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Kettner NOW 27.02.2026 (31:37)
Kettner NOW (Live-Sendung) 27.02.2026: Iran-Krise, Silber-Rallye & Goldmarkt
Die geopolitischen Spannungen am Persischen Golf verschärfen sich dramatisch, in Europa warnt Viktor Orbán vor einem offenen Krieg mit Russland, und an den Edelmetallmärkten spielen sich Szenen ab, die selbst erfahrene Analysten in Staunen versetzen. Silber hat in nur einem Jahr fast 150 Prozent zugelegt, die physischen Bestände an der wichtigsten Börse der Welt schmelzen dahin wie Schnee in der Frühlingssonne – und in Berlin gönnen sich die Volksvertreter derweil eine satte Gehaltserhöhung. Ein Abend, der zeigt: Wer sein Vermögen nicht aktiv schützt, wird von den Ereignissen überrollt.
Iran pumpt Öl wie im Rausch – steht ein US-Militärschlag bevor?
Am Persischen Golf stehen die Zeichen auf Sturm. Der Iran hat seine Ölexporte in den vergangenen Tagen auf das Dreifache des Normalwerts hochgefahren – über drei Millionen Barrel pro Tag werden von der Ölinsel Kharg auf Tanker verladen. Üblicherweise liegt die Exportmenge bei rund anderthalb Millionen Barrel. Die Botschaft ist unmissverständlich: Teheran rechnet offenbar mit einem amerikanischen Militärschlag und will vorher noch so viel Rohöl wie möglich auf die Weltmeere bringen.
Die militärischen Indikatoren sind alarmierend:
- Zwei amerikanische Flugzeugträgerverbände kreuzen in der Region
- Dutzende Kampfjets wurden in Stellung gebracht
- Die hochgeheimen F-22 Tarnkappen-Kampfjets wurden nach Israel verlegt – ein Schritt, der nur in absoluten Ausnahmesituationen erfolgt
- Saudi-Arabien fährt vorsorglich die eigene Ölförderung hoch
- Die Charterkosten für Supertanker haben sich seit Jahresbeginn verdreifacht
Besonders der letzte Punkt verdient Aufmerksamkeit. Wenn sich die Kosten für den Transport von Rohöl in wenigen Wochen verdreifachen, ist das keine normale Marktbewegung. Das ist blanke Nervosität – die Branche preist ein konkretes Eskalationsszenario ein.
Was eine Blockade der Straße von Hormus bedeuten würde
Sollte es tatsächlich zu einem Militärschlag kommen und der Iran als Vergeltung die Straße von Hormus blockieren, wären die Konsequenzen verheerend. Durch diese Meerenge fließt ein Fünftel des weltweiten Ölhandels. Eine Blockade würde die Energiepreise weltweit explodieren lassen.
Für Deutschland, das ohnehin unter den höchsten Energiekosten Europas ächzt, wäre ein solches Szenario wirtschaftlich katastrophal. Doch in Berlin scheint man einmal mehr im Krisenmodus zu verharren, statt vorausschauend zu handeln. Wer in solchen Zeiten auf physisches Gold als Krisenschutz setzt, handelt weitsichtiger als mancher Politiker.
Silber: Die spektakulärste Rally seit Jahrzehnten
Was sich derzeit am Silbermarkt abspielt, ist nichts weniger als historisch. Die Zahlen sind atemberaubend und verdienen eine genaue Betrachtung.
An der COMEX, der wichtigsten Edelmetallbörse in New York, sind die physischen Silberbestände seit Oktober um 31 Prozent eingebrochen – von 532 Millionen Unzen auf nur noch 366 Millionen. In weniger als fünf Monaten sind also 166 Millionen Unzen physisches Silber aus den Tresoren abgeflossen.
Für jede Unze echtes Silber in den Tresoren existieren vier Unzen auf dem Papier. Das ist wie ein Stuhlspiel – und es sind viel zu wenig Stühle da.
Dieses Verhältnis von 4:1 zwischen Papier-Silber und physischem Metall ist ein Pulverfass. Wenn auch nur ein Bruchteil der Papierbesitzer gleichzeitig auf Auslieferung besteht, bricht das System zusammen. In Shanghai wird Silber bereits mit über 10 Dollar Aufschlag zum internationalen Spotpreis gehandelt – ein klares Signal, dass die physische Nachfrage das Angebot bei Weitem übersteigt.
Die Zahlen sprechen für sich
Die aktuelle Kursentwicklung der Edelmetalle ist beeindruckend:
- Silber steht bei rund 76 Euro die Unze – über 11 Prozent Plus in nur einer Woche
- Im Jahresvergleich hat Silber fast 150 Prozent zugelegt
- Gold notiert bei rund 4.400 Euro die Unze – knapp 60 Prozent Plus auf Jahressicht
- Wer vor einem Jahr Silber gekauft hat, hat seinen Einsatz fast zweieinhalbmal zurück
Diese Entwicklung bestätigt, was weitsichtige Anleger seit Jahren wissen: In Zeiten geopolitischer Unsicherheit, ausufernder Staatsverschuldung und inflationärer Geldpolitik gibt es kaum einen besseren Schutz als physische Edelmetalle. Wer den Einstieg noch nicht gewagt hat, findet mit dem Gold Starter-Set einen niedrigschwelligen Zugang.
