Kettner Edelmetalle
Kostenlose Beratung
und Bestellhotline
+49 7930-2699

Lunar III Ziege 2027: Was der neue Jahrgang der Perth Mint für Anleger und Sammler bedeutet

Am 8. September 2026 öffnet die Perth Mint das nächste Kapitel ihrer bekanntesten Münzserie: Der Jahrgang 2027 der Australian Lunar Series III steht im Zeichen der Ziege. Den Auftakt machen die Sammlerausgaben mit engen Auflagengrenzen – die 1-Unzen-Goldmünze in Polierter Platte ist auf 1.000 Stück begrenzt. Für Anleger interessanter sind die Bullion-Varianten, die von der Zwanzigstelunze in Gold bis zur Kilomünze in Silber reichen. Dieser Beitrag ordnet ein, was der Wechsel vom Pferd 2026 zur Ziege 2027 für Aufgeld, Verfügbarkeit und Sammlerlogik bedeutet.

Der Fahrplan: Was im September 2026 startet

Die Perth Mint veröffentlicht ihre Neuheiten in monatlichen Wellen. Für den 8. September 2026 ist der Serienstart des Lunar-Jahrgangs 2027 angekündigt – und zwar zuerst mit den Proof-Ausgaben, also den Sammlerprägungen in Polierter Platte. Die Bullion-Versionen, die für Anleger im Vordergrund stehen, folgen üblicherweise im selben Zeitfenster oder kurz danach.

Die angekündigten Auflagen der Sammlerausgaben sind eng gefasst. Wichtig: Termine, Preisempfehlungen und Auflagenzahlen stehen bei der Perth Mint grundsätzlich unter Vorbehalt und können sich bis zur Auslieferung noch ändern.

Angekündigte Proof-Ausgaben Lunar III Ziege 2027 (Stand der Ankündigung, Änderungen vorbehalten)
AusgabeMetallAuflage
1 Unze ProofGold1.000 Stück
1/4 Unze ProofGold3.500 Stück
1/10 Unze ProofGold2.500 Stück
1 Unze ProofSilber5.000 Stück
1/2 Unze ProofSilber4.000 Stück
Silber-Proof-Set (drei Münzen)Silber1.000 Sets
Silber-Trio 1 UnzeSilber1.500 Stück

Auffällig ist das Verhältnis: Die 1-Unzen-Goldmünze in Polierter Platte ist mit 1.000 Stück deutlich knapper bemessen als die fraktionalen Goldausgaben. Das ist kein Zufall, sondern seit Jahren gelebte Praxis der Prägestätte – die Flaggschiff-Größe bekommt die engste Grenze, weil dort die Sammlernachfrage am höchsten ist.

2-Unzen-Goldmünze Lunar III Ziege 2027 der Perth Mint auf dunklem Metalluntergrund
Die 2-Unzen-Goldmünze Lunar III Ziege 2027: Das Jahresmotiv ist in allen Gold-Stückelungen von der Zwanzigstelunze bis zu 10 Unzen identisch.

Wo die Ziege in der Lunar-Geschichte steht

Die Lunar-Serie ist eines der langlebigsten Prägeprogramme der modernen Anlagemünzenwelt. Die Perth Mint startete 1996 mit Goldmünzen nach dem chinesischen Tierkreis; drei Jahre später kam die Silbervariante dazu. Weil jeder Zyklus zwölf Jahre umfasst, ergaben sich daraus klar abgegrenzte Serien:

  • Lunar I – Gold ab 1996 bis 2007. Weil Silber erst 1999 dazukam, lief die Silberreihe bis 2010. Die frühen Jahrgänge gelten heute als die knappsten der gesamten Reihe.
  • Lunar II – 2008 bis 2019, mit deutlich höheren Stückzahlen und der Etablierung der 1-Unzen-Silbermünze als Standardformat.
  • Lunar III – seit dem Jahr der Maus 2020 und bis 2031 angelegt, mit einer Mikro-Lasergravur als zusätzlichem Echtheitsmerkmal. Neu ist auch die Platinvariante: Die Perth Mint gab im September 2019 erstmals eine Lunar-Münze in Platin aus, die dasselbe Motiv wie die Goldausgabe trägt.

