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Bronze Follis Kaiser Constans (337-350 n. Chr. | konstantinische Dynastie)

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  • Echtes Original: Geld der Spätantike
  • Kaiserporträt: jung und fein geprägt
  • Ruhm dem Heer: zwei Soldaten mit Speer
Artikel-Nr: 22610023
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BeschreibungTechnische Daten
Follis Constans · Vorderseite

Original der Antike · Konstantinische Dynastie

Follis ConstansRund 1.700 Jahre alt.

Unter Konstantin wurde der Follis kleiner und enthielt kaum noch Silber. Die Stücke dieser Epoche messen 20 mm, ein Follis Diocletians 27 mm.

Herrscher
Constans337 bis 350 n. Chr.
Durchmesser
20 mm
Gewicht
ca. 6,5 g

Unter Konstantin wurde der Follis kleiner und enthielt kaum noch Silber. Die Stücke dieser Epoche messen 20 mm, ein Follis Diocletians 27 mm.

Herrscher
Constans337 bis 350 n. Chr.
Durchmesser
20 mm
Gewicht
ca. 6,5 g
Follis Constans · Vorderseite
Follis Constans · Rückseite

Konstantinische Dynastie · 306 bis 363 n. Chr.

Die Hauptstadt wandert an den Bosporus.

Unter Konstantin wurde das Christentum zur erlaubten und bald zur bevorzugten Religion, die Hauptstadt wanderte an den Bosporus, und das Münzbild änderte sich mit: weniger Götter, mehr Feldzeichen, Lager und Siegeszeichen. Seine Söhne teilten das Reich unter sich auf und bekriegten sich.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Das gelieferte Stück kann im Detail abweichen.

Im selben Maßstab

Denar, Antoninian, Follis und Solidus im selben Maßstab

Drei Größen heißen hier Follis: rund 27 mm in der Tetrarchie, 20 mm unter Konstantin und seinen Söhnen, 28 mm unter Justinian.

Tremissis Justinian I.TremissisJustinian I. 16 mm
Denar Septimius SeverusDenarSeptimius Severus ca. 18 mm
Follis ConstansFollisConstans 20 mmdiese Seite
Solidus HerakliusSolidusHeraklius 20 mm
Antoninian Valerian I.AntoninianValerian I. 21 bis 23 mm
Umriss einer 1-Euro-Münze1 Eurozum Vergleich 23,25 mm
Großfollis DiocletianFollisDiocletian 27 mm
Follis Justinian I.FollisJustinian I. 28 mm

Einordnung

31 Originale aus rund 1.100 Jahren

Jedes Stück steht bei den Jahren seines Herrschers oder seines Typs. Hervorgehoben ist die Epoche dieses Stücks; wählen Sie eine andere, um ihre Originale zu sehen.

Konstantinische Dynastie 306 bis 363 n. Chr. · 3 Originale

  • Follis Konstantin I. · VorderseiteFollis Konstantin I.306 bis 337 n. Chr.
  • Follis Konstantin II. · VorderseiteFollis Konstantin II.337 bis 340 n. Chr.
  • Follis Constans · VorderseiteFollis Constans337 bis 350 n. Chr.diese Seite
Follis Constans · Vorderseite

Aufbewahren

Das Wichtigste zuerst: nicht putzen.

Die dunkle Schicht auf Bronze und das matte Grau auf Silber heißen Patina. Sie ist über Jahrhunderte gewachsen und schützt die Oberfläche. Wer sie wegpoliert, nimmt dem Stück diesen Schutz.

  1. Nur am Rand anfassenHautfett kann sich dauerhaft in die Oberfläche ätzen. Nehmen Sie das Stück zwischen Daumen und Zeigefinger am Rand, über einer weichen Unterlage.
  2. Einzeln und trocken lagernLagern Sie jedes Stück einzeln an einem trockenen Ort, in einer Kapsel oder einem säurefreien Etui. PVC-Hüllen gehören nicht dazu, sie greifen die Oberfläche an.
  3. Kein Mittel, kein PutztuchKein Essig, kein Silberputztuch, kein Ultraschall. Laut dem Bank of Canada Museum hinterlässt fast jeder Putzversuch ohne Restaurator Schäden, meist durch Abrieb.
Follis Constans · Vorderseite

Vor rund 1.700 Jahren geprägt.

Constans und seine Welt sind lange vergangen. Das Stück ist geblieben, mit den Spuren seines Umlaufs.

Bronze Follis Kaiser Constans – 1.700 Jahre Geschichte, die man halten kann

Manche Sammlerstücke muss man erklären. Dieses hier nicht. Ein dunkel patinierter Bronze Follis aus dem Römischen Reich, geprägt unter Kaiser Constans, dem jüngsten Sohn Konstantins des Großen: Diese Münze war echtes Geld. Sie wanderte über Markttische, bezahlte Brot, Wein und Soldatensold – und liegt heute in Ihrer Hand. Kaum ein Sammlerprodukt schlägt eine so direkte Brücke in die Spätantike.