Besonders Maple Leaf Goldmünzen und Wiener Philharmoniker erfreuen sich in solchen Marktphasen enormer Beliebtheit – sie vereinen höchste Reinheit mit weltweiter Anerkennung und Liquidität.
Orbán warnt: „Der Krieg klopft an unsere Tür"
Während sich die Lage am Persischen Golf zuspitzt, verschärft sich auch die Situation in Europa. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat eine Warnung ausgesprochen, die man nicht leichtfertig abtun sollte.
Der Krieg klopft an unsere Tür. Europa ist auf dem Weg in eine offene Konfrontation mit Russland.
Orbán verweist auf einen Text des Europäischen Parlaments, in dem die Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine nachdrücklich begrüßt wird. Gleichzeitig wirft er der Ukraine vor, gezielte Energiemaßnahmen gegen Ungarn einzusetzen – konkret die Stilllegung einer Ölpipeline als kalkulierte Sabotage, um Ungarn vor den Wahlen unter Druck zu setzen.
Die Reaktion des ungarischen Premiers ist konsequent: Er blockiert EU-Zahlungen an die Ukraine und das nächste Sanktionspaket. Man mag von Orbán halten, was man will – aber hier stellt jemand die Interessen seines eigenen Volkes über die Wünsche aus Brüssel. Eine Haltung, die man sich von deutschen Politikern manchmal wünschen würde.
Seine Kernbotschaft ist klar formuliert:
- Europa braucht kein Wettrüsten, sondern ein Sicherheitsabkommen mit Russland
- Eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine während des Krieges würde ganz Europa in den Konflikt hineinziehen
- Diplomatie statt Eskalation muss die Maxime sein
In einem solchen Umfeld gewinnt die Frage der Vermögenssicherung eine ganz neue Dimension. Wie wir in unserem Artikel über Russlands goldene Rettungsleine berichtet haben, setzt selbst der Kreml auf seine Goldreserven als ultimatives Sicherheitsnetz. Wer für den Ernstfall vorsorgen möchte, findet im Gold Krisenschutzpaket XXL eine umfassende Absicherung.
ARD berichtet neutral über AfD – und Deutschland reibt sich die Augen
Es gibt Momente, die man zweimal lesen muss, um sie zu glauben. Die ARD hat tatsächlich einmal neutral über die AfD berichtet. Was ist passiert?
Das Verwaltungsgericht Köln hat dem Bundesamt für Verfassungsschutz einen empfindlichen Dämpfer verpasst. Das 1.000 Seiten dicke Gutachten, das die AfD als „gesichert rechtsextrem" einstufen sollte, wurde vom Gericht als unzureichend bewertet. Und dann kam der eigentlich bemerkenswerte Moment.
Das Gutachten sei nichts weiter als bedrucktes Papier mit überschaubarer Aussagekraft. Wenn eine Behörde, die dem Innenminister unterstehe, so agiere, dann dürfe man sich nicht wundern, dass Bürger den Eindruck bekämen, es gehe darum, einen politischen Gegner auszuschalten.
Diese Worte stammen nicht von einem Oppositionspolitiker oder einem alternativen Medienmacher. Sie stammen von ARD-Korrespondentin Irina Seiram – ausgestrahlt im Ersten Deutschen Fernsehen. Genau das, was kritische Beobachter seit Jahren sagen und wofür sie regelmäßig als Verschwörungstheoretiker abgestempelt werden, wird nun im öffentlich-rechtlichen Rundfunk formuliert.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Der Beitrag lief nachts, zu einer Uhrzeit, zu der kaum jemand zuschaut. Ob die ARD eine solche Einordnung auch zur besten Sendezeit bringen würde, darf bezweifelt werden.
Sachsen-Anhalt: Fünf Parteien gegen die demokratische Opposition
Was sich derzeit in Sachsen-Anhalt abspielt, ist demokratiepolitisch höchst bedenklich. Fünf Parteien – CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke – arbeiten gemeinsam an einer sogenannten Parlamentsreform. Das erklärte Ziel: Die AfD soll daran gehindert werden, demokratische Mitspracherechte auszuüben.
Besonders dreist ist folgender Mechanismus: Verfassungsrichter sollen sich künftig quasi ihre eigenen Nachfolger aussuchen dürfen, wenn der Landtag sich nicht auf Kandidaten einigt. Ohne öffentliche Debatte. Ein geschlossener Kreislauf der Macht, der jeder demokratischen Kontrolle entzogen ist.