Die Ziege 2027 ist damit das achte Motiv der dritten Serie – nach Maus, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange und Pferd. Wer die Serie III seit 2020 vollständig sammelt, steht 2027 also bereits in der zweiten Hälfte des Zyklus. Vier Jahrgänge fehlen danach noch: Affe 2028, Hahn 2029, Hund 2030 und Schwein 2031.

Was die Ziege symbolisiert

Im chinesischen Tierkreis gilt die Ziege – je nach Übersetzung auch als Schaf oder Widder bezeichnet – als Zeichen für Harmonie, Kreativität und Beständigkeit. Diese Doppeldeutigkeit ist für Käufer relevant: Andere Prägestätten und Händler führen denselben Jahrgang gelegentlich unter „Jahr des Schafes". Gemeint ist dasselbe Tierkreiszeichen. Achten Sie beim Vergleich also weniger auf den Tiernamen als auf Prägestätte, Serie und Jahrgang.

Chart wird geladen

Die Bullion-Varianten: von der Zwanzigstelunze bis zum Kilo

Für Anleger sind nicht die Proof-Ausgaben entscheidend, sondern die Bullion-Versionen in Stempelglanz. Sie tragen dasselbe Jahresmotiv, kommen ohne Etui und Zertifikat und liegen preislich deutlich näher am Metallwert. Die Perth Mint hält dabei seit Jahren eine breite Palette an Stückelungen bereit.

  • Gold (999,9): 1/20 Unze, 1/10 Unze, 1/4 Unze, 1/2 Unze, 1 Unze, 2 Unzen, 10 Unzen sowie Sondergrößen bis in den Kilobereich.
  • Silber (999,9): 1/2 Unze, 1 Unze, 2 Unzen, 5 Unzen, 1 Kilogramm und in einzelnen Jahrgängen eine auftragsbezogen geprägte 10-Kilo-Münze.
  • Platin: seit der Serie III als 1-Unzen-Ausgabe mit demselben Motiv wie die Goldmünze, allerdings in sehr kleiner Stückzahl.

Eine Besonderheit der Serie: Nicht alle Größen haben eine feste Auflagenobergrenze. Die meisten Formate prägt die Perth Mint nachfragegesteuert bis zum Erscheinen des Folgejahrgangs und veröffentlicht die tatsächliche Stückzahl erst danach. Fixe Grenzen gelten traditionell für die Flaggschiff-Größen: 30.000 Stück bei der 1-Unzen-Goldmünze und 300.000 Stück bei der 1-Unzen-Silbermünze. Genau diese beiden Formate machen den Löwenanteil des Handelsvolumens aus.

Auf einen Blick: Bullion oder Proof?

  • Bullion – Stempelglanz, Kapsel oder Röhre, Preis nahe am Metallwert, hohe Liquidität im Zweitmarkt.
  • Proof – Polierte Platte, Etui und nummeriertes Zertifikat, dreistellige bis vierstellige Auflagen, deutlich höheres Aufgeld, Preisbildung stärker vom Sammlermarkt abhängig.
  • Sonderformate – Farbveredelungen, Hochrelief oder rechteckige Prägungen liegen dazwischen und folgen eigenen Auflagenlogiken.

Wer die Serie über die Jahre systematisch aufbaut, findet die vollständigen Jahrgänge in den Übersichten für Lunar Serie III in Silber, Lunar Serie III in Gold und Lunar Serie III in Platin.

