
Blackstone-Aktie stürzt ab: Trump kündigt Verbot für institutionelle Investoren bei Einfamilienhäusern an

Die Finanzmärkte wurden am Mittwoch von einer Ankündigung erschüttert, die das Potenzial hat, den amerikanischen Immobilienmarkt grundlegend zu verändern. Präsident Donald Trump verkündete, dass er sofortige Maßnahmen ergreifen werde, um großen institutionellen Investoren den Kauf weiterer Einfamilienhäuser zu untersagen. Darüber hinaus werde er den Kongress auffordern, diese Regelung gesetzlich zu verankern.
Der amerikanische Traum in Gefahr
In seiner Erklärung auf Truth Social erinnerte Trump an die fundamentale Bedeutung des Eigenheims für die amerikanische Gesellschaft. „Für sehr lange Zeit galt der Kauf und Besitz eines Hauses als Höhepunkt des amerikanischen Traums. Es war die Belohnung für harte Arbeit und das Richtige zu tun", so der Präsident. Doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein.
Die Schuld für diese Entwicklung sieht Trump eindeutig bei seinen politischen Vorgängern. Die rekordhohe Inflation, verursacht durch Joe Biden und die Demokraten im Kongress, habe den amerikanischen Traum für viele Menschen – insbesondere jüngere Amerikaner – in unerreichbare Ferne gerückt. Eine Analyse, die durchaus ihre Berechtigung hat, wenn man die wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre betrachtet.
Dramatische Preisentwicklung am Immobilienmarkt
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der S&P Case-Shiller 20-City Composite Home Price Index ist seit Januar 2020 um atemberaubende 68 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung ist das Ergebnis eines historischen Angebotsengpasses, nachdem die Bautätigkeit nach der globalen Finanzkrise drastisch zurückgegangen war. Der Pandemieboom verschärfte das Problem zusätzlich.
„Menschen leben in Häusern, nicht Konzerne", brachte Trump die Problematik auf den Punkt. Eine Aussage, die bei vielen Bürgern auf offene Ohren stoßen dürfte. Bereits im vergangenen Monat hatte der Präsident angekündigt, „einige der aggressivsten Wohnungsreformpläne in der amerikanischen Geschichte" vorstellen zu wollen.
Blackstone im freien Fall
Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten. Die Aktien von Blackstone, das weithin als größter Vermieter der Nation gilt, brachen um 9,3 Prozent ein. Ein deutliches Signal, dass die Investoren die Ankündigung ernst nehmen.
Trump kündigte an, das Thema zusammen mit anderen Initiativen zur Senkung der Lebenshaltungskosten während einer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu erörtern. Es bleibt abzuwarten, wie die konkreten Maßnahmen aussehen werden und ob der Kongress tatsächlich bereit ist, ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden.
Ein Vorbild für Deutschland?
Die Entwicklung in den USA sollte auch hierzulande aufhorchen lassen. Auch in Deutschland haben institutionelle Investoren den Wohnungsmarkt in den vergangenen Jahren massiv verändert – oft zum Nachteil der einfachen Bürger. Während die Ampelregierung mit ideologischen Projekten beschäftigt war, explodierten die Mieten und Kaufpreise. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch deutsche Politiker den Mut aufbringen, den Interessen der Bevölkerung Vorrang vor denen der Großkonzerne einzuräumen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Investitionsentscheidungen in Immobilien oder andere Anlageklassen sollten stets auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Jeder Anleger trägt die volle Verantwortung für seine Entscheidungen. Eine Beratung durch qualifizierte Fachleute wird empfohlen.
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