Silber 1/3 Taler König Friedrich II. der Große (1764-1786 | Zahlgeld des "Alten Fritz")

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Zum deutschen OnlineshopOriginales Zahlgeld des „Alten Fritz“ aus 625er Silber – über 250 Jahre echte preußische Geschichte
Top 5 der Kleinmünzen: begehrtes Sammlerstück mit diversen Jahrgängen und Münzstätten
Silber mit doppeltem Wert: Substanz für Krisenzeiten, versichert und anonym geliefert
Original von 1764–1786: Echtes Zahlgeld Friedrichs des Großen aus 625er Silber – jedes Stück ein historisches Unikat mit über 250 Jahren preußischer Geschichte
Sammlerliebling: Top 5 in der Kategorie Kleinmünzen – vier Münzstätten, unzählige Varianten und ein Porträt, das jedes Altdeutschland-Sammelgebiet krönt
Substanzwert im Kleinformat: Historisches Silber vereint Materialwert und Numismatik – handlich, weltweit begehrt und bewährt als Inflations- und Krisenschutz
Zahlgeld des „Alten Fritz" – ein Original aus dem Königreich Preußen
Manche Münzen sind Anlage. Manche sind Sammlerstück. Und manche sind schlicht Geschichte zum Anfassen. Der 1/3 Taler aus Silber, geprägt unter König Friedrich II. von Preußen, gehört zur letzten Kategorie. Er war kein Prunkstück für die Vitrine, sondern echtes Gebrauchsgeld: ein Nominal, das im Alltag zwischen Berlin, Breslau und Königsberg von Hand zu Hand ging, während aus der spöttisch „Streusandbüchse" genannten Region Brandenburg-Preußen eine europäische Großmacht wurde.
Motiv: der König im Lorbeerkranz
Die Vorderseite zeigt die belorbeerte Büste Friedrichs des Großen nach rechts, umlaufend die lateinische Legende FRIDERICUS BORUSSORUM REX – „Friedrich, König der Preußen". Ab 1764/65 wurde dieses Porträt vereinheitlicht; der sogenannte Berliner Typ löste die individuellen Bildnisse der einzelnen Münzstätten ab. Die Rückseite kommt erstaunlich sachlich daher, ganz ohne Wappenpracht: eine sechszeilige Wertangabe „3 EINEN REICHS THALER", darunter Jahreszahl und Münzzeichen, eingefasst von einem Kranz aus Palm- und Lorbeerzweig. Nüchtern, funktional, unverwechselbar – so wie der Staat, der diese Stücke ausgab.
Die technischen Daten auf einen Blick
- Nennwert: 1/3 Taler (1/3 Reichsthaler), Königreich Preußen
- Edelmetall: Silber, Feinheit 625/1.000
- Rohgewicht: ca. 8,6 g – das Feingewicht fällt je nach Stück und Jahrgang unterschiedlich aus
- Durchmesser: 30 mm
- Prägezeitraum: 1764–1786; der gelieferte Jahrgang ist divers
- Herkunft: Königreich Preußen, Prägestätte divers
- Zustand: Umlaufware, Erhaltungsgrad divers
- Kategorie: historische Münze der Serie „Geschichte", Sammlerprodukt
Vier Münzstätten, unzählige Varianten
Der Buchstabe unter der Jahreszahl verrät die Herkunft: A steht für Berlin, B für Breslau, E für Königsberg, F für Magdeburg. Jede dieser Prägeanstalten arbeitete mit eigenen Stempelschneidern. Schriftbild, Ornamente rechts und links des Nennwerts, die Position des Münzzeichens, die Ausführung der Locken – all das unterscheidet sich in Nuancen. Für Sammler ist genau das der Reiz. Kein Exemplar gleicht dem anderen exakt.
Ein Drittel Taler – was war das damals wert?