Produkte werden geladen…

Das Aufgeld: Lunar im Vergleich zu Känguru und Koala

Die entscheidende Frage für Anleger lautet nicht, wie schön das Motiv ist, sondern wie viel über dem reinen Metallwert bezahlt wird. Hier trennt sich die Lunar-Serie deutlich von den klassischen Dauerläufern der Perth Mint.

Warum das Aufgeld bei Lunar höher liegt

  1. Jährlich wechselndes Motiv: Jeder Jahrgang ist ein abgeschlossenes Produkt. Nach dem Wechsel wird nichts mehr nachgeprägt – das begrenzt das Angebot automatisch.
  2. Doppelte Nachfrage: Anleger kaufen das Metall, Sammler kaufen den Jahrgang. Beide konkurrieren um dieselbe Stückzahl.
  3. Serienlogik: Wer eine zwölfteilige Sammlung vervollständigen will, kann einen Jahrgang nicht überspringen. Das erzeugt eine Nachfrage, die vom Silber- oder Goldpreis weitgehend unabhängig ist.

Zum Vergleich: Das Silber Känguru wird jedes Jahr ohne Auflagenbegrenzung und mit gleichbleibendem Motiv geprägt und zählt zu den günstigsten Perth-Mint-Prägungen überhaupt. Silber Koala und Silber Kookaburra liegen dazwischen: Ihr Motiv wird jedes Jahr neu gestaltet, zeigt aber stets dasselbe Tier. Bei der Kookaburra deckelt die Perth Mint die Unze seit 2011 bei 500.000 Stück. Die Lunar-Serie geht einen Schritt weiter – hier wechselt das Tier selbst, und die Sammlung ist erst nach zwölf Jahrgängen vollständig. Sie steht deshalb am oberen Ende dieser Skala.

Einordnung der Perth-Mint-Silbermünzen nach Aufgeld-Charakter
SerieMotivwechselAuflagencharakterAufgeld-Niveau
Kängurugleichbleibendunbegrenztniedrig
Koalajährlich neu, gleiches Tiernachfragegesteuertmittel
Kookaburrajährlich neu, gleiches Tier1 Unze auf 500.000 begrenztmittel
Lunar IIIjährlich neues Tier1 Unze auf 300.000 begrenzthoch

Ein Blick auf eine konkrete Kalkulation macht die Größenordnung greifbar: Bei einem niederländischen Händler lag der Vorbestellungspreis für die 1-Unzen-Silbermünze Ziege 2027 zuletzt bei 91 Euro. Davon entfielen rund 57 Euro auf den reinen Metallwert, etwa 18 Euro auf das Aufgeld und knapp 16 Euro auf die dortige Mehrwertsteuer von 21 Prozent. Das Aufgeld allein macht damit knapp ein Fünftel des Endpreises aus. In Deutschland liegt der Steuersatz mit 19 Prozent etwas niedriger, die Grundstruktur ist jedoch dieselbe – dazu gleich mehr.

Silber-Kilomünze Lunar III Ziege 2027 der Perth Mint auf schwarzem Granit
Die Kilomünze Lunar III Ziege 2027 in Silber: Bei großen Formaten fällt das Aufgeld pro Unze meist niedriger aus als bei der 1-Unzen-Münze.

Warum manche Lunar-Jahrgänge stärker gefragt sind als andere

Wer die Preisentwicklung älterer Jahrgänge betrachtet, erkennt schnell: Die Serie ist alles andere als homogen. Drei Faktoren erklären den Großteil der Unterschiede.

1. Die Popularität des Tierkreiszeichens

Der Drache gilt in der chinesischen Symbolik als das prestigeträchtigste Zeichen – Drachenjahrgänge werden traditionell stark nachgefragt und in entsprechend hohen Stückzahlen abgesetzt. Tiger und Pferd folgen mit Abstand. Ruhigere Zeichen wie Ziege, Hase oder Maus lösen erfahrungsgemäß weniger Andrang aus. Eine harte Kennzahl ist das nicht, denn die Perth Mint veröffentlicht Absatzzahlen erst nach Abschluss eines Jahrgangs. Als Orientierung gilt aber: Wo der Erstkäufer-Ansturm ausbleibt, normalisiert sich das Aufgeld meist schneller.

