
Asylklagen in Bayern explodieren: Gerichte versinken im Chaos der Migrationspolitik
Was sich derzeit an Bayerns Verwaltungsgerichten abspielt, gleicht einem bürokratischen Tsunami. Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Innerhalb eines einzigen Jahres ist die Zahl der Asylklagen im Freistaat um mehr als 50 Prozent in die Höhe geschossen. Rund 31.400 neue Verfahren wurden bis Ende November 2025 registriert – ein Anstieg, der selbst hartgesottene Justizbeamte ins Schwitzen bringt.
Die Lawine rollt unaufhaltsam
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zeichnet ein düsteres Bild der Entwicklung. Während 2022 noch knapp 12.000 neue Asylverfahren eingingen, waren es 2023 bereits 14.100, im vergangenen Jahr dann 20.500 – und nun dieser dramatische Sprung auf über 31.000 Fälle. Zwar liegt man noch unter dem historischen Höchststand von 2017, als über 56.000 Verfahren die Gerichte fluteten, doch die Tendenz ist eindeutig: Die Kurve zeigt steil nach oben.
Die Ursache für diese Entwicklung liegt auf der Hand, auch wenn sie von manchen politischen Akteuren gerne verschwiegen wird. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verschickt schlicht mehr Bescheide – und rund 30 Prozent der Asylanträge werden mittlerweile abgelehnt. Jede Ablehnung öffnet den Klageweg, und diesen beschreiten die Betroffenen in großer Zahl.
Ministerpräsidentenkonferenz: Schöne Worte, magere Ergebnisse
Erinnern wir uns: Im November 2023 verkündete die Ministerpräsidentenkonferenz vollmundig, Asylverfahren sollten künftig binnen sechs Monaten abgeschlossen sein. Bei Antragstellern aus Ländern mit einer Anerkennungsquote unter fünf Prozent sollten sogar drei Monate genügen. Die Realität sieht freilich anders aus.
„Die Erledigungslaufzeit beträgt im Durchschnitt 8,6 Monate" – so die nüchterne Bilanz des Verwaltungsgerichtshofs.
Damit liegt Bayern zwar im oberen Drittel des Bundesvergleichs, doch von den ambitionierten Zielen der Politik ist man meilenweit entfernt. Hinzu kommt: Bereits beim Bamf selbst dauert die Bearbeitung eines Asylantrags mittlerweile durchschnittlich 8,7 Monate – so lange wie seit 2017 nicht mehr. Die gesamte Verfahrensdauer summiert sich damit auf weit über ein Jahr.
Der Berg der Altlasten wächst
Besonders besorgniserregend: Zum Stichtag 30. November 2025 waren bei den bayerischen Verwaltungsgerichten noch rund 20.900 Asylverfahren anhängig. Ein gewaltiger Rückstau, der die ohnehin überlasteten Richter und Mitarbeiter zusätzlich unter Druck setzt. Zwar wurden im laufenden Jahr auch etwa 22.100 Verfahren erledigt, doch der Nachschub an neuen Klagen übersteigt die Bearbeitungskapazitäten bei weitem.
Spezialisierung als Notlösung
Um der Flut Herr zu werden, hat Bayern seit September 2024 eine Konzentration der Verfahren nach Herkunftsländern eingeführt. Das Verwaltungsgericht Augsburg ist nun bayernweit für Klagen von Asylbewerbern aus dem Jemen und Nigeria zuständig, Bayreuth kümmert sich um Jordanier und Peruaner, Regensburg um Antragsteller aus Angola, der Demokratischen Republik Kongo und weiteren afrikanischen Staaten. Würzburg hat die türkischen Fälle übernommen.
Diese Spezialisierung hat durchaus ihre Vorteile. Richter müssen sich nicht mehr in die Verhältnisse dutzender verschiedener Herkunftsländer einarbeiten, sondern können ihr Fachwissen gezielt einsetzen. Der Verwaltungsgerichtshof bestätigt: Das System habe sich bewährt, ähnlich gelagerte Fälle könnten effizienter bearbeitet werden.
Symptombekämpfung statt Ursachenbeseitigung
Doch seien wir ehrlich: All diese Maßnahmen sind nichts weiter als Symptombekämpfung. Solange die Grenzen faktisch offen bleiben und die Anreize für illegale Migration nicht konsequent beseitigt werden, wird sich an der Überlastung der Gerichte nichts Grundlegendes ändern. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar Besserung versprochen, doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
Was wir hier beobachten, ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Die Bürger zahlen die Zeche – nicht nur finanziell durch explodierende Kosten für Justiz und Verwaltung, sondern auch durch die zunehmende Überforderung staatlicher Institutionen. Es ist höchste Zeit, dass die Politik endlich handelt, statt nur zu verwalten. Die Geduld der Bevölkerung ist nicht unendlich, und das Vertrauen in einen funktionierenden Rechtsstaat schwindet mit jedem weiteren Monat der Untätigkeit.
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