
Schweizer Polizei in der Kritik: Tödliche Verfolgungsjagd entfacht Debatte über Rassismus und Gewalt
Die beschauliche Schweiz erlebt dieser Tage Szenen, die man eher aus französischen Banlieues kennt: Brennende Barrikaden, fliegende Molotowcocktails und eine aufgebrachte Jugend, die sich Straßenschlachten mit der Polizei liefert. Der Auslöser? Ein 17-Jähriger, der bei einer Polizeiverfolgung sein Leben verlor – und ein Bürgermeister, der lieber über "systemische Diskriminierung" philosophiert, statt für Recht und Ordnung zu sorgen.
Ein tragischer Unfall wird zum politischen Spielball
Was genau geschah in den frühen Morgenstunden jenes verhängnisvollen Sonntags? Ein junger Mann, des Diebstahls verdächtigt, flüchtete auf seinem Roller vor der Polizei und prallte gegen eine Mauer. Die Staatsanwaltschaft betont, es habe einen "erheblichen Abstand" zwischen Verfolgern und Verfolgtem gegeben. Zeugen bestätigen: kein Kontakt zwischen Polizeifahrzeug und Roller. Ein tragischer Unfall also, wie er sich täglich auf Europas Straßen ereignet, wenn junge Menschen glauben, sich der Justiz entziehen zu können.
Doch statt diese nüchterne Wahrheit anzuerkennen, entlud sich in Lausanne ein Gewaltexzess, der seinesgleichen sucht. Bis zu 200 vermummte Randalierer verwandelten die Straßen in ein Schlachtfeld. Die Bilanz der Nacht: brennende Container, zerstörte Busse, sieben Festnahmen. Die Polizei musste mit Gummigeschossen und Tränengas reagieren – nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil sie mit Steinen, Bauzäunen und Brandsätzen attackiert wurde.
Wenn Einzelfälle zur Systemkritik werden
Besonders pikant wird die Angelegenheit durch die Reaktion des Lausanner Bürgermeisters Grégoire Junod. Anstatt die Randalierer zur Ordnung zu rufen und die Polizei in ihrer schwierigen Arbeit zu unterstützen, spricht er von einem "systemischen Diskriminierungsproblem". Seine Beweisführung? Seit 2016 starben im Kanton Waadt sieben Menschen bei Polizeieinsätzen, fünf davon waren "Männer afrikanischer Herkunft".
"Es gibt ein systemisches Diskriminierungsproblem, das angegangen werden muss", so der Bürgermeister – eine Aussage, die mehr über seine ideologische Verblendung aussagt als über die Realität der Polizeiarbeit.
Was Junod verschweigt: Wie viele dieser Fälle waren Fluchtversuche? Wie viele der Betroffenen hatten sich zuvor strafbar gemacht? Und vor allem: Ist es nicht die ureigenste Aufgabe der Polizei, Straftäter zu verfolgen – unabhängig von deren Hautfarbe?
Der WhatsApp-Skandal als willkommene Ablenkung
Wie gerufen kam da die Suspendierung von vier Polizeibeamten wegen angeblich rassistischer Nachrichten in privaten WhatsApp-Gruppen. Ein gefundenes Fressen für all jene, die lieber über vermeintlichen Polizeirassismus diskutieren als über die erschreckende Gewaltbereitschaft junger Migranten. Die Stadt Lausanne zeigt sich "zutiefst schockiert und empört" – nicht etwa über die brennenden Straßen, sondern über private Chatnachrichten.
Ein Muster, das sich europaweit wiederholt
Was sich in Lausanne abspielt, kennen wir zur Genüge aus deutschen, französischen und schwedischen Städten. Das Drehbuch ist immer dasselbe: Ein Krimineller kommt bei der Flucht vor der Polizei zu Schaden, migrantische Jugendliche nutzen dies als Vorwand für Gewaltexzesse, und die Politik reagiert mit Appeasement statt mit Durchgreifen.
Die wahre Systemkrise liegt nicht bei der Polizei, sondern in einer Politik, die Täter zu Opfern stilisiert und Ordnungshüter unter Generalverdacht stellt. Wenn Bürgermeister lieber über "Diskriminierung" schwadronieren, statt für die Sicherheit ihrer Bürger zu sorgen, dann läuft etwas gewaltig schief in unseren westlichen Demokratien.
Es ist höchste Zeit, dass auch in der Schweiz wieder Politiker das Sagen haben, die verstehen: Wer vor der Polizei flüchtet, trägt die Verantwortung für die Konsequenzen. Wer Molotowcocktails wirft, ist kein Aktivist, sondern ein Krimineller. Und wer als Bürgermeister die eigene Polizei im Stich lässt, hat sein Amt verfehlt.
Die Schweiz am Scheideweg
Die Eidgenossen stehen vor einer Richtungsentscheidung: Wollen sie den Weg Frankreichs gehen, wo ganze Stadtviertel zu No-Go-Areas verkommen sind? Oder besinnen sie sich auf ihre Traditionen von Recht, Ordnung und Bürgersinn? Die Ereignisse von Lausanne sind ein Weckruf – hoffentlich nicht nur für die Schweiz, sondern für ganz Europa.
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