2. Die tatsächlich abgesetzte Stückzahl

Weil die Perth Mint die meisten Größen nachfragegesteuert prägt, entscheidet der Markt selbst über die spätere Seltenheit. Ein Jahrgang mit verhaltener Nachfrage kann Jahre später der knappste der Serie sein – schlicht weil weniger produziert wurde. Diese Mechanik lässt sich im Voraus nicht berechnen, sie erklärt aber, warum unscheinbare Jahrgänge im Zweitmarkt manchmal positiv auffallen.

3. Der Zeitpunkt im Edelmetallzyklus

Fällt ein Jahrgang in eine Phase hoher Metallpreise, sind die Absatzzahlen oft niedriger, die Stückzahl damit kleiner. Umgekehrt entstehen in ruhigen Marktphasen die großen Auflagen. Die Preisentwicklung der Metalle wirkt also indirekt auf die Sammlerknappheit der einzelnen Jahrgänge zurück.

Chart wird geladen

Vom Pferd 2026 zur Ziege 2027: Was der Wechsel praktisch bedeutet

Der Jahrgangswechsel ist kein reines Datum im Kalender, sondern ein Marktereignis mit spürbaren Folgen für Verfügbarkeit und Preisgestaltung. Drei Phasen lassen sich regelmäßig beobachten.

  • Vorlauf (September bis Dezember 2026): Der neue Jahrgang wird angekündigt und teils als Vorbestellung angeboten. Die Preise sind zu diesem Zeitpunkt oft am höchsten, weil das Angebot noch dünn ist und die Erstkäufer-Nachfrage konzentriert auftritt.
  • Hauptphase (Anfang 2027): Die Lieferungen laufen an, der Handel ist gut bestückt, das Aufgeld normalisiert sich. Für Käufer, die keine Erstauslieferung brauchen, ist dies erfahrungsgemäß das entspannteste Zeitfenster.
  • Auslaufphase (ab Herbst 2027): Die Prägung endet mit dem Erscheinen des Affen-Jahrgangs 2028. Restbestände werden abverkauft, danach ist der Jahrgang nur noch über den Zweitmarkt verfügbar.

Gleichzeitig verändert sich die Situation beim Vorjahrgang: Die Pferd-Ausgaben 2026 verlieren mit dem Wechsel ihren Status als aktueller Jahrgang. Das kann kurzfristig zu attraktiveren Konditionen führen – bis der Bestand aufgebraucht ist und sich der Preis wieder an der Zweitmarktlogik orientiert.

Praktischer Hinweis: Wer eine Sammlung aufbaut, sollte den Jahrgangswechsel bewusst einplanen. Wer dagegen primär Metall kauft, sollte prüfen, ob das Aufgeld einer Lunar-Münze gegenüber einer Standardprägung im eigenen Fall gerechtfertigt ist. Beide Ziele sind legitim – sie führen nur zu unterschiedlichen Kaufentscheidungen.

Halbunzen-Silbermünze Lunar III Pferd 2026 auf einem Sammlertablett neben Lupe und Baumwollhandschuhen
Der Vorjahrgang Lunar III Pferd 2026 als Halbunzen-Silbermünze: Mit dem Erscheinen der Ziege wird er zum abgeschlossenen Jahrgang der Serie.

Steuer, Verpackung und Erhaltung: die deutsche Praxis

Für Käufer in Deutschland gelten Rahmenbedingungen, die sich von denen anderer EU-Länder unterscheiden und die das Endpreis-Niveau spürbar beeinflussen.

