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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
21:02 Uhr

Genfer Verhandlungsrunde gescheitert: Der Donbass bleibt das unüberwindbare Hindernis

Wieder einmal haben sich die Hoffnungen auf einen Durchbruch im Ukraine-Konflikt in den noblen Konferenzräumen der Schweizer Diplomatie-Metropole in Luft aufgelöst. Anderthalb Tage lang saßen Delegationen der Ukraine, Russlands und der USA hinter verschlossenen Türen zusammen – und produzierten dabei wenig mehr als diplomatische Floskeln und die Ankündigung einer weiteren Gesprächsrunde. Man fragt sich unwillkürlich: Wie viele dieser ergebnislosen Runden muss die Welt noch ertragen, während auf dem Schlachtfeld täglich junge Männer sterben?

Heiße Luft in teuren Konferenzräumen

Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis eröffnete das Treffen, danach tagten die Delegationen vertraulich. Der ukrainische Delegationsleiter Kirilo Budanow habe von „schwierigen, aber wichtigen Gesprächen" gesprochen, während sein russisches Gegenüber Wladimir Medinski die Kontakte als „geschäftsmäßig" bezeichnet habe. Der zweite Verhandlungstag endete bereits nach rund zwei Stunden. Zwei Stunden – für einen Konflikt, der seit Jahren einen ganzen Kontinent in Atem hält. Das allein spricht Bände über den tatsächlichen Verhandlungswillen der Beteiligten.

Präsident Wolodymyr Selenskyj, der nicht persönlich in Genf erschien, erklärte in Kiew, bei der Überwachung eines möglichen Waffenstillstands bestehe weitgehende Einigkeit. Diese solle unter Beteiligung der USA erfolgen. Zur von Kiew geforderten Stationierung europäischer Friedenstruppen äußerte er sich bezeichnenderweise nicht. Substanzielle Fortschritte bei den eigentlichen Kernfragen? Fehlanzeige.

Der Donbass: Gordischer Knoten der Verhandlungen

Der zentrale Streitpunkt bleibt unverändert: Moskau verlangt die vollständige Kontrolle über den Donbass, einschließlich jener rund 20 Prozent der Region Donezk, die weiterhin von ukrainischen Truppen gehalten werden. Für Kiew sei ein Verzicht auf dieses Gebiet aus militärstrategischen Gründen inakzeptabel. Darüber hinaus fordere Russland eine völkerrechtliche Anerkennung der Zugehörigkeit des Donbass zur Russischen Föderation – eine Forderung, die Kiew kategorisch ablehne.

Auch der Betrieb des Kernkraftwerks Saporischschja bleibe umstritten. Selenskyj habe erneut ein persönliches Treffen mit Präsident Wladimir Putin ins Spiel gebracht und Genf als Gipfelort vorgeschlagen. Der Kreml zeigte sich bislang zurückhaltend – was angesichts der verhärteten Fronten kaum überraschen dürfte.

Provokation am Vorabend der Gespräche

Besonders pikant: Kurz vor Beginn der Verhandlungen hatte Russland die Ukraine erneut mit einem großangelegten Drohnen- und Raketenangriff überzogen. Eine Geste, die kaum als vertrauensbildende Maßnahme interpretiert werden kann und die Frage aufwirft, wie ernst es dem Kreml tatsächlich mit einer diplomatischen Lösung ist. Gleichzeitig muss man konstatieren, dass auch die ukrainische Seite wenig Kompromissbereitschaft erkennen lässt.

Europas teurer Stellvertreterkonflikt

Was in Genf einmal mehr offenbar wurde, ist die bittere Realität eines Konflikts, der sich längst zu einem geopolitischen Schachspiel entwickelt hat, bei dem die europäischen Steuerzahler die Zeche zahlen. Deutschland, unter der neuen Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz, pumpt weiterhin Milliarden in die Ukraine – Geld, das an anderer Stelle schmerzlich fehlt. Während hierzulande die Infrastruktur bröckelt, Schulen verfallen und die Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, fließen die Steuergelder ungebremst in einen Konflikt, dessen Ende nicht absehbar ist.

Man muss die unbequeme Frage stellen: Hätte dieser Krieg nicht längst beendet werden können? Bereits im April 2022, beim Istanbuler Friedensabkommen, habe es eine reale Chance auf eine Einigung gegeben. Dass diese Chance vertan wurde – auch unter dem Einfluss westlicher Akteure –, gehört zu den unbequemen Wahrheiten dieses Konflikts, die in der deutschen Medienlandschaft allzu selten thematisiert werden.

Die Minsker Vereinbarungen, die bereits vor dem russischen Einmarsch einen Rahmen für eine friedliche Lösung hätten bieten können, wurden von keiner Seite konsequent umgesetzt. Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel räumte später sogar ein, dass die Abkommen auch dazu gedient hätten, der Ukraine Zeit für die militärische Aufrüstung zu verschaffen. Ein Eingeständnis, das in Moskau als Bestätigung des eigenen Narrativs gewertet wurde – und das Vertrauen in westliche Verhandlungsangebote nachhaltig beschädigt hat.

Die Rechnung zahlt der europäische Bürger

Während die Diplomaten in Genf ihre nächste Verhandlungsrunde planen, dreht sich das Rad der Eskalation weiter. Europa rüstet auf, die Rüstungskonzerne verzeichnen Rekordgewinne, und die Staatsverschuldung klettert in schwindelerregende Höhen. Das von der Bundesregierung beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten – ein Erbe, das schwer auf den Schultern unserer Kinder und Enkel lasten wird.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert beständiger Vermögenssicherung. Während Papierwährungen durch politische Entscheidungen und geopolitische Krisen unter Druck geraten, haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen vor den Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung schützen möchte, tut gut daran, Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht zu ziehen.

Eine weitere Verhandlungsrunde soll in den kommenden Wochen folgen. Ob sie mehr als diplomatische Kosmetik hervorbringen wird, darf bezweifelt werden – solange keine der beteiligten Parteien bereit ist, von ihren Maximalforderungen abzurücken.

Die Tragödie dieses Konflikts besteht nicht nur in den Zehntausenden Toten und den zerstörten Städten. Sie besteht auch darin, dass eine nüchterne, interessengeleitete Diplomatie – wie sie einst Bismarck oder Metternich praktizierten – einer moralisierenden Außenpolitik gewichen ist, die Kompromisse als Verrat brandmarkt und damit jeden Friedensschluss unmöglich macht. Europa, und insbesondere Deutschland, sollte sich fragen, ob es sich diese Haltung noch leisten kann. Oder ob es nicht an der Zeit wäre, die eigenen Interessen wieder in den Vordergrund zu stellen – statt als Zahlmeister eines Konflikts zu fungieren, dessen Ausgang längst von anderen bestimmt wird.

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