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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
18:22 Uhr

Krypto-Crash erschüttert die Märkte: Bitcoin stürzt auf Jahrestief – doch Edelmetalle bleiben der sichere Hafen

Krypto-Crash erschüttert die Märkte: Bitcoin stürzt auf Jahrestief – doch Edelmetalle bleiben der sichere Hafen

Die Finanzmärkte befinden sich im Ausnahmezustand. Der Bitcoin, einst als digitales Gold gepriesen und von manchen gar als Zukunft des Geldes verklärt, hat in den vergangenen Tagen einen dramatischen Kurssturz erlebt. Am Montagmorgen fiel die älteste Kryptowährung der Welt auf rund 74.500 US-Dollar – der tiefste Stand seit April 2025. Ein Weckruf für all jene, die glaubten, mit virtuellen Münzen ließe sich dauerhaft Vermögen sichern.

Politisches Chaos als Brandbeschleuniger

Was auf den ersten Blick wie eine typische Marktkorrektur erscheinen mag, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Symptom tiefgreifender politischer und wirtschaftlicher Verwerfungen. Der erstarkte US-Dollar, befeuert durch die Nominierung des konservativen Notenbankers Kevin Warsh als neuen Fed-Chef, hat dem Bitcoin den Boden unter den Füßen weggezogen. Warsh steht für eine straffere Geldpolitik und höhere Zinsen – Gift für spekulative Anlagen wie Kryptowährungen, die von billigem Geld und überschüssiger Liquidität leben.

Hinzu kommt das politische Chaos in Washington. Der sogenannte „partial shutdown" der US-Regierung Ende Januar hat die Nervosität an den Märkten zusätzlich geschürt. Streitigkeiten im Kongress über Haushaltsfreigaben, insbesondere im Bereich der Einwanderungsbehörden, haben einmal mehr gezeigt, wie fragil das politische System der Vereinigten Staaten geworden ist. Die Erschießung eines US-Bürgers durch ICE-Beamte in Minneapolis hat die ohnehin aufgeheizte Stimmung weiter angeheizt.

Geopolitische Spannungen verschärfen die Lage

Als wäre dies nicht genug, sorgen die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran für zusätzliche Unsicherheit. Präsident Trump hat wiederholt mit militärischen Schlägen gedroht – eine Rhetorik, die Investoren weltweit in Alarmbereitschaft versetzt. In solchen Zeiten zeigt sich, was wirklich zählt: nicht digitale Luftschlösser, sondern handfeste Werte.

Der Bitcoin notiert mittlerweile rund 40 Prozent unter seinem Allzeithoch von 126.000 US-Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde. Für eine Anlageklasse, die von ihren Befürwortern stets als inflationssicher und krisenfest angepriesen wurde, ist dies ein vernichtendes Zeugnis. Die Volatilität, die Kryptowährungen innewohnt, macht sie für seriöse Vermögenssicherung schlicht ungeeignet.

Auch Edelmetalle unter Druck – aber mit entscheidendem Unterschied

Selbstverständlich blieben auch die Edelmetallmärkte von den jüngsten Turbulenzen nicht verschont. Gold fiel von seinem Höchststand bei rund 5.500 US-Dollar pro Feinunze innerhalb weniger Tage auf etwa 4.480 US-Dollar. Silber verzeichnete sogar einen Rückgang von nahezu 40 Prozent. Doch hier liegt der entscheidende Unterschied: Diese Korrekturen waren nach den beispiellosen Kursgewinnen der vergangenen Monate nicht nur erwartbar, sondern geradezu überfällig.

Experten betonen, dass die fundamentalen Treiber für Edelmetalle intakt bleiben: Zentralbankkäufe, geopolitische Unsicherheiten und der industrielle Bedarf – insbesondere bei Silber – werden die Preise langfristig stützen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Kursziel für Gold sogar angehoben und erwartet bis Jahresende einen Preis von 5.400 US-Dollar pro Feinunze. Dies entspricht einem Plus von über zehn Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau. Während Kryptowährungen also weiterhin wie ein Spielball politischer Launen und spekulativer Exzesse hin und her geworfen werden, beweisen physische Edelmetalle einmal mehr ihre Rolle als verlässlicher Wertspeicher.

Die Lehre aus dem Crash

Was lehrt uns dieser neuerliche Krypto-Einbruch? Dass digitale Währungen, so innovativ sie auch sein mögen, niemals die Stabilität und Beständigkeit physischer Werte ersetzen können. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewiesen – in Kriegen, Wirtschaftskrisen und politischen Umwälzungen. Der Bitcoin hingegen existiert gerade einmal seit 2009 und hat in dieser kurzen Zeit bereits vier Verlustjahre verzeichnet.

Für den konservativen Anleger, der sein Vermögen nicht dem Zufall überlassen möchte, bleibt die Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Portfolio daher unverzichtbar. In einer Welt, die von politischer Instabilität, wirtschaftlicher Unsicherheit und gesellschaftlicher Spaltung geprägt ist, bieten Gold und Silber jene Sicherheit, die virtuelle Währungen niemals werden liefern können.

Hinweis zu Kapitalanlagen

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, sich ausreichend zu informieren und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle Beratung. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernimmt die Redaktion keine Haftung.

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