Gold und Silber werden unterschiedlich behandelt

Anlagegold ist in Deutschland und der gesamten EU von der Umsatzsteuer befreit. Eine Lunar-Goldmünze kostet also Metallwert plus Aufgeld – ohne Steueraufschlag. Bei Silbermünzen hat sich die Lage dagegen deutlich verändert: Bis Ende 2024 konnten Händler importierte Silbermünzen differenzbesteuert anbieten, also nur die Handelsspanne mit Umsatzsteuer belegen. Seit dem 1. Januar 2025 ist diese Möglichkeit für neu in die EU eingeführte Silbermünzen entfallen. Neuware unterliegt seither der Regelbesteuerung mit 19 Prozent auf den gesamten Verkaufspreis.

Für den Jahrgang Ziege 2027 heißt das konkret: Die Silbermünzen kommen als Neuimport in den deutschen Handel und tragen den vollen Steuersatz. Differenzbesteuerte Ware gibt es weiterhin – aber praktisch nur noch aus dem Sekundärmarkt, also aus Ankäufen von Privatpersonen. Wer preisbewusst kauft, findet solche Angebote deshalb eher bei älteren Jahrgängen als beim aktuellen. Ein Vorsteuerabzug ist bei differenzbesteuerter Ware nicht möglich; für Privatkäufer zählt ohnehin nur der Endpreis.

Auf die Verpackung achten

  • Einzelkapsel: Standard bei Sammlerkäufen, schützt die empfindliche Oberfläche der 999,9er-Prägung zuverlässig.
  • Röhre à 20 Münzen: übliche Handelseinheit bei 1-Unzen-Silber und fraktionalem Gold.
  • Masterbox à 100 Münzen: für größere Positionen, mit originalversiegelter Verpackung als Qualitätsmerkmal beim späteren Verkauf.

Gerade bei hochreinen Silbermünzen sind Milchflecken und Fingerabdrücke ein bekanntes Thema. Münzen nie ohne Handschuhe direkt anfassen, nicht reinigen und möglichst trocken und temperaturstabil lagern – das erhält den Erhaltungsgrad und damit die Handelbarkeit.

Produkte werden geladen…

Einordnung: Für wen der Jahrgang 2027 passt

Die Lunar-Serie bedient zwei sehr unterschiedliche Käufergruppen, und die Ziege 2027 ist dafür ein gutes Beispiel.

Für Sammler ist der Jahrgang schlicht Pflicht, wenn die Serie III vollständig werden soll. Hier zählt der Zugang zum Motiv, nicht der Cent-genaue Metallpreis. Die Proof-Ausgaben mit ihren dreistelligen bis vierstelligen Auflagen richten sich ausschließlich an diese Gruppe – wer sie kauft, kauft in erster Linie Sammlerware, deren Preisbildung vom Sammlermarkt und nicht vom Spotpreis bestimmt wird.

Für Anleger, denen es primär um physisches Edelmetall geht, ist die Rechnung nüchterner: Jede Aufgeld-Position, die über der einer Standard-Anlagemünze liegt, muss beim späteren Verkauf erst wieder eingespielt werden. Wer sein Depot vor allem nach Gramm und nicht nach Motiv aufbaut, findet in Känguru-Goldmünzen oder klassischen Barren häufig die kosteneffizientere Lösung. Die Lunar-Serie ist dann eine bewusste Beimischung – kein Ersatz für die Basis.

Ein dritter Weg liegt dazwischen: die 1-Unzen-Bullion-Variante in Silber oder Gold als jährlicher Standardkauf. Sie verbindet die klar definierte Auflagengrenze mit einem Aufgeld, das gegenüber den Sammlerausgaben moderat bleibt, und ist im Zweitmarkt international bekannt und gut handelbar.

News werden geladen…

Häufige Fragen zur Lunar Ziege 2027

Wann erscheint die Lunar Ziege 2027 der Perth Mint?