Die Ironie dabei: Die CDU, die auf Bundesebene gebetsmühlenartig ihre „Brandmauer" nach links beschwört, arbeitet in Magdeburg Seite an Seite mit der Linkspartei – dem politischen Erben der SED. In Berlin den Staatsmann geben, in Sachsen-Anhalt mit dem politischen Erben der SED kuscheln. Das passt hinten und vorne nicht zusammen.
Der Selbstbedienungsladen Bundestag: 500 Euro mehr – einfach so
Während Rentner mit Minirenten auskommen müssen und der Mittelstand unter der Steuerlast zusammenbricht, bedienen sich die Bundestagsabgeordneten einmal mehr großzügig aus der Staatskasse.
Ab Juli 2026 steigen die Abgeordnetendiäten um fast 500 Euro im Monat auf über 12.000 Euro. Das ist das Dreifache eines Durchschnittsverdieners. Und das Beste – oder vielmehr das Dreisteste – daran:
- Es muss nicht einmal abgestimmt werden
- Die Erhöhung läuft automatisch über einen Mechanismus, den sich die Abgeordneten selbst eingebaut haben
- Keine Debatte, keine unbequemen Fragen – einfach mehr Geld
- Bundestagspräsidentin Klöckner kommt auf fast 25.000 Euro monatlich
- Die Pensionsansprüche steigen automatisch mit
Für vier Jahre Parlamentszugehörigkeit erwirbt ein Abgeordneter Pensionsansprüche, für die ein normaler Arbeitnehmer 30 Jahre schuften müsste. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Für wen machen diese Leute eigentlich Politik?
Wie wir in unserer Analyse zu Trumps Rekord-Rede und dem „goldenen Zeitalter" auf tönernen Füßen aufgezeigt haben, ist die Selbstbedienungsmentalität der politischen Klasse kein rein deutsches Phänomen – aber hierzulande hat sie eine besonders dreiste Qualität erreicht.
Tesla-Warnung: Standort Deutschland auf der Kippe
Elon Musk hat unmissverständlich klargemacht: Wenn die IG Metall bei der Betriebsratswahl im Werk Grünheide an Einfluss gewinnt, wird es keine Erweiterung der Fabrik geben. Das ist mehr als eine Drohung – es ist ein Weckruf für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die Probleme sind strukturell und kumulieren sich:
- Erdrückende Bürokratie bei Genehmigungsverfahren
- Höchste Energiekosten in Europa
- Rekordsteuerlast für Unternehmen und Arbeitnehmer
- Gewerkschaften, die zunehmend politische Agenden verfolgen statt Arbeitnehmerinteressen zu vertreten
Wer will unter diesen Bedingungen noch in Deutschland investieren? Die Frage ist berechtigt – und die Antwort fällt für den Standort immer ungünstiger aus. Auch der Private-Credit-Markt zeigt bereits bedrohliche Risse, wie wir kürzlich berichtet haben.
Warum Edelmetalle in dieser Gemengelage unverzichtbar sind
Die Nachrichtenlage dieses Abends verdichtet sich zu einem klaren Bild: Die Welt wird nicht ruhiger. Iran-Krise, Kriegsgefahr in Europa, explodierende Schulden, eine politische Klasse, die sich selbst bedient – all das sind Faktoren, die den Wert von Papiergeld systematisch untergraben.
In solchen Zeiten zeigt sich, warum Menschen seit Jahrtausenden auf Gold und Silber vertrauen. Die Kurse sprechen eine deutliche Sprache: Gold bei 4.400 Euro, Silber mit fast 150 Prozent Jahresperformance. Das sind keine Zufallsbewegungen – das ist der Markt, der die Realität einpreist.
Wer noch nicht in Edelmetalle investiert ist, sollte die aktuelle Situation als Weckruf verstehen. Das Gold Krisenschutzpaket S bietet einen soliden Einstieg für mittlere Budgets, während das Gold Krisenschutzpaket M eine breitere Diversifikation ermöglicht. Für Einsteiger mit kleinerem Budget ist das Gold Starterpaket S eine überlegenswerte Option.
Ob Känguru, Britannia, American Eagle, China Panda oder Lunar-Serie – die Auswahl an erstklassigen Anlagegoldmünzen ist groß. Entscheidend ist nicht, welche Münze man wählt. Entscheidend ist, dass man handelt.
Denn eines lehrt die Geschichte mit absoluter Verlässlichkeit: Gold hat jede Krise, jeden Krieg und jede Währungsreform überstanden. Papiergeld nicht. Und die nächste Bewährungsprobe könnte näher sein, als viele glauben.
Bleiben Sie wachsam. Bleiben Sie informiert. Und schützen Sie, was Ihnen wichtig ist – mit dem ältesten Wertspeicher der Menschheitsgeschichte.
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