Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
19.01.2026
08:45 Uhr

Wohnungskrise eskaliert: Deutschland steuert auf soziale Katastrophe zu

Wohnungskrise eskaliert: Deutschland steuert auf soziale Katastrophe zu

Die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt hat mittlerweile Dimensionen erreicht, die man nur noch als dramatisch bezeichnen kann. Rund 1,4 Millionen Wohnungen fehlen in der Bundesrepublik – ein Rekordmangel, der sich wie ein schleichendes Gift durch alle Gesellschaftsschichten frisst. Während die Politik seit Jahren vollmundige Versprechen macht, verschärft sich die Realität für Millionen Menschen Tag für Tag.

Junge Menschen als Verlierer einer verfehlten Wohnungspolitik

Die Zahlen des aktuellen „Sozialer-Wohn-Monitors", den das Pestel Institut im Auftrag des Verbändebündnisses „Sozialer Wohnen" erstellt hat, lesen sich wie eine Anklageschrift gegen jahrzehntelange politische Versäumnisse. Studierende müssen im Durchschnitt sage und schreibe 53 Prozent ihres Einkommens allein für die Miete aufbringen. Was bleibt da noch für Lebensmittel, Bücher oder gar ein bescheidenes soziales Leben?

Die Konsequenzen dieser Entwicklung sind verheerend. Junge Menschen können nicht mehr frei entscheiden, wo sie studieren oder ihre Ausbildung absolvieren möchten. Stattdessen bleiben sie gezwungenermaßen im Elternhaus kleben – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus purer finanzieller Not. Die Studie spricht von „verschenkten gesellschaftlichen Bildungschancen". Welch ein Armutszeugnis für ein Land, das sich einst als Bildungsnation rühmte!

Die „Stadtvertreibung" der Älteren – ein Skandal mit Ansage

Doch nicht nur die Jugend leidet unter dem Wohnungsdesaster. Die Generation der Babyboomer, die nun sukzessive in den Ruhestand tritt, steht vor einem bösen Erwachen. Nach einem arbeitsreichen Leben reichen die oft bescheidenen Renten nicht mehr aus, um die explodierenden Mieten in den Ballungszentren zu stemmen. Matthias Günther vom Pestel-Institut findet dafür deutliche Worte: Es handle sich um nichts anderes als die „Stadtvertreibung Älterer" durch Wohnungsnot.

Erzwungene Umzüge durch Altersarmut – so sieht also die Realität in einem der reichsten Länder der Welt aus. Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und Steuern gezahlt haben, werden im Alter aus ihren angestammten Vierteln verdrängt. Weg von Freunden, weg von der gewohnten Umgebung, weg von allem, was Heimat bedeutet.

Menschen mit Behinderung: Ausgrenzung als System

Besonders erschreckend ist die Situation für Menschen mit Behinderung. Das Bündnis spricht von einer regelrechten „Ausgrenzung auf dem Wohnungsmarkt". Barrierefreier Wohnraum ist Mangelware, und bei der Vergabe von Sozialwohnungen ziehen Betroffene regelmäßig den Kürzeren. Die Forderung nach einer zehnprozentigen Quote bei Sozialwohnungen für Menschen mit Behinderung erscheint da nur als Mindestmaß an Anstand.

Wirtschaftliche Folgen des Wohnungsmangels

Der Wohnungsmangel ist längst kein rein soziales Problem mehr – er entwickelt sich zum handfesten Wirtschaftshemmnis. Fachkräfte aus dem Ausland, auf die Deutschland angeblich so dringend angewiesen ist, überlegen es sich zweimal, ob sie in ein Land ziehen, in dem die Miete den Großteil des Gehalts verschlingt. Eine PwC-Umfrage aus dem Jahr 2024 belegt: Für 60 Prozent der Berufstätigen sind bezahlbare Mieten der entscheidende Faktor bei einem jobbedingten Umzug.

Das Verbändebündnis bringt es auf den Punkt: „Es gibt keine wirtschaftliche Entwicklung ohne Wohnungsbau." Wenn Ausbildungsverträge platzen, weil sich junge Menschen das Wohnen am Ausbildungsort schlicht nicht leisten können, dann ist das Wohnen längst zum Hemmschuh für die gesamte Volkswirtschaft geworden.

Politische Versprechen – und die ernüchternde Realität

Bauministerin Verena Hubertz hat für die Jahre 2026 und 2027 neun Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau versprochen. Klingt nach viel Geld, doch die Experten winken ab. Um das Wohnungsdefizit bis 2030 abzubauen, müssten jährlich gut 400.000 Wohnungen neu gebaut werden. Die Realität? Aufgrund eingebrochener Baugenehmigungen werden voraussichtlich nur rund 200.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt.

Die Pestel-Studie ist in ihrer Prognose unmissverständlich: „Die Entwicklung der Baugenehmigungen lässt für 2026 und 2027 keine Steigerung der Wohnungsfertigstellungen erwarten." Der versprochene Bauturbo der Bundesregierung bleibt vorerst ein frommer Wunsch.

Was jetzt geschehen muss

Das Verbändebündnis hat fünf zentrale Forderungen formuliert, die eigentlich selbstverständlich sein sollten: gezielte Förderung von Wohnraum für Auszubildende und Studierende, massiver Ausbau bezahlbaren Wohnraums in angespannten Regionen, ein Kontingent für Menschen mit Behinderung, eine transparente Statistik über Sozialwohnungen und eine bedarfsgerechte Finanzierung durch den Bund.

Die Frage ist nur: Hat die Politik den Mut und den Willen, endlich zu handeln? Die bisherige Bilanz stimmt nicht gerade optimistisch. Während in Berlin weiter debattiert wird, warten Millionen Menschen auf eine Wohnung, die sie sich leisten können. Die Wohnungskrise ist keine Naturkatastrophe – sie ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen und Untätigkeit.

„Wohnungsmangel und hohe Mieten sind Bremsklötze für die Wirtschaft. Denn wer arbeitet, muss auch wohnen."

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Inflation gewinnt die Frage der Vermögenssicherung zusätzlich an Bedeutung. Während Immobilien für viele Menschen unerreichbar geworden sind, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Alternative zur Absicherung des eigenen Vermögens. Als krisensichere Anlage können sie ein wichtiger Baustein in einem breit gestreuten Portfolio sein.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen