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18.02.2026
06:32 Uhr

Antifa-Mord in Frankreich: Blutige Spur führt direkt ins Herz des Parlaments

Antifa-Mord in Frankreich: Blutige Spur führt direkt ins Herz des Parlaments

Ein brutaler Mord erschüttert Frankreich bis in die Grundfesten seiner Demokratie. Der 23-jährige Mathematikstudent Quentin D., ein Anhänger der identitären Bewegung, wurde mutmaßlich von Mitgliedern der mittlerweile verbotenen Antifa-Organisation „Jeune Garde Antifasciste" getötet. Doch was diesen Fall von einem ohnehin schon erschütternden Gewaltverbrechen zu einem politischen Erdbeben macht: Einer der neun Festgenommenen arbeitete als Assistent eines Abgeordneten der französischen Nationalversammlung – und zwar ausgerechnet für jenen Parlamentarier, der die Schlägertruppe einst selbst mitgegründet hatte.

Der Gründer der Gewalt sitzt im Parlament

Die Fakten lesen sich wie ein düsteres Lehrstück über die Verflechtung von linksextremer Gewalt und institutioneller Politik. Raphaël Arnault, Abgeordneter der linksextremen Partei La France insoumise (LFI), gehörte 2018 zu den Gründern eben jener „Jeune Garde Antifasciste", deren Mitglieder nun des Mordes verdächtigt werden. Einer seiner parlamentarischen Mitarbeiter befindet sich unter den Verhafteten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mann, der eine gewaltbereite Antifa-Gruppierung ins Leben rief, schaffte es anschließend in die ehrwürdigen Hallen der französischen Nationalversammlung – und beschäftigte dort offenbar weiterhin Personen aus dem Umfeld seiner einstigen Kampftruppe.

Die Organisation wurde zwar 2025 verboten, doch ihre Strukturen wirkten offensichtlich im Verborgenen weiter. Neun Mitglieder stehen nun unter Mordverdacht. Ein junger Mann, dessen einziges „Vergehen" es war, eine andere politische Überzeugung zu vertreten, ist tot.

Linksextremismus: Das systematisch verharmloste Problem

Was in Frankreich geschieht, sollte auch hierzulande als Warnsignal verstanden werden. Seit Jahren wird linksextreme Gewalt in weiten Teilen der europäischen Politik und Medienlandschaft bagatellisiert, relativiert oder schlicht ignoriert. Während rechte Gruppierungen – oft zu Recht – unter intensiver Beobachtung der Verfassungsschutzbehörden stehen, genießen linksextreme Strukturen vielerorts eine geradezu groteske Nachsicht. In Deutschland erinnert man sich unweigerlich an die sogenannte „Hammerbande" um Lina E. oder an die regelmäßigen Ausschreitungen in der Rigaer Straße in Berlin.

Arnaults Partei LFI war bei der Parlamentswahl 2024 mit 72 Abgeordneten in die Nationalversammlung eingezogen. Sie gehört zum linksradikalen Bündnis „Neue Volksfront", das als Fraktion mit 178 Sitzen die meisten Abgeordneten stellt. Eine bittere Ironie des französischen Mehrheitswahlrechts: Das Rassemblement National von Marine Le Pen und Jordan Bardella hatte zwar die meisten Stimmen erhalten, verfügt aber nur über 125 Parlamentssitze. Die Mehrheit der französischen Wähler wollte also eine andere Politik – doch das Wahlsystem verhinderte deren angemessene Repräsentation.

Krokodilstränen eines Mitgründers

Besonders abstoßend mutet das Verhalten des Abgeordneten Arnault nach Bekanntwerden der Tat an. Mit „Entsetzen und Abscheu" habe er vom Tod des Studenten erfahren, ließ er verlauten, und bekundete den Angehörigen sein Bedauern. Entsetzen und Abscheu? Von einem Mann, der die Organisation mitgründete, aus deren Reihen die mutmaßlichen Mörder stammen? Wer solche Krokodilstränen vergießt, verhöhnt das Opfer ein zweites Mal.

Immerhin: Die Präsidentin der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, schlug eine Schweigeminute für Quentin D. vor, die ohne Gegenstimmen beschlossen wurde. Ein symbolischer Akt, gewiss – aber einer, der zeigt, dass selbst im politisch tief gespaltenen Frankreich die Ermordung eines jungen Menschen aufgrund seiner politischen Überzeugung eine rote Linie darstellt, die niemand öffentlich zu verteidigen wagt.

Ein Weckruf für ganz Europa

Der Fall Quentin D. ist mehr als ein französisches Kriminalgeschehen. Er ist ein Fanal, das die Frage aufwirft, wie tief linksextreme Netzwerke bereits in die demokratischen Institutionen Europas eingedrungen sind. Wenn Gründer von Schlägertruppen zu Parlamentariern aufsteigen und ihre ehemaligen Kampfgenossen als Mitarbeiter beschäftigen, dann ist die Grenze zwischen politischem Aktivismus und organisierter Gewalt längst verwischt.

Auch in Deutschland sollte dieser Fall Anlass geben, die Bedrohung durch den Linksextremismus endlich mit derselben Ernsthaftigkeit zu behandeln wie jene von rechts. Denn Gewalt kennt keine politische Richtung, die sie legitimieren könnte. Ein 23-jähriger Student ist tot – ermordet, weil er die „falsche" Meinung vertrat. Wenn das keine Zäsur ist, was dann?

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