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27.08.2025
05:49 Uhr

Strategisches Schachspiel: Warum Trump und Putin plötzlich gemeinsame Sache machen

Die Weltbühne erlebt derzeit ein diplomatisches Schauspiel, das selbst erfahrene Beobachter verblüfft: Wladimir Putin, der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Kreml-Herrscher, und Donald Trump, der polarisierende US-Präsident, nähern sich demonstrativ an. Doch was treibt diese beiden Machtmenschen wirklich zueinander? Die Antwort könnte überraschender sein, als viele denken.

Der wahre Feind sitzt in Peking

Während die westliche Öffentlichkeit gebannt auf den Ukraine-Konflikt starrt, zeichnet sich hinter den Kulissen ein ganz anderes Machtspiel ab. Es geht um nichts Geringeres als die Eindämmung der chinesischen Expansion – ein Interesse, das Washington und Moskau plötzlich vereint. Putin, der skrupellose Machtpolitiker, sieht sich einer unbequemen Wahrheit gegenüber: Während er im Westen Krieg führt, greift China nach Russlands Osten.

Die Ironie der Geschichte könnte kaum bitterer sein. Russland, das sich gerne als Großmacht inszeniert, ist längst zum Juniorpartner Pekings degradiert worden. Ohne chinesische Öl- und Gaskäufe wäre Putins Kriegskasse leer. Ohne chinesische Bauteile für Raketen und Drohnen würde die russische Kriegsmaschinerie stillstehen. Der Preis für diese Unterstützung? Russlands schleichender Souveränitätsverlust im Fernen Osten.

Wenn Karten mehr sagen als tausend Worte

Besonders pikant wird es, wenn man sich Chinas offizielle Landkarten anschaut. Die 2023 veröffentlichte "nationale Karte Chinas" zeigt unverblümt territoriale Ansprüche auf über 100 Quadratkilometer russisches Gebiet. Die Insel Bolschoi Ussurijski erscheint plötzlich als chinesisches Territorium. Und Wladiwostok? Das muss auf offiziellen chinesischen Karten zwingend auch als "Haishenwai" bezeichnet werden – der Name, den die Stadt trug, bevor sie Mitte des 19. Jahrhunderts an Russland fiel.

"Russland ist ein Scheißland", wetterte ein chinesischer Nutzer auf Weibo und forderte: "Unterstützt die Ukraine!" Mehr als 5000 Likes erhielt er dafür. Seine Begründung: "Auch wir sind Opfer einer territorialen Aggression durch Russland."

Dass solche Kommentare in Chinas streng zensiertem Internet stehen bleiben dürfen, spricht Bände. Peking lässt seinen Bürgern bewusst Spielraum für anti-russische Ressentiments – ein deutliches Signal an Moskau.

Die wirtschaftliche Übernahme läuft bereits

Während Putin noch von russischer Größe träumt, schaffen chinesische Unternehmer im Fernen Osten längst Fakten. Chinesische Firmen dominieren die Wirtschaft, chinesische Landwirte pachten riesige Ackerflächen, chinesische Investoren kontrollieren strategische Infrastruktur. Der Hafen von Wladiwostok? Faktisch unter chinesischer Kontrolle. Die Rohstoffe der Region? Fließen gen Süden nach China.

Ein bitterer Witz macht unter den russischen Bewohnern des Fernen Ostens die Runde: Die Region werde jetzt chinesisch, ohne dass Peking auch nur einen einzigen Soldaten schicken müsse. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg brachte es bereits im vergangenen Jahr auf den Punkt: "Moskau verpfändet seine Zukunft an Peking."

Trumps kalkuliertes Angebot

In dieser verzweifelten Lage kommt Donald Trumps ausgestreckte Hand für Putin wie gerufen. Der US-Präsident, bekannt für seine transaktionale Außenpolitik, hat die Schwäche seines russischen Gegenübers erkannt und nutzt sie gnadenlos aus. Sein Kalkül ist so simpel wie effektiv: Ein Russland, das sich vom Westen abwendet, stärkt China. Ein Russland, das sich dem Westen annähert, schwächt Peking.

Trump scheint bereit, über vieles hinwegzusehen – die Kriegsverbrechen in der Ukraine, die Verstöße gegen das Völkerrecht, die zahllosen Opfer. Hauptsache, der Deal stimmt. Hauptsache, China wird eingedämmt. Diese Realpolitik mag moralisch verwerflich sein, aber sie könnte funktionieren.

Putins Dilemma: Gesichtsverlust oder Machtverlust?

Für Putin stellt sich die Frage, was schwerer wiegt: Der Gesichtsverlust durch einen Kompromiss im Ukraine-Krieg oder der schleichende Machtverlust im eigenen Land durch die chinesische Dominanz? Die Antwort scheint klar. Lieber verliert er "nur" Russlands Osten als seine gesamte Macht. Lieber sucht er neue Partner im Westen, als vollständig von Pekings Gnaden abhängig zu sein.

Die Aussicht auf eine profitable Pendel-Diplomatie zwischen Washington und Peking dürfte für den ehemaligen KGB-Mann durchaus verlockend sein. Statt eines kostspieligen Krieges gegen den Westen könnte er wieder zum umworbenen Spieler auf der Weltbühne werden – wenn auch um den Preis erheblicher Zugeständnisse.

Ein zynisches Spiel mit Gewinnern und Verlierern

Man mag diese Entwicklung bedauern, man mag sie zynisch finden – aber sie entspricht der brutalen Logik der Machtpolitik. Wenn das Blutvergießen in der Ukraine dadurch ein Ende findet, wäre das immerhin ein Gewinn, auch wenn die Sieger nicht die sind, die man gerne auf dem Treppchen sähe.

Für den Westen könnte sich die neue Konstellation durchaus auszahlen. Statt einem geschlossenen Block aus Moskau und Peking gegenüberzustehen, hätte man es wieder mit konkurrierenden Mächten zu tun, die gegeneinander ausgespielt werden können. Das alte Prinzip des "Teile und herrsche" funktioniert eben immer noch.

Die wahren Verlierer dieser geopolitischen Neuordnung? Das sind die Menschen in der Ukraine, die für die Machtspiele der Großen einen hohen Preis zahlen. Und es sind die Bewohner des russischen Fernen Ostens, deren Heimat schleichend die Farbe wechselt. Wladiwostok wird wohl tatsächlich eines Tages wieder Haishenwai heißen – ganz ohne Krieg, ganz ohne Blutvergießen, nur durch die unerbittliche Logik wirtschaftlicher Abhängigkeit.

So zeigt sich einmal mehr: In der großen Politik gibt es keine Freundschaften, nur Interessen. Und manchmal führen diese Interessen zu den merkwürdigsten Allianzen.

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