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Kettner Edelmetalle
16.02.2026
17:06 Uhr

Karneval unter Belagerung: Wie die Terrorgefahr deutsche Traditionen an den Rand des Ruins treibt

Was einst als ausgelassenes Volksfest galt, gleicht heute einer Hochsicherheitszone. Der rheinische Straßenkarneval – jahrhundertealte Tradition, Ausdruck rheinischer Lebensfreude und kulturelles Erbe – versinkt unter einem Bollwerk aus Betonbarrieren, Waffenverbotszonen und Tausenden Sicherheitskräften. Die Kosten explodieren derart, dass mancherorts die Umzüge bereits vor dem Aus standen. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das noch Karneval – oder schon ein militärisches Manöver?

Köln als Festung: 5.000 Einsatzkräfte für die Fröhlichkeit

Die Dimensionen des Sicherheitsapparats sind atemberaubend. Allein in Köln seien für den diesjährigen Straßenkarneval mehr als 5.000 Einsatzkräfte eingeplant gewesen – darunter rund 1.500 Polizisten, 2.600 private Sicherheitskräfte sowie mehrere hundert Mitarbeiter von Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungsdienst. Glasverbotszonen, Waffenverbotszonen, abgesperrte Feierbereiche und Zugangskontrollen gehörten erneut zum Standardrepertoire. Düsseldorf setzte abermals auf eine „scherbenfreie Altstadt" und erließ entsprechende Allgemeinverfügungen für die Karnevalstage. Was für ein trauriges Bild: Eine Stadt, die sich gegen ihre eigenen Besucher verbarrikadieren muss, um ein Volksfest zu ermöglichen.

Kleine Vereine am finanziellen Abgrund

Während die Großstädte ihre Sicherheitskonzepte mittlerweile professionalisiert haben – mit entsprechend üppigen Budgets –, geraten kleinere Veranstalter zunehmend in existenzielle Not. In Krefeld stand der Rosenmontagszug zeitweise vor dem kompletten Aus. Steigende Sicherheitsauflagen und höhere Gebühren hätten das Budget schlicht überfordert. Erst ein Spendenaufruf des Comitees Crefelder Carneval sowie zusätzliche Unterstützung aus der lokalen Wirtschaft sicherten die Durchführung – buchstäblich in letzter Minute.

In Kamp-Lintfort musste der Zugweg geändert werden, um verschärfte Absperrmaßnahmen überhaupt umsetzen zu können. Mehr Sicherungspunkte bedeuten mehr Personal, mehr Personal bedeutet höhere Kosten. Eine Spirale, die sich immer schneller dreht. Im Essener Stadtteil Kupferdreh wurde der Umzug vom Rosenmontag auf den Tulpensonntag verlegt – Hintergrund seien Sicherheitsüberlegungen sowie die Erfahrungen aus dem Vorjahr, als eine Bombendrohung zur kompletten Absage geführt hatte.

Wenn selbst das THW nicht mehr helfen darf

Besonders absurd mutet die Situation in Arnsberg an. Dort drohte der traditionelle „Lindwurm der Freude" auszufallen, weil das Technische Hilfswerk aufgrund bundesrechtlicher Vorgaben keine Streckenposten mehr stellen durfte. Erst zusätzliche freiwillige Helfer ermöglichten die Durchführung. In Moers griff schließlich die Stadt selbst finanziell ein und unterstützte den Nelkensamstagszug mit 21.000 Euro, um die gestiegenen Sicherheitsanforderungen abzufedern. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Kommunen, die ohnehin unter chronischer Finanznot leiden, müssen nun auch noch für die Sicherheit bei Karnevalsumzügen tief in die Tasche greifen.

Die Wurzeln des Problems: Eine Chronologie des Versagens

Die Sicherheitsauflagen sind freilich nicht über Nacht entstanden. Sie sind das direkte Ergebnis einer politischen Fehlentwicklung, die spätestens mit der unkontrollierten Massenmigration ab 2015 ihren Anfang nahm. Mit der Flüchtlingskrise stieg die Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland deutlich an. Was folgte, war eine Serie von Anschlägen, die das Sicherheitsgefühl der Deutschen nachhaltig erschütterte: die Axt-Attacke in einem Regionalzug bei Würzburg, der Selbstmordanschlag vor einem Musikfestival in Ansbach und schließlich – als trauriger Höhepunkt – der Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016 mit zwölf Toten. Ein abgelehnter Asylbewerber raste damals mit einem Lastwagen in die Menge.

Doch statt aus diesen Tragödien die richtigen Schlüsse zu ziehen, ging die politische Klasse zur Tagesordnung über. Das Ergebnis? Weitere Anschläge. 2024 wurden beim Stadtfest in Solingen drei Menschen getötet. Im Dezember desselben Jahres starben sechs Menschen bei der Tat auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Und auch aktuell sorgen Gewalttaten für zusätzliche Nervosität: In Leverkusen schwebte ein 15-Jähriger nach einer Messerattacke zeitweise in Lebensgefahr, in Grefrath wurde ein 20-Jähriger schwer verletzt – beide Fälle stünden nach bisherigen Erkenntnissen im Zusammenhang mit den Karnevalsfeierlichkeiten.

Die bittere Rechnung zahlt der Bürger

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die schleichende Zerstörung deutscher Traditionen durch eine verfehlte Sicherheits- und Migrationspolitik. Der Staat, der eigentlich die Sicherheit seiner Bürger gewährleisten sollte, hat durch jahrelange Nachlässigkeit bei der Grenzsicherung und bei der konsequenten Abschiebung abgelehnter Asylbewerber eine Situation geschaffen, in der selbst ein fröhlicher Karnevalsumzug zur logistischen Herausforderung wird. Die Kosten dafür werden – wie könnte es anders sein – auf die Bürger, die Vereine und die ohnehin klammen Kommunen abgewälzt.

Es ist eine bittere Ironie: Während für allerlei ideologische Projekte stets genügend Geld vorhanden zu sein scheint, kämpfen Karnevalsvereine ums nackte Überleben. Die Sicherheitsbehörden sprechen von einer „abstrakt hohen" Gefährdungslage – ein Euphemismus, der verschleiert, dass diese Gefährdung hausgemacht ist. Sie ist das Resultat einer Politik, die über Jahre hinweg die Augen vor den Realitäten verschlossen hat und die Konsequenzen nun auf die Schultern derjenigen ablädt, die einfach nur ihre Traditionen pflegen wollen.

Die zunehmende Kriminalität und die wachsende Terrorgefahr in Deutschland sind nach Überzeugung unserer Redaktion – und eines Großteils der deutschen Bevölkerung – unmittelbare Folgen einer verfehlten Politik. Es braucht endlich Verantwortungsträger, die den Schutz der eigenen Bürger und die Bewahrung deutscher Traditionen wieder in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Denn wenn ein Land seine Volksfeste nur noch hinter Betonmauern feiern kann, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht mehr.

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