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08.01.2026
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Blackout in Berlin: Kanzler Merz schweigt zur Sabotage im eigenen Land – aber sorgt sich um ukrainische Stromnetze

Blackout in Berlin: Kanzler Merz schweigt zur Sabotage im eigenen Land – aber sorgt sich um ukrainische Stromnetze

Es ist ein Schauspiel, das man kaum noch mit Worten beschreiben kann. Während Teile der deutschen Hauptstadt tagelang im Dunkeln versinken, findet der Bundeskanzler keine Zeit, sich zu diesem beispiellosen Angriff auf die heimische Infrastruktur zu äußern. Stattdessen verfasst Friedrich Merz Briefe über die Energieversorgung – allerdings nicht jene in Berlin, sondern jene in der Ukraine.

Tagelanger Stromausfall in Südwestberlin

Seit dem vergangenen Samstag kämpften Tausende Berliner Haushalte mit den Folgen eines massiven Stromausfalls. Was zunächst wie eine technische Panne wirken mochte, entpuppte sich schnell als das, was es war: ein gezielter Anschlag auf die Energieinfrastruktur der Bundeshauptstadt. Linksextreme Täter sollen nach bisherigen Erkenntnissen für diese Sabotageaktion verantwortlich sein – ein Terrorakt mitten im Herzen Deutschlands.

Die Auswirkungen waren verheerend. Familien saßen in kalten Wohnungen, Geschäfte mussten schließen, das öffentliche Leben kam in weiten Teilen Südwestberlins zum Erliegen. Erst nach Tagen konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden. Doch vom Regierungschef? Kein Wort. Keine Stellungnahme. Keine Verurteilung.

Merz' seltsame Prioritätensetzung

Am 4. Januar – einen Tag nach Beginn des Blackouts – griff der Kanzler tatsächlich zur Feder. Er verschickte einen Brief an die Abgeordneten von Union und SPD, in dem er sich besorgt über "Angriffe auf die Energieversorgung" zeigte. Wer nun dachte, Merz würde endlich Stellung zum Chaos in der eigenen Hauptstadt beziehen, wurde bitter enttäuscht. Der Brief handelte von der Ukraine, nicht von Berlin.

Russland habe, so der Kanzler, gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier genommen und das Land "an den Rand einer humanitären Energiekrise" gebracht. Eine durchaus berechtigte Sorge – keine Frage. Doch wie erklärt man den Berlinern, die tagelang ohne Strom ausharren mussten, dass ihr Kanzler sich mehr um die Stromnetze eines anderen Landes sorgt als um jene vor der eigenen Haustür?

Geburtstagsgrüße statt Krisenkommunikation

Während die Ermittler noch fieberhaft nach den Tätern suchten und Techniker rund um die Uhr arbeiteten, um die Stromversorgung wiederherzustellen, fand Merz auf der Plattform X immerhin Zeit für andere Dinge: Er gratulierte Bundespräsident Steinmeier zum Geburtstag und philosophierte über Sicherheitsfragen in der Arktis. Die Arktis! Als ob die Berliner gerade nichts Dringenderes zu bewältigen hätten.

Ein Symptom tieferliegender Probleme

Dieser Vorfall ist mehr als nur ein kommunikatives Versagen. Er offenbart eine beunruhigende Tendenz in der deutschen Politik: Die Sorge um internationale Angelegenheiten scheint bisweilen wichtiger zu sein als die Bewältigung hausgemachter Krisen. Milliarden fließen ins Ausland, während die eigene Infrastruktur marode ist. Bildung, Gesundheitswesen, Energieversorgung – überall bröckelt es.

Man darf sich durchaus fragen, in wessen Dienst deutsche Politiker eigentlich stehen. Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, dass ihre gewählten Vertreter sich zuerst um die Probleme im eigenen Land kümmern. Ein linksextremistischer Terroranschlag auf die Stromversorgung der Hauptstadt ist keine Randnotiz – er ist ein Angriff auf die Grundfesten unserer Gesellschaft.

Die Frage, die sich viele Deutsche stellen: Wann beginnt die Regierung endlich, die Interessen des eigenen Volkes wieder in den Mittelpunkt zu rücken?

Friedrich Merz hatte versprochen, anders zu regieren als seine Vorgänger. Dieses Schweigen zum Berliner Blackout lässt Zweifel aufkommen, ob dieser Anspruch mehr war als leere Worte.

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