Der angekündigte Starttermin für die Sammlerausgaben ist der 8. September 2026. Die Bullion-Varianten werden üblicherweise im selben Zeitfenster oder kurz danach ausgeliefert. Termine der Perth Mint stehen grundsätzlich unter Vorbehalt und können sich verschieben.

Wie hoch ist die Auflage der 1-Unzen-Goldmünze 2027?

Bei der Proof-Ausgabe in Polierter Platte sind 1.000 Stück angekündigt. Die Bullion-Variante der 1-Unzen-Goldmünze unterliegt in der Serie III traditionell einer Obergrenze von 30.000 Stück. Die meisten übrigen Größen werden nachfragegesteuert geprägt, die endgültige Stückzahl steht erst nach Ende des Prägejahres fest.

Heißt der Jahrgang 2027 Ziege, Schaf oder Widder?

Alle drei Bezeichnungen stehen für dasselbe Tierkreiszeichen. Das chinesische Schriftzeichen lässt mehrere Übersetzungen zu, weshalb Prägestätten und Händler unterschiedliche Begriffe verwenden. Entscheidend für die Zuordnung sind Prägestätte, Serie und Jahrgang, nicht der Tiername.

Warum ist die Lunar-Münze teurer als eine Känguru-Münze?

Das Känguru wird mit gleichbleibendem Motiv und ohne Auflagenbegrenzung geprägt, die Lunar-Münze dagegen mit jährlich wechselndem Motiv und – bei der Unze – fester Obergrenze. Zusätzlich kaufen Sammler und Anleger dieselbe Stückzahl. Dieser Nachfrageüberhang schlägt sich im Aufgeld nieder.

Lohnt es sich, den Vorjahrgang Pferd 2026 statt der Ziege 2027 zu kaufen?

Das hängt vom Ziel ab. Nach einem Jahrgangswechsel sind Restbestände des Vorjahrgangs zeitweise günstiger zu bekommen. Sammler, die eine vollständige Serie anstreben, benötigen ohnehin beide Jahrgänge. Wer primär Metall kauft, sollte das jeweils aktuelle Aufgeld beider Varianten vergleichen.

Wie werden Silber- und Goldmünzen der Lunar-Serie in Deutschland besteuert?

Anlagegold ist von der Umsatzsteuer befreit. Bei Silbermünzen gilt seit dem 1. Januar 2025: Neu in die EU importierte Ware wird regelbesteuert, also mit 19 Prozent auf den gesamten Verkaufspreis. Die früher übliche Differenzbesteuerung ist für Neuimporte entfallen. Sie bleibt nur dort anwendbar, wo Händler Münzen von Privatpersonen ankaufen. Für eine frische Lunar-Silbermünze aus dem laufenden Jahrgang bedeutet das den vollen Steuersatz.

Wie viele Motive fehlen nach der Ziege noch bis zum Ende der Serie III?

Die Serie III begann 2020 mit der Maus und endet 2031. Nach der Ziege 2027 folgen noch Affe 2028, Hahn 2029, Hund 2030 und Schwein 2031 – also vier weitere Jahrgänge.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Angaben zu Terminen, Auflagen und Preisen beruhen auf öffentlich verfügbaren Ankündigungen und können sich ändern. Edelmetallpreise schwanken; Wertentwicklungen der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf künftige Entwicklungen zu.

Wie investiere ich richtig in Gold und Silber?

Erhalten Sie innerhalb weniger Minuten ein kostenloses und individuelles Edelmetall-Angebot passend zu Ihren finanziellen Zielen.

Jetzt Angebot anfordern

Ähnliche Artikel

News
28.09.2026
15 Min.

China kauft mehr als 1.000 Tonnen Gold

Mehr als 1.000 Tonnen Gold in acht Monaten, gleichzeitig so wenige US-Staatsanleihen wie seit 2008 nicht mehr: China verteilt seine finanziellen Risiken neu. Warum das keine Flucht aus dem Dollar ist…