
Chaos auf Rostocks Autobahnen: Wenn deutsche Infrastruktur zum Sicherheitsrisiko wird
Was sich am Samstag auf den Autobahnen rund um Rostock abspielte, liest sich wie ein Protokoll des Versagens. Gleich mehrere schwere Verkehrsunfälle innerhalb weniger Stunden, Verletzte, Sachschäden in sechsstelliger Höhe und stundenlange Staus – ein Spiegelbild der maroden deutschen Verkehrsinfrastruktur, die nach Jahren der Vernachlässigung ihre Opfer fordert.
Ein Tag des Verkehrschaos
Die Bilanz des Samstags könnte verheerender kaum sein: Auf der A20 krachte es gleich fünfmal, beginnend mit einem schweren Zusammenstoß zweier Pkw gegen 12:45 Uhr bei Neukloster. Vier Menschen wurden verletzt, der Sachschaden übersteigt 50.000 Euro. Doch damit nicht genug – wie eine unheilvolle Kettenreaktion folgten weitere Unfälle im Stundentakt: 14 Uhr erneut bei Neukloster, 14:51 Uhr an der Anschlussstelle Kröpelin, 16 Uhr bei Grevesmühlen und schließlich gegen 19 Uhr bei Tessin.
Auch die A14 blieb nicht verschont. Hier verlor gegen 13:30 Uhr ein Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle – ein Umstand, der bei ordentlich gewarteten Straßen mit funktionierender Entwässerung vermeidbar gewesen wäre. Nur knapp vier Stunden später ereignete sich nahezu an derselben Stelle der nächste Unfall mit Verletzten. Auf der A24 schließlich kam gegen 14 Uhr ein Lkw von der Fahrbahn ab.
Die wahren Ursachen: Jahrelange Fehlpolitik rächt sich
Was das Polizeipräsidium Rostock in seiner nüchternen Mitteilung verschweigt, liegt für jeden aufmerksamen Beobachter auf der Hand: Diese Unfallserie ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer verfehlten Verkehrspolitik, die lieber Milliarden in ideologische Prestigeprojekte pumpt, statt sich um die Grundbedürfnisse der Bürger zu kümmern.
Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für "Infrastruktur" ankündigt – wobei ein Großteil davon vermutlich wieder in grüne Luftschlösser fließen wird –, verfallen unsere Autobahnen zusehends. Schlaglöcher, marode Brücken, fehlende Entwässerungssysteme und mangelhafte Fahrbahnmarkierungen sind längst zur Normalität geworden.
Ein Symptom des Niedergangs
Die Unfallserie von Rostock steht exemplarisch für den Zustand unseres Landes. Während sich die Politik in Berlin mit Gendersternchen und Klimaneutralität beschäftigt, zerfällt die Infrastruktur, auf die Millionen von Bürgern täglich angewiesen sind. Die regennasse Fahrbahn, die zu mindestens einem der Unfälle führte, hätte bei ordentlicher Wartung und funktionierenden Entwässerungssystemen keine solche Gefahr darstellen müssen.
Besonders bitter: Die betroffenen Autobahnabschnitte gehören zu den wichtigsten Verkehrsadern Norddeutschlands. Die A20 als Ostseeautobahn, die A14 als Verbindung nach Wismar und die A24 als Hauptroute nach Hamburg – allesamt neuralgische Punkte für Wirtschaft und Pendler. Doch statt in deren Erhalt zu investieren, verpulvert die Politik lieber Steuergelder für ideologische Experimente.
Die Rechnung zahlt der Bürger
Vier Verletzte, über 50.000 Euro Sachschaden allein bei einem Unfall, stundenlange Staus und wirtschaftliche Verluste durch Lieferverzögerungen – die Kosten dieser Vernachlässigung tragen am Ende die Bürger. Während die politische Elite in ihren Dienstwagen mit Chauffeur unterwegs ist, müssen normale Menschen täglich ihr Leben auf maroden Straßen riskieren.
Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel. Statt Milliarden in fragwürdige Klimaprojekte zu stecken, brauchen wir massive Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Sichere Straßen sind kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Gesellschaft und Wirtschaft. Die Unfallserie von Rostock sollte ein Weckruf sein – doch die Frage bleibt: Wer in Berlin hört noch zu?
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