
Bargeld-Versorgung bricht ein: Deutsche Städte verlieren massenhaft Geldautomaten

Die schleichende Enteignung des Bürgers nimmt Fahrt auf. Wer in Deutschland noch auf Münzen und Scheine setzt, muss sich warm anziehen – denn die Infrastruktur für Bargeld wird systematisch ausgedünnt. Eine aktuelle Analyse der Deutschen Kreditbank offenbart nun erstmals in erschreckender Deutlichkeit, wie weit der Abbau bereits fortgeschritten ist.
Supermärkte ersetzen Bankfilialen – ein fragwürdiger Fortschritt
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: In den dreißig größten deutschen Städten gibt es mittlerweile mehr Einzelhandelsgeschäfte mit Bargeldabhebung an der Kasse als klassische Geldautomaten. Durchschnittlich 3,4 Geschäfte pro 10.000 Einwohner bieten diese Möglichkeit an – seien es Supermärkte, Drogerien oder Baumärkte. Dem stehen lediglich noch 3,0 Geldautomaten pro 10.000 Einwohner gegenüber.
Man muss sich diese Entwicklung auf der Zunge zergehen lassen: Der deutsche Bürger soll künftig beim Wocheneinkauf nebenbei sein Bargeld abheben, statt wie seit Jahrzehnten gewohnt einen Bankautomaten aufzusuchen. Was als vermeintliche Serviceverbesserung verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als die kalte Abwicklung einer bewährten Infrastruktur.
Dramatische Unterschiede zwischen den Städten
Besonders pikant sind die regionalen Unterschiede, die der neue Cash-Index zutage fördert. Während Aachen mit 4,57 Geldautomaten pro 10.000 Einwohner noch vergleichsweise gut dasteht, bildet Duisburg mit mageren 1,43 Geräten das absolute Schlusslicht. Eine Stadt mit über 500.000 Einwohnern, die ihre Bürger derart im Stich lässt – das ist ein Armutszeugnis für die kommunale Daseinsvorsorge.
Bei den Abhebemöglichkeiten im Einzelhandel führt hingegen Chemnitz mit 4,64 Geschäften die Rangliste an, gefolgt von Braunschweig und Hannover. Am unteren Ende finden sich ausgerechnet wirtschaftsstarke Städte wie Karlsruhe, Stuttgart und Bielefeld wieder. Die Gesamtbilanz sieht Aachen mit 7,73 Abhebestellen pro 10.000 Einwohner an der Spitze, dicht gefolgt von Chemnitz und München.
Die Bargeldabschaffung durch die Hintertür
Was hier geschieht, ist nichts Geringeres als die systematische Vorbereitung einer bargeldlosen Gesellschaft – und damit die Abschaffung der letzten Bastion finanzieller Privatsphäre. Jede digitale Transaktion hinterlässt Spuren, kann überwacht, ausgewertet und im Zweifelsfall auch blockiert werden. Das Bargeld hingegen garantiert Anonymität und Unabhängigkeit – Eigenschaften, die offenbar nicht mehr erwünscht sind.
Auch in Österreich beobachtet man diese besorgniserregende Entwicklung seit Jahren mit wachsender Unruhe. Die Bankomaten werden rarer, die Akzeptanz von Bargeld im Alltag nimmt spürbar ab. Es scheint, als würde eine unsichtbare Hand den Bürgern ihre finanzielle Selbstbestimmung Stück für Stück entreißen.
Gold und Silber als Bollwerk gegen die Enteignung
In Zeiten, in denen das Vertrauen in digitale Zahlungssysteme und staatlich kontrollierte Währungen schwindet, gewinnen physische Edelmetalle zunehmend an Bedeutung. Gold und Silber haben über Jahrtausende ihren Wert behalten – unabhängig von politischen Systemen, Währungsreformen oder technischen Ausfällen. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte über eine Beimischung physischer Edelmetalle in sein Portfolio nachdenken. Sie bieten nicht nur Schutz vor Inflation, sondern auch vor der schleichenden Enteignung durch eine zunehmend bargeldlose Gesellschaft.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor Investitionen eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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