlicht nicht leisten – nicht mit einer Bundeswehr, die seit Jahrzehnten kaputtgespart wurde. Jeder Drohnenangriff auf eine Ölanlage, jede Blockade der Meerenge treibt die Energiepreise nach oben – und damit die Inflation hier bei uns. An der Tankstelle, bei der Heizkostenabrechnung, im Supermarkt.

Für Anleger bedeutet diese geopolitische Eskalation vor allem eines: Die Flucht in sichere Häfen beschleunigt sich. Gold als krisensicherer Wertspeicher profitiert historisch von genau solchen Szenarien – steigende Energiepreise, geopolitische Unsicherheit und schwindendes Vertrauen in politische Lösungen.

Die deutsche Industrie stellt ein Ultimatum

Als wäre die geopolitische Lage nicht bedrohlich genug, brodelt es auch an der Heimatfront. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat der Regierung Merz ein Ultimatum gestellt: Bis Sommer 2026 müssen greifbare Reformen auf dem Tisch liegen – sonst ist das Vertrauen endgültig weg.

Die Zahlen, die dieses Ultimatum untermauern, sind erschütternd:

  • Seit 2018 sind rund 300.000 Arbeitsplätze in der Metall- und Elektroindustrie verloren gegangen
  • Allein 2026 könnten bis zu 150.000 weitere Stellen wegfallen
  • Jeder dritte Betrieb greift bereits zu betriebsbedingten Kündigungen
  • Die Sozialabgaben könnten bis 2035 auf rund 50 Prozent steigen

Die Ursachen sind seit Jahren bekannt: erdrückend hohe Steuern, explodierende Sozialabgaben, eine Bürokratie, die jede unternehmerische Initiative erstickt, und Energiekosten, die international nicht wettbewerbsfähig sind. Gesamtmetall-Chef Oliver Zander warnt: Sollten die Sozialabgaben tatsächlich die 50-Prozent-Marke erreichen, wäre das der endgültige Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.

Und was macht die Regierung? Sie setzt Kommissionen ein. Reformkommissionen für die Rente, Reformkommissionen für die Gesundheit. Man analysiert, man diskutiert, man vertagt. Deutschland verwaltet seinen Niedergang – statt ihn aufzuhalten.

Porsche: Symptom eines systemischen Versagens

Wie dramatisch die Lage der deutschen Industrie wirklich ist, zeigt das Beispiel Porsche. Der Stuttgarter Sportwagenbauer meldet einen Gewinneinbruch von über 90 Prozent. Der neue Vorstandschef Michael Leiters kündigt weiteren Stellenabbau an – zusätzlich zu den bereits geplanten 3.900 Stellen. Die Elektrostrategie verschlingt Milliarden, die Nachfrage bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Den eigenen Batteriehersteller hat man bereits aufgegeben.

Das ist kein Einzelfall. Das ist ein Symptom für den Niedergang der deutschen Automobilindustrie. Jahrelang hat die Politik den Herstellern eine Agenda aufgezwungen, die weder durchdacht noch ausgereift war. Die Rechnung zahlen jetzt Tausende Arbeitnehmer.

Der ehemalige VW-Chef Matthias Müller warnt: Deutschland sei auf dem Weg zu einer „DDR 2.0". Die Politiker seien schlicht überfordert, wir seien „ein Volk von Egoisten in einem Vollkaskostaat" geworden.

Harte Worte. Aber wenn man sich die Zahlen anschaut – 300.000 verlorene Industriejobs in fünf Jahren, drei Millionen Arbeitslose, über fünf Millionen Bürgergeldempfänger – dann sind sie kaum übertrieben.

Heizungsgesetz gekippt: Ein Schritt zurück zur Vernunft

Immerhin gibt es eine positive Nachricht: Die schwarz-rote Koalition kippt das berüchtigte Heizungsgesetz von Robert Habeck. Dieses ideologische Prestigeprojekt, das Millionen Eigenheimbesitzer in Angst versetzt hat, wird in seinen Kernbestandteilen gestrichen.

Die wichtigsten Änderungen:

  1. Öl- und Gasheizungen bleiben erlaubt – auch im Neubau
  2. Der Heizungskeller wird wieder zur Privatsache
  3. Statt Zwang zur Wärmepumpe gibt es jetzt Wahlfreiheit
  4. Die Regierung setzt auf einen breiteren Energiemix: Gas, Biomethan, Wasserstoff
  5. Die bestehende Gasinfrastruktur wird weiter genutzt

Dahinter steckt eine nüchterne Erkenntnis: Die totale Elektrifizierung geht schlicht nicht auf. Wenn Millionen Haushalte gleichzeitig mit Wärmepumpen heizen, Millionen E-Autos laden und die Industrie auf Strom umstellt, dann muss dieser Strom auch verfügbar sein. An kalten Wintertagen liefern Wind und Sonne aber notorisch zu wenig. Ein überfälliger Schritt zurück zur Vernunft.

Die Fachkräfte-Illusion: 400.000 pro Jahr – wohin eigentlich?

Während die Industrie Stellen abbaut, will SPD-Ministerin Alabali-Radovan jährlich 400.000 Arbeitskräfte aus dem Ausland holen. Die Widersprüche sind offensichtlich:

  • 300.000 Industriejobs in fünf Jahren verloren
  • Drei Millionen Menschen arbeitslos gemeldet
  • Über fünf Millionen Bürgergeldempfänger
  • 50.000 bis 80.000 gut ausgebildete Deutsche verlassen jährlich das Land

Ingenieure, Ärzte, IT-Fachleute – sie gehen in die Schweiz, nach Skandinavien, in die USA. Wegen der Steuerlast, wegen der Bürokratie, weil Leistung in Deutschland nicht mehr wertgeschätzt wird. Vielleicht sollte man sich erst einmal darum kümmern, die eigenen Talente im Land zu halten, bevor man Hunderttausende anwirbt.

