
Europas Automarkt im Umbruch: Deutsche Hersteller triumphieren, während Tesla abstürzt
Der europäische Automobilmarkt zeigt sich in bemerkenswerter Verfassung. Mit einem Zuwachs von 7,4 Prozent bei den Neuzulassungen im Juli 2025 gegenüber dem Vorjahr präsentiert sich die Branche robust – doch hinter den Zahlen verbirgt sich eine dramatische Verschiebung der Machtverhältnisse, die vor allem einen prominenten Verlierer kennt: Tesla.
Der spektakuläre Absturz des einstigen Elektro-Pioniers
Was für ein Debakel für Elon Musk! Mit einem katastrophalen Minus von 42,4 Prozent stürzte Tesla auf gerade einmal 6.600 zugelassene Fahrzeuge im Juli ab. Der einstige Vorreiter der Elektromobilität erlebt einen beispiellosen Niedergang, der sich kaum noch schönreden lässt. Musks politische Eskapaden – erst die massive Unterstützung für Donald Trump, dann lobende Worte für die AfD – rächen sich nun bitter. Die einstigen Stammkunden, häufig aus dem grün-progressiven Lager, wenden sich in Scharen ab. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der Mann, der die Elektromobilität salonfähig machte, durch seine politischen Alleingänge sein eigenes Imperium demontiert?
China übernimmt das Ruder
Während Tesla im freien Fall ist, explodieren die Zahlen der chinesischen Konkurrenz geradezu. BYD verzeichnet ein atemberaubendes Plus von 206,4 Prozent und überholte mit 9.698 Zulassungen den einstigen Branchenprimus deutlich. SAIC Motor liegt mit 16.695 Zulassungen sogar noch deutlicher vorne. Die Ironie der Geschichte: Während Europa sich mit immer strengeren Klimaauflagen selbst fesselt, erobern chinesische Hersteller mit staatlicher Rückendeckung unsere Märkte.
Deutsche Hersteller zeigen Stärke
Erfreulich hingegen die Entwicklung bei Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern legt mit einem Plus von 13,7 Prozent ordentlich zu, Skoda brilliert sogar mit einem Zuwachs von 30,3 Prozent. Hier zeigt sich, dass deutsche Ingenieurskunst und Qualität nach wie vor gefragt sind – trotz aller politischen Widrigkeiten und der permanenten Gängelung durch Brüsseler Bürokraten.
Der französisch-italienische Stellantis-Konzern hingegen dümpelt mit einem Minus von 0,9 Prozent vor sich hin. Die Kernmarken Peugeot und Fiat verlieren sogar deutlicher. Ein weiterer Beleg dafür, dass die südeuropäischen Hersteller den Anschluss zu verlieren drohen.
Der Verbrenner stirbt – aber langsam
Die Antriebsarten verschieben sich dramatisch: Elektroautos legten um satte 39,1 Prozent zu, Plugin-Hybride sogar um 56,9 Prozent. Benziner verloren 12 Prozent, Diesel sogar 15,2 Prozent. Der Marktanteil von Diesel und Benzinern zusammen fiel von 47,9 auf nur noch 37,7 Prozent. Elektroautos machen mittlerweile 15,6 Prozent des Marktes aus, Hybride bereits 34,7 Prozent.
Diese Zahlen mögen die Klimaideologen in Brüssel erfreuen, doch die Realität sieht anders aus: Die Transformation wird teuer erkauft mit Arbeitsplatzverlusten, steigenden Preisen und einer wachsenden Abhängigkeit von China. Während unsere Politiker von der Klimaneutralität träumen, bauen die Chinesen ihre Dominanz bei Batterien und seltenen Erden aus.
Ein gespaltener Kontinent
Die nationalen Märkte entwickeln sich höchst unterschiedlich: Deutschland legt mit 11,1 Prozent deutlich zu, Spanien sogar mit 17,1 Prozent. Frankreich hingegen verliert 7,7 Prozent, Italien 5,1 Prozent. Diese Diskrepanz zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich die wirtschaftlichen Realitäten in der EU sind – und wie unsinnig es ist, allen Ländern die gleichen Klimaziele aufzuzwingen.
Die aktuellen Zahlen offenbaren die ganze Absurdität der europäischen Klimapolitik: Während wir unsere bewährte Automobilindustrie mit immer neuen Auflagen drangsalieren, profitieren vor allem chinesische Hersteller. Tesla, einst der Liebling der Klimabewegung, stürzt ab – nicht wegen technischer Mängel, sondern weil sein Chef es wagte, eine andere politische Meinung zu vertreten. So sieht also die schöne neue Welt der Elektromobilität aus: Abhängigkeit von China, explodierende Preise und eine gespaltene Gesellschaft. Vielleicht wäre es an der Zeit, die ideologischen Scheuklappen abzulegen und wieder auf bewährte deutsche Tugenden zu setzen: Technologieoffenheit, Ingenieurskunst und gesunden Menschenverstand.
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