Gold Tremissis Kaiser Justinianus I. (527-565 n. Chr. | Rückeroberer von Rom)

Antike Goldmünze aus Byzanz – 1,5 g echtes Gold aus der Zeit Kaiser Justinians I.
Handgeprägtes Unikat mit Echtheitszertifikat – Sammlerstück mit echter Geschichte
Nummer 1 im Römischen Reich: versichert, anonym und versandkostenfrei geliefert
1.500 Jahre Geschichte in Gold: Original-Umlaufmünze aus der Regierungszeit Justinians I. – gehämmertes Feingold aus Byzanz, das Reiche überdauert hat und heute Ihren Wert sichert
Unikat mit Echtheitszertifikat: Jeder Tremissis ist handgeprägt und einzigartig – authentische Spuren, Kaiserporträt im Perlendiadem und geprüfte Echtheit für Ihre Sammlung
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Tremissis des Kaisers Justinianus I. – 1.500 Jahre Weltgeschichte in 1,5 Gramm
Motiv: Der Avers zeigt die drapierte und gepanzerte Büste Justinians im Perlendiadem nach rechts, umlaufend die Titulatur D N IVSTINIANVS P P AVG („Unser Herr Justinian, immerwährender Augustus"). Auf dem Revers schreitet die geflügelte Siegesgöttin Victoria mit Kranz und Kreuzglobus, begleitet von einem Stern im Feld, der Umschrift VICTORIA AVGVSTORVM und dem Abschnittskürzel CONOB – ein Motiv, das kaiserliche Machtsymbolik und frühchristliche Bildsprache in einer einzigen Prägung vereint.
Material / Feinheit: Gold. Der Tremissis wurde in der Spätantike aus nahezu reinem Gold ausgebracht – das Kürzel OB in CONOB stand für obryzum, also geläutertes Feingold. Da es sich um antike, handgehämmerte Umlaufware handelt, ist die Feinheit im Einzelstück divers.
Hersteller: Diverse antike Münzstätten des Oströmischen Reiches; der klassische Typ dieser Zeit stammt aus Konstantinopel.
Feingewicht / Rohgewicht: 1,5 g
Durchmesser: 16 mm
Nennwert: Tremissis – das Drittelstück des Solidus
Prägejahr: diverse, aus der Regierungszeit 527–565 n. Chr.
Herkunft: Oströmisches Reich (Byzanz)
Erhaltung: Umlaufware, bankenüblich
Extras: mit Echtheitszertifikat, Serie „Geschichte", Versand als Werteversand
Manche Münzen sind schön. Diese hier ist ein Zeitzeuge. Wer den Tremissis Justinians in der Hand hält, hält ein Zahlungsmittel, das durch die Hände von Kaufleuten, Soldaten und Beamten eines Weltreichs ging, als Rom bereits gefallen und Konstantinopel zur strahlenden Metropole der bekannten Welt geworden war. Unter den antiken Goldmünzen zählt der Tremissis zu den Stücken mit der größten historischen Fallhöhe – klein im Format, gewaltig in der Bedeutung.
Justinian I. – der Kaiser, der den Westen zurückholte
Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus, geboren um 482 in einfachen Verhältnissen, regierte von 527 bis 565 und gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der Spätantike. Seine Feldherren Belisar und Narses eroberten Nordafrika von den Vandalen und Italien von den Ostgoten zurück; Teile Spaniens kamen hinzu. Das oströmische Kaiserreich erreichte damit seine größte Ausdehnung seit dem Untergang des weströmischen Reiches. Parallel dazu ließ Justinian das römische Recht kodifizieren – das später so genannte Corpus Iuris Civilis prägt die europäische Rechtstradition bis heute. Und mit der Hagia Sophia, 537 geweiht, entstand ein Bauwerk, das die Zeitgenossen sprachlos machte. Seine Regierungszeit markiert den Übergang von der Antike zum Mittelalter wie kaum eine zweite.
Solidus, Semissis, Tremissis – das goldene Währungssystem von Byzanz
Konstantin der Große hatte mit dem Solidus jene Goldwährung geschaffen, die über Jahrhunderte bemerkenswert stabil blieb und im gesamten Mittelmeerraum akzeptiert wurde. Der Tremissis ergänzte dieses System nach unten:
Solidus: die Leitmünze zu rund 4,5 g Gold – Rückgrat von Staatshaushalt und Fernhandel.
Semissis: das Halbstück, deutlich seltener im Umlauf.
Tremissis: das Drittelstück zu rund 1,5 Gramm, ideal für Alltagszahlungen größeren Umfangs, Soldzahlungen und Geschenke. Tremisses wurden später auch von germanischen Nachfolgereichen nachgeahmt – ein Beleg für das enorme Vertrauen in diese Münze.
Wer eine Goldmünze aus Byzanz erwirbt, kauft nicht nur Edelmetall, sondern ein Stück Staatsvertrauen, das 1.500 Jahre überdauert hat.
Charakter statt Perfektion: die Ästhetik antiker Prägungen
Jeder Tremissis ist ein Unikat. Die Schrötlinge wurden von Hand gehämmert, weshalb Rundung, Zentrierung und Prägeschärfe variieren; leichte Wellungen des Schrötlings, kleine Randunebenheiten und Spuren des Umlaufs gehören zum Wesen dieser Stücke. Genau darin liegt der Reiz: Ein makelloser Hochglanzabschlag könnte diese Geschichte nicht erzählen. Das beigefügte Echtheitszertifikat gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit – gerade bei antiken Münzen ein Argument, das schwer wiegt. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Für Sammler und Anleger – Edelmetall mit Geschichte
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papierwährungen überlebt, die je gegen es angetreten sind. Der Tremissis führt das anschaulich vor Augen: Das Reich, das ihn ausgab, existiert seit 1453 nicht mehr – das Metall in Ihrer Hand hat seinen Wert behalten. Als Sammlerprodukt verbindet diese Prägung numismatischen Reiz mit dem physischen Charakter von Edelmetall und eignet sich damit sowohl als Einstieg in die antike Numismatik als auch als individuelle Ergänzung eines auf Inflationsschutz und Krisenschutz ausgerichteten Bestandes.
Wer Edelmetalle breiter aufstellen möchte, kombiniert historische Goldprägungen gern mit Silber. Auch Silber blickt auf eine jahrtausendealte Karriere als Münz- und Geldmetall zurück, gilt seit jeher als Wertaufbewahrungsmittel und ist in kleinen Einheiten ein praktisches Tauschmittel in Zeiten von Währungsinstabilität. Hinzu kommt die kräftige industrielle Nachfrage aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik, während das förderbare Angebot begrenzt bleibt. Für physische Edelmetalle im Privatvermögen gilt in Deutschland zudem: Nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr sind Veräußerungsgewinne grundsätzlich steuerfrei (§ 23 EStG) – für eine verbindliche Beurteilung Ihrer persönlichen Situation wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Ob als Herzstück einer Sammlung zur Spätantike, als greifbare Geschichtsstunde für die nächste Generation oder als Sachwert, der von Generation zu Generation weitergegeben wird: Dieser goldene Zeitzeuge aus der Regierungszeit Justinians I. gehört zu jenen Stücken, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.









