1 Sechsling Freie Hansestadt Hamburg (1823-1855 | mit Stadtwappen)

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Zum deutschen OnlineshopEchtes Umlaufsilber der Freien Hansestadt Hamburg mit historischem Stadtwappen
Nummer 1 in der Kategorie Kleinmünzen – begehrtes Sammlerstück aus Altdeutschland
Silber als teilbarer Sachwert – nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei verkaufen
Hanseatisches Original: Echtes Umlaufsilber der Freien Hansestadt Hamburg aus den Jahren 1823 bis 1855 – Alltagsgeschichte des Hamburger Hafens zum Anfassen
Nummer 1 bei Kleinmünzen: Unser beliebtestes Sammlerstück dieser Kategorie überzeugt mit Stadtwappen, gewachsener Patina und günstigem Einstieg ins Gebiet Altdeutschland
Silber als Sachwert: Kleinstes Nominal, teilbar und krisenerprobt – nach einem Jahr Haltefrist verkaufen Sie Ihr Silber grundsätzlich steuerfrei
1 Sechsling der Freien Hansestadt Hamburg (1823–1855) – Kleingeld aus dem Tor zur Welt
- Historisches Original: echtes Zahlgeld der Freien Hansestadt Hamburg aus dem 19. Jahrhundert, geprägt im Zeitraum 1823 bis 1855.
- Edelmetall: Silber mit einer Feinheit von 500/1.000 – der typische Billon-Charakter norddeutscher Kleinmünzen.
- Format: gerade einmal 14,00 mm Durchmesser bei rund 0,78 g Rohgewicht – ein handschmeichelndes Kleinod der Numismatik.
- Motiv: das Hamburger Stadtwappen mit dreitürmiger Burg, Kreuz auf dem Mittelturm und zwei sechsstrahligen Sternen.
- Prägequalität: bewusst keine „Polierte Platte“ (PP), sondern gelaufene Umlaufware in bankenüblicher Erhaltung mit gewachsener Patina.
- Steuerlicher Aspekt: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr beträgt.
- Sammelgebiet: Teil unserer Serie „Geschichte“ – ein Sammlerstück mit hanseatischer Herkunft und klarer Provenienz-Story.
Manche Münzen sind groß, schwer und laut. Dieser Sechsling ist das Gegenteil: winzig, leicht, unscheinbar – und trotzdem ein Zeitzeuge ersten Ranges. Er lag in den Taschen von Hafenarbeitern, Krämern und Kaufleuten, als Hamburg zur bedeutendsten Handelsstadt des deutschen Nordens aufstieg. Wer ihn in die Hand nimmt, hält Alltagsgeschichte der Hansestadt zwischen den Fingern.
Der Sechsling: ein halber Schilling mit hanseatischer Tradition
Der Sechsling – regional auch Sößling oder Sechser genannt – entsprach sechs Pfennigen und damit einem halben Schilling. Erstmals prägte ihn Lübeck im Jahr 1388; über den Wendischen Münzverein der Hanse verbreitete sich das Nominal rasch nach Hamburg, Lüneburg und Wismar. Östlich der Elbe rechnete man den Reichstaler seit 1622 zu 48 Schilling, sodass 96 Sechslinge auf einen Taler gingen. In Hamburg selbst galt: 16 Schilling ergaben eine Mark. Und 1855 setzte die Hansestadt den Schlusspunkt – die letzten Sechslinge überhaupt entstanden aus einer Billon-Legierung. Sie erwerben dieses Nominal also in seiner allerletzten Ausprägung, kurz bevor Kaiserreich und Reichswährung die alten Städtenominale ablösten.
Das Stadtwappen: die Hammaburg als Markenzeichen
Die eine Seite zeigt schnörkellos den Wert: „I SECHSLING“, flankiert von zwei sechsstrahligen Sternen, darunter die Jahreszahl. Die andere Seite gehört dem berühmten Hamburger Stadtwappen – jener dreitürmigen Burg mit geschlossenem Tor, deren Mittelturm ein Kreuz krönt. Dieses Wappenbild steht bis heute für Wehrhaftigkeit, Freiheit und Bürgerstolz. Kaum ein Motiv verdichtet hamburgische Identität so klar auf 14 Millimeter.
Ein Sechsling war kein Vermögen – aber er kaufte Brot, Bier und Fährgeld. Genau darin liegt sein Reiz: Er erzählt vom echten Leben, nicht vom Repräsentieren.
Umlaufware mit Charakter – das erhalten Sie
Diese Stücke waren gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und vom gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann. Für 1855 sind übrigens sowohl Stücke ohne Münzzeichen als auch Exemplare mit dem Buchstaben „A“ bekannt – ein zusätzlicher Anreiz für Variantensammler.
Wer spiegelnde Flächen und mattierte Reliefs sucht, wie moderne Sammlermünzen sie in PP bieten, ist hier bewusst falsch abgebogen. Historische Umlaufware lebt von Gebrauchsspuren. Sie sind der Beweis, dass diese kleine Münze ihren Dienst wirklich getan hat.
Silber: Wertspeicher mit langer Tradition
Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall und Wertaufbewahrungsmittel, in vielen Kulturen ein Symbol für Reichtum und Prestige. Anders als Fiat-Geld, dessen Kaufkraft vom Vertrauen in Regierungen abhängt, besitzt Silber einen inneren Wert – nicht zuletzt wegen seiner starken industriellen Nachfrage in Elektronik, Solar- und Medizintechnik. Das Angebot ist begrenzt, das Metall langlebig, weltweit als Rohstoff gehandelt und hoch liquide. Als Baustein für Werterhalt, Inflationsschutz und Krisenschutz gehört physisches Edelmetall in jede durchdachte Vermögensstruktur. Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt; Silber begleitet es seit jeher als das Geld des Alltags – teilbar, vertraut, überall auf der Welt anerkannt.
Vergleich: Sechsling, Dreiling und größere Nominale
- Sechsling gegen Dreiling: Der Dreiling galt nur drei Pfennig und fällt noch kleiner aus. Der Sechsling wirkt in der Hand präsenter und zeigt das Wappen deutlicher.
- Sechsling gegen Schilling und 8 Schilling: Größere hamburgische Nominale bringen mehr Feinsilber mit, kosten aber entsprechend mehr. Der Sechsling bleibt der günstige Einstieg ins Sammelgebiet Altdeutschland.
- Sechsling gegen Taler und Speciestaler: Talerstücke sind repräsentativ, Kleinmünzen dagegen erzählen vom täglichen Handel im Hafen. Beides ergänzt sich in einer Sammlung ideal.
- Sechsling gegen moderne Silbermünzen: Anlageklassiker punkten mit hohem Feinsilbergehalt, historische Kleinmünzen mit Seltenheitsreiz, Alter und Geschichte.
Für Sammler und Anleger
Für Sammler ist der Sechsling ein Pflichtstück im Bereich Altdeutschland und norddeutsche Städteprägungen. Für Anleger, die Sachwerte schätzen, ist er die charmante Ergänzung neben den großen Klassikern: Kleinste Nominale sind teilbar, unauffällig und historisch bewährt als Tauschmittel in Zeiten von Währungsinstabilität. Und als Erinnerungsstück, das man weitergibt, schlägt dieses Hamburger Original ganz nebenbei die Brücke von einer Generation zur nächsten.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.