Constans (337–350 n. Chr.) – Kaiser zwischen Brüdern und Bürgerkrieg

Flavius Iulius Constans wurde zwischen 320 und 323 geboren und schon als Kind, am 25. Dezember 333, zum Caesar erhoben. Nach dem Tod seines Vaters nahm er im September 337 gemeinsam mit seinen Brüdern Konstantin II. und Constantius II. den Titel Augustus an. Ab 340 beherrschte er den gesamten Westen des Reiches, residierte in Mediolanum – dem heutigen Mailand – und beschenkte die Kirchen reich. Im Februar 350 endete seine Herrschaft: Anhänger des Usurpators Magnentius töteten ihn in Südgallien. Ein kurzes Leben, eine dichte Epoche. Und Münzen, die davon erzählen.

GLORIA EXERCITVS – „Ruhm dem Heer“

Die Vorderseite zeigt das jugendliche Kaiserporträt nach rechts, umlaufend die lateinische Legende, etwa FL IVL CONSTANS NOB C. Auf der Rückseite erscheint der berühmteste Bronzetyp der konstantinischen Dynastie: GLORIA EXERCITVS, zwei behelmte Soldaten mit Speer und Schild, dazwischen die Feldzeichen der Legionen. Bis etwa 335 standen zwei Standarten zwischen den Soldaten, danach nur noch eine – ein feines Detail, an dem Kenner die Emission datieren. Der Prägeort verrät sich am Münzzeichen im Abschnitt: Siscia, Rom, Arelate, Thessalonica, Antiochia oder Konstantinopel, um nur einige zu nennen. Bei späteren Jahrgängen begegnet man auch dem Motiv FEL TEMP REPARATIO, der „Wiederherstellung glücklicher Zeiten“.

Das Nominal Follis: Kleingeld einer Weltmacht

Der Follis war die bronzene Kursmünze der Spätantike, in der Forschung je nach Gewichtsstufe auch als Nummus, Centenionalis oder Maiorina angesprochen. 348 reformierten Constans und Constantius II. das Münzwesen und ersetzten den Follis durch die schwerere pecunia maiorina mit rund 3,5 bis 7,5 Gramm bei 20 bis 24 Millimetern Durchmesser. Genau in dieses Spektrum fallen die hier ausgewiesenen Artikeldaten – ein Hinweis darauf, wie spannend die Bestimmung des eigenen Exemplars werden kann.

Prägeherr Constans – die Eckdaten auf einen Blick

  • Nennwert: Follis
  • Prägeherr: Constans, 337–350 n. Chr.
  • Land: Römisches Reich
  • Rohgewicht: 6,5 g
  • Durchmesser: ca. 20 mm
  • Prägejahr, Münzstätte, Metallzusammensetzung: divers
  • Zustand: Umlaufware (gelaufenes Zahlungsmittel)
  • Serie: Geschichte · Sammlerprodukt

Jedes Stück ein Original – kein Serienprodukt

Diese Münzen waren jahrzehntelang in Umlauf, und man sieht es ihnen an: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen, hier und da eine schwächer ausgeprägte Legendenpartie. Genau das macht den Reiz aus. Wer eine makellose Hochglanzprägung sucht, greift zu modernen Ausgaben; wer Spuren echten Lebens sucht, ist hier richtig.

Sie erhalten ein Original aus der Antike – kein Serienprodukt und keine zwei identischen Exemplare.

Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab. Bitte haben Sie Verständnis dafür: Die Abbildung im Shop ist ausdrücklich ein Beispiel und kann aufgrund der historischen Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen.

Für wen sich der Constans-Follis eignet

  • Einsteiger in die antike Numismatik: ein bezahlbarer, gut dokumentierter Typ mit klarer Zuordnung zur konstantinischen Dynastie.
  • Themensammler: als Baustein neben Prägungen Konstantins des Großen, Konstantins II., Constantius’ II. oder des Delmatius.
  • Geschichtsfreunde und Schenkende: ein Objekt, das jede Erzählung über Rom, Christianisierung und Völkerwanderung sofort greifbar macht.
  • Bewahrer von Sachwerten: ein Stück materialisierte Geldgeschichte, unabhängig von Papier und Datenbanken.

Warum ausgerechnet Geld aus Metall?

Die Antwort liefert dieses Stück selbst. Das Römische Reich ist untergegangen, seine Kaiser sind Staub, seine Währungssysteme wurden reformiert, entwertet und ersetzt. Die Münze aber ist noch da – lesbar, greifbar, unbestechlich. Edelmetalle und historische Kursmünzen erzählen genau davon: von Werterhalt über Jahrhunderte, von Substanz statt Versprechen. Ein Follis des Constans ist kein Anlageprodukt im klassischen Sinn, sondern ein Sammlerstück mit Charakter – und ein stiller Beweis dafür, dass echtes Geld sehr lange überdauern kann.

Der Versand erfolgt als Werteversand, damit Ihr antikes Original sicher bei Ihnen ankommt.

Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.

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