Silber Quinar der keltischen Vindeliker (ca. 1. Jh. v. Chr. | Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn)

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Zum deutschen OnlineshopHandgeschlagener Silber Quinar der Vindeliker – echtes Keltengeld aus dem 1. Jh. v. Chr.
Jedes Exemplar ein Unikat mit keltischem Pferdemotiv und echter Alterspatina
Antikes Silber als Sachwert: Krisenschutz und Sammlerrarität in einem Stück
Original aus der Keltenzeit: Handgeschlagenes Silbergeld der Vindeliker aus dem 1. Jh. v. Chr. – über zwei Jahrtausende alt und echte Umlaufware statt moderner Serienprägung
Jedes Stück ein Unikat: Pferdemotiv in keltischer Formensprache, individuelle Patina und Schrötlingsform – kein Exemplar gleicht dem anderen, ein Herzstück jeder Sammlung
Sachwert mit Geschichte: Silber schützt seit Jahrtausenden vor Inflation und Krisen – hier vereint mit numismatischer Rarität, versichert und anonym geliefert
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Silber Quinar der keltischen Vindeliker – handgeschlagenes Geld aus dem 1. Jahrhundert v. Chr.
Hier kommt kein Serienprodukt ins Haus, sondern ein Stück Geldgeschichte. Dieser Quinar ist echte Umlaufware der Antike: ein kleiner, kompakter Schrötling aus Silber, rund 12 mm im Durchmesser, etwa 2 g schwer – vor über zwei Jahrtausenden von Hand zwischen zwei Stempel gelegt und mit dem Hammer geschlagen. Wer diese Münze in der Hand hält, hält das Zahlungsmittel eines Volkes, das die Römer erst 15 v. Chr. ins Licht der schriftlichen Geschichte zwangen.
Motiv: Pferd und Büschel – keltische Formensprache in Reinkultur
Die Quinare Süddeutschlands folgen einem römischen Vorbild. Der Denar fand in Gallien starke Nachahmung, allerdings in halber Größe – eben als Quinar. Die Kelten übernahmen die Bildidee aus Kopf und Pferd und formten sie radikal um. Auf der Rückseite trabt oder galoppiert ein Pferd, meist nach links, begleitet von Kugeln, Torques-Bögen oder kleinen Beizeichen. Die Vorderseite zeigt einen Kopf, der über die Prägeperioden immer stärker abstrahiert wurde: aus Haaren werden Büschel, aus dem Gesicht eine „Zange“, am Ende bleibt ein Wirbel mit Zentralpunkten. Daher der Sammlername Büschelquinar. Datiert werden diese Prägungen üblicherweise auf den Zeitraum von etwa 150 bis 50 v. Chr.
Das Pferd war für die Kelten kein beliebiges Dekor. Es stand für Status, Beweglichkeit und Kriegsmacht – ein Bildzeichen, das auf Gold, Silber und Kleinsilber der Donaukelten und Vindeliker immer wieder auftaucht.
Die wichtigsten Daten im Überblick
- Edelmetall: Silber (antike Legierung, kein genormter Feingehalt angegeben)
- Nennwert: Quinar
- Durchmesser: ca. 12 mm
- Rohgewicht: ca. 2 g
- Prägezeit: ca. 1. Jh. v. Chr., Prägejahre divers
- Herkunft: keltische Siedlungsgebiete, Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn
- Erhaltung: Umlaufware (gebraucht), Erhaltungsgrade divers
- Kategorie: Sammlerprodukt aus der Serie „Geschichte“
Wer waren die Vindeliker?
Die Vindeliker – lateinisch Vindelici – waren eine keltische Stämmegruppe im Alpenvorland zwischen Bodensee und Inn. Zu ihnen zählten unter anderem die Brigantier um Bregenz und die Estionen um Kempten; ihr Siedlungsraum hieß Vindelicia. Das bedeutendste bekannte Oppidum liegt bei Manching an der Donau, südlich von Ingolstadt. Dort wurde im späten 2. und frühen 1. Jahrhundert v. Chr. in Gold und Silber geprägt – Stempelfunde belegen die Münzherstellung vor Ort. Im Sommer 15 v. Chr. unterwarfen Tiberius und Drusus, die Stiefsöhne des Augustus, die Vindeliker. Ihr Gebiet wurde später mit dem der Raeter zur Provinz Raetia vereinigt. Vom Stammesnamen blieb Augusta Vindelicum – das heutige Augsburg.
Umlaufware mit Charakter – das erhalten Sie
Diese Stücke waren Geld, und sie sehen so aus. Rechnen Sie mit den Spuren von zwei Jahrtausenden:
- dunklere Patina, teils fleckige Oberflächen
- individuelle Zentrierung, nicht perfekt runde Schrötlinge
- Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien
- abweichende Rückseitenvarianten, Münzstätten und Prägejahre
Genau das macht den Reiz aus. Jede dieser Münzen wurde von Hand geschlagen, kein Stempelpaar gleicht dem anderen, kein Schrötling ist perfekt rund. Weil Prägejahr, Münzstätte und Variante divers sein können, weicht das gelieferte Exemplar von der Abbildung ab: Die Bilder im Shop sind Beispielfotos, Optik und Erhaltung des tatsächlich gelieferten Artikels können aufgrund der historischen Umstände individuell abweichen. Sie erhalten ein Original – kein Serienprodukt. Wer Präzision im Zehntelmillimeter sucht, greift zu modernen Anlagemünzen. Wer Charakter sucht, greift hier zu.
Antikes Silber, moderner Vermögensschutz
Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall, Tauschmittel und Symbol für Reichtum und Prestige – dieser Quinar ist der lebende Beweis. Bis heute wird Silber weltweit als Rohstoff gehandelt, ist hoch liquide und in Elektronik, Solar- sowie Medizintechnik industriell stark gefragt. Das Angebot ist naturgemäß begrenzt, der innere Wert ergibt sich aus dem Metall selbst und nicht aus dem Vertrauen in eine Regierung oder Notenbank. Im Gegensatz zu Fiat-Geld behält Silber seine physischen Eigenschaften über Jahrhunderte. Deshalb schätzen Anleger und Sammler Silbermünzen als Inflationsschutz, als Krisenschutz und als Sachwert, der sich von Generation zu Generation weitergeben lässt.
Zwei Jahrtausende hat dieses Stück Silber überdauert. Die Währungen, die es kannte, sind längst Geschichte – das Metall ist geblieben.
Steuerlich gilt: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Bei antiken Münzen kommt hinzu, dass ihr Wert nicht allein am Metallgehalt hängt, sondern an Seltenheit, Typ und Erhaltung.
Vergleich: antiker Quinar oder moderne Silbermünze?
Moderne Anlagemünzen liefern klare Feingewichte, genormten Feingehalt und tagesaktuelle Handelbarkeit – ideal für den planbaren Aufbau eines Silberbestands. Der Quinar spielt in einer anderen Liga. Er bringt Geschichte, Rarität und Individualität mit, ist dafür aber weder feingehaltsnormiert noch beliebig lieferbar. Umgekehrt gilt: Eine gestanzte Neuprägung erzählt keine Geschichte. Viele Sammler kombinieren daher beides – Anlagesilber als Basis, antike Kelten aus Süddeutschland als Herzstück der Sammlung.
Der Versand erfolgt als Werteversand. Für Einsteiger in die antike Numismatik, für Freunde bayerischer und schwäbischer Landesgeschichte und für alle, die ein echtes Stück Keltenzeit greifen wollen, ist dieser kleine Silberquinar ein hervorragender Startpunkt.
Produktdarstellung kann vom Endprodukt abweichen.






