Silber Denar Kaiser Gallienus (260-268 n.Chr. - Zeitalter der Reichskrise)

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Zum deutschen OnlineshopOriginaler römischer Silber-Denar aus der Zeit Kaiser Gallienus' – echte Antike zum Anfassen
Jedes Exemplar ein Unikat mit eigener Patina, geliefert im edlen Samtbeutel
Echtes Feinsilber als Sachwert – Sammlerfreude und Krisenschutz in einer Münze
Antike zum Anfassen: Ein original geprägter Denar aus der Zeit Kaiser Gallienus' (260-268 n. Chr.) – echte Umlaufware, die den Untergang ihres eigenen Reiches überdauert hat
Jedes Stück ein Unikat: Eigene Prägung, eigene Patina, eigene Geschichte – geliefert im hochwertigen Samtbeutel und Nummer 1 in der Kategorie Römisches Reich
Silber als Wertspeicher: Rund 1,5 bis 2,1 g Feinsilber verbinden Sammlerreiz mit echtem Sachwert – ein Mahnmal gegen Geldentwertung für Ihre Krisenvorsorge
Silber Denar Kaiser Gallienus – geprägtes Zeugnis der Reichskrise
Manche Münzen kauft man einfach. Andere nimmt man in die Hand und reist rund 1.760 Jahre zurück. Dieser antike Denar aus Silber gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Geprägt wurde er unter Kaiser Gallienus, der von 253 bis 268 n. Chr. über das Römische Reich herrschte – mitten in der dramatischsten Phase der Reichskrise des 3. Jahrhunderts. Echte Umlaufware aus der Antike, jedes Exemplar ein Unikat mit eigener Prägung, eigener Patina, eigener Geschichte.
Kaiser Gallienus: Herrscher im Auge des Sturms
Publius Licinius Egnatius Gallienus, geboren um 218, regierte zunächst gemeinsam mit seinem Vater Valerian. Als dieser im Krisenjahr 260 in der Schlacht von Edessa in persische Gefangenschaft geriet, übernahm der Sohn die Alleinherrschaft – und mit ihr ein Imperium, das an nahezu jeder Grenze brannte. Germanische Einfälle, Usurpatoren, ein gallisches Sonderreich unter Postumus: Gallienus hielt das Zentralreich acht Jahre lang zusammen, ehe er 268 vor Mailand einer Verschwörung eigener Offiziere zum Opfer fiel. Sein Nachfolger wurde Claudius Gothicus.
253–260: Samtherrschaft mit Valerian; Gallienus sichert Rhein- und Donaugrenze
259: Sieg über Alamannen und Juthungen bei Mailand
260: Gefangennahme Valerians durch die Sassaniden, Beginn der Alleinherrschaft
ab 260: Abspaltung des gallischen Sonderreichs, Aufstände im Osten des Reiches
Reformen: mobile Reiterkorps bei Mailand, Aufstieg des Ritterstandes im Militär
260: Aufhebung der Christenverfolgungsedikte seines Vaters
Kultur: Kontakt zum Philosophen Plotin, oft als „Gallienische Renaissance“ bezeichnet
Das Motiv: Strahlenkrone, Kaiserporträt, antike Legende
Die Vorderseite zeigt das charakteristische Bildnis des römischen Kaisers nach rechts, umgeben von der Umschrift IMP GALLIENVS P F AVG. Ins Auge fällt die Strahlenkrone – jenes Kennzeichen, das in der Kaiserprägung Doppelstücke markierte und den Doppeldenar (Antoninian) vom einfachen Denarius unterschied. Eingeführt hatte dieses Nominal Caracalla um 214 n. Chr.; bei Prägungen für eine Kaiserin, etwa Julia Domna, übernahm die Mondsichel unter der Büste dieselbe Funktion. Die Rückseite trägt eine stehende Gestalt mit langem Zepter, wie sie als Personifikation kaiserlicher Tugenden auf zahllosen Reversen dieser Epoche erscheint. Leichte Prägeschwächen, dezentrierte Schrötlinge und Umlaufspuren gehören bei Stücken dieses Alters dazu – sie sind kein Mangel, sondern Beweis eines echten Lebens im antiken Zahlungsverkehr.
Technische Daten auf einen Blick
Nennwert: Denar
Land / Ursprung: Römisches Reich
Edelmetall: Silber, Feinheit diverse (zeittypische Billonlegierung mit Kupfer- bzw. Bronzeanteil)
Rohgewicht: ca. 3,5 g
Feingewicht: ca. 1,5–2,1 g
Durchmesser: ca. 20 mm
Prägejahr, Prägestätte, Stückelung: diverse
Erhaltung: Umlaufware (gebraucht), bankenüblich
Geldgeschichte zum Anfassen – und ein zeitloses Lehrstück
Kaum eine Epoche erzählt so plastisch, was passiert, wenn Geld seinen Gehalt verliert. Der Silberanteil der Denare und Doppeldenare sank im 3. Jahrhundert rapide: Von rund 40 Prozent um 238 fiel er bis um 270 auf wenige Prozent – am Ende blieb faktisch eine versilberte Kupfermünze. Genau deshalb sind Originale mit noch deutlich sichtbarem Silberanteil, wie dieses Stück mit rund 1,5 bis 2,1 Gramm Feinsilber, bei Sammlern so gefragt. Wer sie besitzt, hält ein Mahnmal gegen Geldentwertung in der Hand.
Reiche kommen und gehen, Währungen verschwinden – Gold und Silber überdauern beides. Diese Münze hat den Untergang ihres eigenen Staates überlebt.
Damit verbindet dieser Denar zwei Welten: das Sammelvergnügen echter Antike und die Substanz eines Edelmetalls, das seit Jahrtausenden als Geld, Tauschmittel und Wertspeicher dient. Moderne Silbermünzen aus Anlageprägungen bieten einen klar definierten Feingehalt und maximale Handelbarkeit – antike Stücke wie dieser Gallienus punkten dagegen mit Seltenheit, Individualität und einem historischen Reiz, den keine Neuprägung nachbilden kann. Beides ergänzt sich in einer durchdachten Sammlung hervorragend.
Silber überzeugt zudem durch handfeste Argumente: hohe industrielle Nachfrage in Elektronik, Solar- und Medizintechnik, begrenzte Verfügbarkeit, weltweite Liquidität und ein innerer Wert, der – anders als bei Fiat-Geld – nicht vom Vertrauen in Regierungen abhängt. Als Inflationsschutz und als Krisenschutz ist es traditionell geschätzt, im Vergleich zu Gold erschwinglich und dank kleiner Einheiten auch für kleinere Transaktionen praktisch. Ein Sachwert, der sich über Generationen weitergeben lässt.
Steuerlicher Hinweis: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr beträgt.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.







