Silber Antoninian Kaiser Philippus I. Arabs (244-249 n. Chr. | Aufsteiger aus Arabien)

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Zum deutschen OnlineshopEchtes Silber aus römischer Prägung – rund 1.800 Jahre alter Zeitzeuge des Kaisers Philippus I. Arabs
Jedes Stück ein Unikat mit eigener Patina – Top 15 Sammlerfavorit aus der Kategorie Römisches Reich
Historischer Sachwert als Inflations- und Krisenschutz – versichert und anonym geliefert
Original aus dem Jahr 244 n. Chr.: Echtes Silber aus römischer Prägung, rund 1.800 Jahre alt – ein authentischer Zeitzeuge des Kaisers Philippus I. Arabs, kein modernes Serienprodukt
Unikat mit Sammlerreiz: Jedes Exemplar zeigt eigene Patina, individuelle Prägung und Zirkulationsspuren – begehrt bei Sammlern und unter den Top 15 im Römischen Reich
Sachwert über Generationen: Physisches Silber bleibt knapp, weltweit handelbar und geschätzt als Inflations- und Krisenschutz – versichert und diskret zu Ihnen geliefert
Silber-Antoninian des Philippus I. Arabs – der Aufsteiger aus Arabien in Ihrer Hand
- Edelmetall: echtes Silber aus antiker Prägung – Feinheit je nach Emission und Münzstätte divers
- Prägequalität: keine moderne Sammlerausgabe, sondern historische Umlaufware mit gewachsener Patina
- Gewicht & Format: 4,2 g Rohgewicht bei ca. 22 mm Durchmesser
- Nennwert: Antoninian – der Doppeldenar der römischen Kaiserzeit
- Herkunft: Römisches Reich, Regierungszeit 244 bis 249 n. Chr.
- Motiv: Kaiserporträt mit Strahlenkrone, Rückseitenvarianten divers
- Unikatcharakter: jedes Exemplar ein Original – kein Serienprodukt aus der Neuzeit
- Steuerlich interessant: Veräußerungsgewinne bei Silber sind nach mindestens einem Jahr Haltefrist grundsätzlich steuerfrei
- Lieferung: als Werteversand, versichert und diskret verpackt
Manche Münzen sind einfach Geld gewesen. Diese hier ist ein Zeitzeuge. Wer einen Antoninian des Kaisers Philippus I. Arabs zwischen die Finger nimmt, hält ein Stück des 3. Jahrhunderts n. Chr. – geprägt unter einem Herrscher, dessen Lebensweg klingt wie ein antiker Aufstiegsroman.
Vom Offizier aus der Provinz Arabia auf den Kaiserthron
Marcus Iulius Philippus, bekannt als Philipp der Araber, wurde um 204 in Schahba geboren – jener Stadt, die er später als Philippopolis in der Provinz Arabia neu gründen ließ. Aus vergleichsweise einfachen Verhältnissen stammend, stieg er in der römischen Berufsarmee rasch auf und brachte es unter Gordian III. bis zum Prätorianerpräfekten. Als dieser 244 während des Perserfeldzugs starb, riefen ihn die Soldaten zum Kaiser aus. Seinen gleichnamigen Sohn erhob er zunächst zum Caesar, später zum Mitkaiser; seine Gemahlin Marcia Otacilia Severa wurde Augusta. 249 fiel Philippus in der Schlacht bei Verona gegen seinen ehemaligen Statthalter Decius.
Sein größter Auftritt aber lag im April 248: Rom feierte die Tausendjahrfeier der Stadtgründung – mit pompösen Spielen, exotischen Tieren und großzügigen Geldgeschenken. Der Aufsteiger aus dem Osten inszenierte das Millennium der ewigen Stadt. Reich an Symbolik, reich an Münzbildern.
Der Antoninian: Doppeldenar einer bewegten Epoche
Der Antoninian ist eine römische Silbermünze, eingeführt durch die Münzreform Caracallas im Jahr 215. Der Name selbst ist übrigens eine moderne Schöpfung von Sammlern. Vom Denar unterscheidet ihn ein unverwechselbares Merkmal: die Strahlenkrone des Kaisers auf der Vorderseite. Nominal galt das Stück als zwei Denare wert, nach Gewicht und Silbergehalt entsprach es jedoch eher rund anderthalb Denaren. Nach Gordian III. löste dieses Nominal den Denar als führende Silbermünze des Reiches allmählich ab.
Der Silberanteil sank im Verlauf des Jahrhunderts deutlich: Um 238 lag er im Durchschnitt noch bei etwa 40 Prozent, um 270 bei unter drei Prozent. Prägungen aus der Zeit des Philippus stammen also aus einer Phase, in der der Antoninian noch spürbar Silber trug – einer der Gründe, warum gerade diese Stücke bei Sammlern antiker Münzen so gefragt sind. Verglichen mit einem schweren Sesterz aus Bronze bietet der Antoninian echtes Edelmetall im Taschenformat; verglichen mit einem frühen Denar ist er größer, wuchtiger und im Porträt oft ausdrucksstärker.
Motiv: Strahlenkrone, Legende, Rückseitenvielfalt
Die Vorderseite zeigt das Porträt des Kaisers nach rechts – drapiert, gepanzert, mit der charakteristischen Strahlenkrone. Die Umschrift nennt Namen und Titel, etwa IMP M IVL PHILIPPVS AVG. Auf den Rückseiten erscheinen Personifikationen römischer Staatstugenden: Moneta mit Waage und Füllhorn, dazu je nach Typ Annona, Aequitas, Fides oder Concordia. Geprägt wurde unter anderem in Rom und in Antiochia; die Typen sind im Standardwerk Roman Imperial Coinage (RIC) erfasst.
Erhaltung: Spuren, die den Reiz ausmachen
Wer moderne Sammlerausgaben in Polierte Platte (PP) kennt, darf hier bewusst umdenken. Antike Antoniniane wurden nie in PP gefertigt – sie waren gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus.
Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Silber als Sachwert – damals wie heute
Silber diente über Jahrtausende als Münzmetall, Handelsmedium und Symbol für Reichtum und Prestige. Dieser Antoninian führt das plastisch vor Augen. Physisches Edelmetall bleibt knapp, langlebig und weltweit handelbar, während die industrielle Nachfrage aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik auf ein begrenztes Angebot trifft. Anders als Fiat-Geld, das auf Vertrauen in Institutionen beruht, besitzt Silber einen inneren Wert aus seinen physischen Eigenschaften. Viele Anleger und Sammler schätzen es deshalb als Inflationsschutz und als Krisenschutz – ein Sachwert, der sich über Generationen weitergeben lässt.
Das Römische Reich ist vergangen, seine Währung längst Geschichte – das Silber in dieser Münze hat rund 1.800 Jahre überdauert.
Für wen dieses Stück gemacht ist
- Sammler antiker Münzen, die einen greifbaren Einstieg in die römische Kaiserzeit suchen
- Geschichtsinteressierte, die Antike nicht nur lesen, sondern anfassen möchten
- Einsteiger, die Silbermünzen mit historischer Tiefe modernen Massenprägungen vorziehen
- Schenkende, die ein Präsent mit echtem Erzählwert suchen – Kaiser inklusive
Ein Antoninian des Philippus Arabs ist damit beides: numismatisches Sammlerstück aus unserer Serie „Geschichte“ und ein Stück ehrliches Edelmetall, das schon durch römische Hände ging.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.








