
ZF am Abgrund: Deutschlands Automobilzulieferer kämpft gegen den perfekten Sturm
Die einst stolze deutsche Automobilindustrie erlebt ihre dunkelste Stunde. Was ZF-Vorstandschef Holger Klein als "perfekten Sturm" bezeichnet, ist nichts anderes als das Resultat jahrelanger politischer Fehlentscheidungen und einer ideologiegetriebenen Wirtschaftspolitik, die deutsche Traditionsunternehmen systematisch an die Wand fährt.
Der Traum ist ausgeträumt
Noch vor wenigen Jahren träumte man in Friedrichshafen von der Weltspitze. ZF sollte zum globalen Champion werden, ein Leuchtturm deutscher Ingenieurskunst. Heute spricht der Vorstand nur noch von Schadensbegrenzung. Die Realität hat die Träume eingeholt – und sie ist bitter.
Was Klein verschweigt: Dieser "perfekte Sturm" ist hausgemacht. Während China und die USA ihre Automobilindustrie mit allen Mitteln fördern, erstickt Deutschland seine Schlüsselindustrie in einem Wust aus Regulierungen, Verboten und ideologischen Vorgaben. Die grüne Transformation, die uns als Heilsbringer verkauft wurde, entpuppt sich als Sargnagel für unsere Wirtschaft.
Die wahren Schuldigen
Es wäre zu einfach, die Schuld allein bei der globalen Wirtschaftslage zu suchen. Die Wahrheit ist unbequemer: Jahrelang hat die Politik – erst unter Merkel, dann unter der desaströsen Ampel-Koalition – die Automobilindustrie dämonisiert. Der Verbrenner wurde zum Feindbild erklärt, die E-Mobilität zur alternativlosen Zukunft stilisiert. Dass diese Technologie weder ausgereift noch für alle Anwendungsfälle geeignet ist, interessierte die Ideologen in Berlin nicht.
"Noch nie befand sich die Branche so klar in der Mitte des perfekten Sturms"
Diese Worte des ZF-Chefs sollten als Weckruf verstanden werden. Doch statt umzusteuern, macht die neue Große Koalition unter Friedrich Merz genau dort weiter, wo die Ampel aufgehört hat. Das 500-Milliarden-Sondervermögen für "Infrastruktur" ist nichts anderes als ein gigantisches Schuldenprogramm, das kommende Generationen belasten wird – trotz aller gegenteiligen Versprechen.
Die Folgen für Deutschland
Was bei ZF passiert, ist symptomatisch für die gesamte deutsche Wirtschaft. Während unsere Politiker von Klimaneutralität träumen, wandern Arbeitsplätze ab. Während man in Berlin über Gendersternchen diskutiert, bauen China und die USA ihre industrielle Dominanz aus. Die deutsche Automobilindustrie, einst unser Stolz und wirtschaftliches Rückgrat, wird auf dem Altar grüner Ideologie geopfert.
Die Konsequenzen sind dramatisch: Zehntausende hochqualifizierte Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Ganze Regionen, die von der Automobilindustrie leben, drohen zu veröden. Das Know-how, das über Generationen aufgebaut wurde, verschwindet unwiederbringlich.
Zeit für einen Kurswechsel
Es ist höchste Zeit, dass Deutschland zu einer vernunftgeleiteten Wirtschaftspolitik zurückkehrt. Wir brauchen keine ideologischen Experimente, sondern Technologieoffenheit. Wir brauchen keine Verbote, sondern Innovationsförderung. Und vor allem brauchen wir Politiker, die verstehen, dass Wohlstand nicht vom Himmel fällt, sondern hart erarbeitet werden muss.
Die Krise bei ZF sollte der Politik eine letzte Warnung sein. Noch ist es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen. Doch dafür müsste man in Berlin endlich einsehen, dass grüne Träumereien keine Arbeitsplätze schaffen und ideologische Verbote keine Zukunft sichern. Deutschland braucht eine Rückbesinnung auf seine Stärken: Ingenieurskunst, Innovationskraft und unternehmerische Freiheit.
Nur so kann aus dem perfekten Sturm wieder ruhiges Fahrwasser werden. Die Alternative ist der wirtschaftliche Niedergang – und den können wir uns nicht leisten.