Gold bei 2.950 Euro: Warum der Rücksetzer eine Chance ist

Inmitten all dieser Krisen und Verwerfungen bleibt ein Anker der Stabilität: Gold. Die Feinunze notiert aktuell bei rund 2.950 Euro. Ja, in den letzten Tagen gab es einen kleinen Rücksetzer von gut einem Prozent. Doch wer nur auf die Tagesperformance schaut, verkennt das große Bild.

Die Jahresbilanz spricht eine unmissverständliche Sprache:

  • Gold: Plus 58 Prozent in zwölf Monaten
  • Silber: Plus 112 Prozent auf Jahressicht – eine Verdopplung
  • Silber notiert bei rund 70 Euro die Feinunze

Der kleine Rücksetzer ist nichts anderes als eine gesunde Verschnaufpause in einem intakten Aufwärtstrend. Die fundamentalen Treiber für Edelmetalle sind allesamt noch da – und sie verstärken sich gegenseitig.

Warum die Treiber für Gold intakt bleiben

Betrachtet man die Nachrichtenlage dieses einen Tages, wird klar, warum Goldmünzen und Goldbarren als Vermögensschutz so gefragt sind wie selten zuvor:

  1. Geopolitische Eskalation: Der Drohnenangriff auf Dubai und die Blockade der Straße von Hormus treiben Energiepreise und damit die Inflation
  2. Industrieller Niedergang: Deutschlands Wirtschaftsmotor stottert, Arbeitsplätze verschwinden in Rekordtempo
  3. Explodierende Staatsschulden: Die Sozialabgaben drohen auf 50 Prozent zu steigen – finanziert durch immer mehr Schulden
  4. Schwindendes Vertrauen: Fast jeder zweite Hesse bleibt der Wahl fern, die Industrie stellt Ultimaten – das Vertrauen in staatliche Institutionen erodiert
  5. Zentralbank-Käufe: China kauft seit 16 Monaten ununterbrochen Gold und stockt seine Reserven systematisch auf

Auch Washingtons Griff nach Venezuelas Goldreserven zeigt: Die großen Mächte dieser Welt wissen genau, welchen Wert das gelbe Metall in Zeiten der Unsicherheit hat. Pekings systematische Aufstockung der Goldreserven ist kein Zufall – es ist eine strategische Entscheidung gegen den Dollar und für monetäre Souveränität.

Einstiegsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel

Wer angesichts dieser Entwicklungen über den Einstieg in Edelmetalle nachdenkt, findet für jedes Budget passende Optionen. Das Gold Starter-Set bietet einen niedrigschwelligen Einstieg, während das Gold Starterpaket S bereits eine solide Grundlage für den Vermögensschutz legt.

Für Anleger, die umfassender vorsorgen möchten, bieten sich das Gold Krisenschutzpaket S oder das Gold Krisenschutzpaket M an. Wer sein Vermögen in größerem Umfang absichern will, findet im Gold Krisenschutzpaket XXL eine umfassende Lösung.

Bei der Münzauswahl setzen erfahrene Anleger auf bewährte Klassiker: den Maple Leaf, den Wiener Philharmoniker, das Känguru oder den American Eagle. Auch der Britannia, der China Panda und die Lunar-Serie erfreuen sich großer Beliebtheit.

Das große Bild: Warum Eigenverantwortung jetzt zählt

Fassen wir zusammen, was dieser eine Tag im März 2026 offenbart: Deutschland steht vor gewaltigen Herausforderungen. Die Industrie schlägt Alarm, die Welt brennt – und die Politik setzt Kommissionen ein und hofft, dass es schon irgendwie gut geht.

Wird es aber nicht. Nicht, wenn die Energiekrise sich verschärft. Nicht, wenn die Industrie weiter abwandert. Nicht, wenn die Sozialabgaben auf 50 Prozent steigen. Nicht, wenn das Vertrauen der Bürger in ihre Institutionen weiter erodiert.

Gold hat in über 5.000 Jahren Menschheitsgeschichte jede Währung, jedes Imperium und jede Krise überlebt. In Zeiten, in denen Papiergeld durch politische Entscheidungen entwertet wird, bleibt es der ultimative Wertspeicher.

Die Geschichte der 84-jährigen Rentnerin aus Hessen, die ihr Drei-Sterne-Hotel an den Landkreis vermietete und nach fünf Jahren vor einem Totalschaden von 2,5 Millionen Euro stand, ist ein Sinnbild für das Verhältnis zwischen Staat und Bürger in Deutschland. Der Staat nimmt die Bürger in die Pflicht – und lässt sie dann im Regen stehen.

Umso wichtiger ist es, Eigenverantwortung zu übernehmen. Sich zu informieren. Sein Vermögen zu schützen. Die richtigen Entscheidungen zu treffen – nicht auf Basis von Hoffnung, sondern auf Basis von Fakten. Und die Fakten sprechen eine klare Sprache: In einem Umfeld aus geopolitischer Instabilität, industriellem Niedergang und fiskalischer Überdehnung gibt es wenige Anlageklassen, die sich über Jahrtausende bewährt haben.

Gold ist eine davon. Die älteste Währung der Menschheitsgeschichte kennt keine Insolvenz, keine Inflation und keinen Zahlungsausfall. In Zeiten wie diesen ist das mehr als ein Argument – es ist eine Notwendigkeit.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Berater getroffen werden.

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