
WHO-Algorithmus des Paul-Ehrlich-Instituts: Wie Impfschäden systematisch unsichtbar gemacht werden
Das für die Arzneimittelsicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) steht erneut in der Kritik. Eine brisante Recherche der Journalistin Aya Velázquez deckt auf, wie die Behörde mithilfe eines fragwürdigen WHO-Algorithmus mögliche Impfschäden systematisch kleinrechnet. Die Folgen für Betroffene sind verheerend: Versorgungsämter lehnen Entschädigungsanträge reihenweise ab – und berufen sich dabei auf die verharmlosenden Bewertungen des PEI.
Ein Algorithmus mit eingebauter Blindheit
Der WHO-Algorithmus sortiert gemeldete Verdachtsfälle in vier Kategorien. Nur wenn ein Fall als „konsistent" bewertet wird, gilt ein Kausalzusammenhang zur Impfung als wahrscheinlich. Die anderen drei Kategorien – „inkonsistent", „unbestimmt" und „unklassifizierbar" – bedeuten faktisch: kein Impfschaden. Das Ergebnis dieser Bewertungsmethode spricht Bände: Von 3.086 gemeldeten Todesfällen nach Corona-Impfungen stufte das PEI gerade einmal 74 als „konsistent" ein – mickrige 2,4 Prozent.
Die Kriterien für eine Anerkennung als Impfnebenwirkung sind derart restriktiv, dass sie einer systematischen Vertuschung gleichkommen. Die Beschwerden müssten nicht nur in einem „plausiblen Zeitfenster" auftreten, sondern auch „biologisch plausibel" und „besonders typisch" für den jeweiligen Impfstoff sein. Bei neuartigen Präparaten wie den mRNA-Impfstoffen ein Ding der Unmöglichkeit – wie soll etwas „typisch" sein, was es vorher noch nie gab?
Perfide Zeitfenster-Tricks
Besonders perfide erscheint der Umgang mit dem Kriterium der „Zeitplausibilität". Die ehemalige PEI-Abteilungsleiterin Brigitte Keller-Stanislawski argumentierte vor dem Corona-Untersuchungsausschuss in Brandenburg, dass unter 88 gemeldeten Todesfällen auch zwei Covid-19-Fälle mit „noch nicht ausreichendem Impfschutz" gewesen seien. Diese könnten daher nicht der Impfung zugerechnet werden.
Ein Taschenspielertrick der besonderen Art: Das PEI definierte „vollständigen Impfschutz" zunächst als zwei Wochen nach der zweiten Dosis, später sprach man nur noch nebulös von „Intervallzeiten". Dumm nur, dass viele schwere Nebenwirkungen genau in diesem Zeitraum auftreten. So werden möglicherweise just jene Fälle systematisch ausgeschlossen, die am eindeutigsten auf die Impfung zurückzuführen wären.
Die Suche nach alternativen Schuldigen
Der WHO-Fragebogen fordert Mediziner geradezu dazu auf, nach anderen möglichen Ursachen zu suchen. Vorerkrankungen? Medikamentenkonsum? Psychosoziale Faktoren? Hatte der Patient gar „Angst vor der Impfung"? Jeder dieser Punkte macht einen Impfschaden unwahrscheinlicher. Sieben von zehn Fragen beziehen sich sogar auf eine „mangelhafte Verabreichung" – war die Spritze falsch gesetzt, liegt die Schuld beim Arzt, nicht beim Impfstoff.
Diese Vorgehensweise erinnert fatal an die Tabaklobby der 1960er Jahre, die jahrzehntelang behauptete, nicht das Rauchen, sondern genetische Veranlagung oder Stress seien für Lungenkrebs verantwortlich. Der Unterschied: Damals ging es um private Konzerne, heute macht eine staatliche Behörde gemeinsame Sache mit der Pharmaindustrie.
Cui bono? Die Profiteure des Systems
Die niedrigen Anerkennungsquoten sparen dem deutschen Staat Milliarden an Entschädigungszahlungen. Die Pharmaunternehmen bleiben vor Zulassungsentzug und Schadensersatzforderungen geschützt. Und die WHO selbst, finanziell abhängig von Stiftungen wie der Gates Foundation und der Impfallianz Gavi, sichert sich die Gunst ihrer Geldgeber.
Velázquez bringt es auf den Punkt: Der manipulationsanfällige Algorithmus bedeute für das PEI „weniger Sicherheitssignale, weniger Arbeit, weniger Skandal und weniger Rechtfertigungsdruck". Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten – außer für die Geschädigten, die mit ihren Leiden alleingelassen werden.
Ein Staat, der seine Bürger im Stich lässt
Was hier geschieht, ist nichts weniger als ein Verrat am Vertrauen der Bürger. Menschen, die der Aufforderung der Regierung folgten und sich impfen ließen, werden nun mit ihren Schäden im Regen stehen gelassen. Die Versorgungsämter winken ab, verweisen auf die PEI-Berichte – ein Teufelskreis der Verantwortungslosigkeit.
Die Verwendung des WHO-Algorithmus ist nicht vorgeschrieben. Das PEI könnte jederzeit eine andere, fairere Bewertungsmethode wählen. Dass es dies nicht tut, spricht Bände über die wahren Prioritäten unserer Gesundheitsbehörden. Während die Politik von „Solidarität" und „Verantwortung" schwadroniert, werden Impfgeschädigte systematisch ihrer Rechte beraubt.
Es ist höchste Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz diesem Skandal ein Ende setzt. Die Bürger haben ein Recht auf transparente, ehrliche Bewertung von Impfnebenwirkungen – nicht auf algorithmische Taschenspielertricks, die ihre Leiden unsichtbar machen sollen.
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