Der 1/3 Taler entsprach 8 Groschen beziehungsweise 96 Pfennig. Grundlage war der Graumann'sche Münzfuß: Friedrich II. erließ 1750 ein Edikt zur Münzreform, ausgearbeitet von seinem Generalmünzdirektor Johann Philipp Graumann, nach dem aus einer feinen Kölnischen Mark Silber 14 preußische Reichstaler geprägt wurden. Damit war der 1/3 Taler das größte der handlichen Kleinnominale – zu wertvoll für den Brotkauf am Morgen, aber genau richtig für Löhne, Fuhrlohn, Pacht und Handelsgeschäfte. Wer heute ein solches Stück in der Hand hält, hält preußische Wirtschaftsgeschichte in der Hand.
Erhaltung: Umlaufware mit Biografie
Diese Stücke sind Umlaufware – und sie sehen auch so aus. Dunklere Patina, individuelle Zentrierung, kleine Kerben, Abnutzungen, stellenweise schwächer ausgeprägte Legendenpartien: Das sind keine Mängel, sondern Biografie. Jede Spur stammt aus Händen, die vor Jahrhunderten Waren, Fracht oder Schulden damit beglichen haben.
Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers ausfallen können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab. Bitte verstehen Sie das Foto im Shop ausdrücklich als Beispielbild: Optik, Gewicht im Detail und Erhaltung variieren aus historischen Gründen von Stück zu Stück. Sie erwerben ein Original.
Historisches Silber mit doppeltem Boden
Edelmetall bleibt Edelmetall, auch nach mehr als 250 Jahren. Historische Silbermünzen vereinen zwei Ebenen: den Materialwert des enthaltenen Edelmetalls und den numismatischen Wert des Objekts. Silber wurde in nahezu allen Kulturen über Jahrhunderte als Geld- und Handelsmetall verwendet, es ist langlebig, weltweit liquide und behält seine physischen Eigenschaften über sehr lange Zeiträume. Dazu kommt die moderne Nachfrage aus der Industrie: Elektronik, Solartechnik und Medizintechnik benötigen das Metall, während das Angebot naturgemäß begrenzt bleibt.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat sämtliche Papierwährungen überlebt. Silber lief stets an seiner Seite – als Metall des Alltags, des Handels und der kleinen Beträge.
Genau deshalb schätzen viele Käufer physisches Edelmetall als Inflationsschutz und als Krisenschutz. Anders als Fiat-Geld, dessen Wert auf dem Vertrauen in Institutionen ruht, trägt eine Silbermünze ihren Substanzwert in sich – dieser 1/3 Taler beweist es seit über zwei Jahrhunderten. Kleine Nominale sind dabei besonders praktisch, weil sie sich in überschaubaren Schritten erwerben und im Bedarfsfall auch als Tauschmittel einsetzen lassen. Ein Hinweis zur Steuer: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind nach derzeitiger Rechtslage grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Eine individuelle Steuerberatung ersetzt dieser Hinweis selbstverständlich nicht.
Für wen sich dieses Stück eignet
- Sammler von Altdeutschland: Brandenburg-Preußen unter Friedrich dem Großen zählt zu den beliebtesten Sammelgebieten überhaupt.
- Geschichtsinteressierte: ein greifbares Zeugnis aus der Zeit von Sanssouci, Schlesischen Kriegen und aufgeklärtem Absolutismus.
- Einsteiger in historisches Silber: deutlich zugänglicher als ein vollständiger Reichstaler, dabei mit derselben Aura.
- Schenkende: Ein Original aus dem 18. Jahrhundert wirkt anders als jede moderne Neuprägung.
Im Vergleich zum großen Taler ist der 1/3 Taler das handlichere Stück, im Vergleich zum 1/6 Taler oder zum Groschen das repräsentativere: 30 mm Durchmesser haben echte Präsenz zwischen den Fingern. Wer preußische Geschichte sammelt, seine Sammlung historischer Münzen ergänzt oder schlicht ein Original aus der Regierungszeit des „Alten Fritz" besitzen möchte, findet hier einen Zeitzeugen, der Kriege, Währungsreformen und Staatswechsel überdauert hat – und das Silber darin ist heute noch dasselbe wie 1773.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.








