
Chinas Roboter-Dominanz: Über 80 Prozent aller humanoiden Maschinen kommen aus dem Reich der Mitte

Während Deutschland sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimakleber verliert, baut China systematisch seine technologische Vorherrschaft aus. Die neuesten Zahlen des Marktforschungsunternehmens Counterpoint Research sprechen eine unmissverständliche Sprache: Mehr als vier von fünf weltweit installierten humanoiden Robotern stammen mittlerweile aus chinesischer Produktion.
16.000 Einheiten im Jahr 2025 – und das ist erst der Anfang
Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 16.000 humanoide Roboter installiert. Der Löwenanteil dieser Maschinen dient der Datensammlung und Forschung, findet aber zunehmend auch Anwendung in der Logistik, der Fertigungsindustrie und dem Automobilsektor. Was besonders alarmieren sollte: Die Marktforscher prognostizieren bis 2027 eine Versechsfachung auf über 100.000 Einheiten. Drei Viertel davon werden in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen.
Die beiden chinesischen Start-ups AgiBot aus Shanghai und Unitree Robotics aus Hangzhou dominieren den Weltmarkt mit zusammen fast 57 Prozent Marktanteil. AgiBot allein hält 30,4 Prozent, Unitree folgt mit 26,4 Prozent. Wo sind eigentlich die deutschen Robotik-Unternehmen in dieser Statistik?
Strategische Weitsicht gegen westliche Selbstgefälligkeit
Der Erfolg der chinesischen Unternehmen kommt nicht von ungefähr. AgiBot setzt auf eine diversifizierte Produktpalette und eine Open-Source-Strategie, die kommerzielle Anwendungen in verschiedensten Sektoren ermöglicht. Unitree wiederum hat sich durch seine Expertise in dynamischer Bewegungssteuerung und Balancekontrolle einen Namen gemacht.
„Die nächsten zwei Jahre werden zeigen, wie viele Unternehmen ihre Roboter in Massenproduktion bringen können. Deren Leistungsfähigkeit wird das Entwicklungstempo der gesamten Industrie bestimmen."
So lautet die nüchterne Einschätzung von Counterpoint Research. Man könnte auch sagen: Während der Westen noch diskutiert, handelt China bereits.
Die Zukunft wird in Asien gebaut
Diese Entwicklung sollte jeden wirtschaftspolitisch interessierten Bürger aufhorchen lassen. Die humanoide Robotik gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Wer hier die Nase vorn hat, wird auch in anderen Bereichen der Automatisierung und künstlichen Intelligenz dominieren. Deutschland, einst stolze Industrienation und Heimat des Maschinenbaus, droht den Anschluss zu verlieren.
Die Frage drängt sich auf: Wie lange können wir uns noch den Luxus leisten, Milliarden in ideologische Projekte zu stecken, während andere Nationen in Zukunftstechnologien investieren? Die Antwort liefern die Zahlen aus dem Counterpoint-Bericht mit erschreckender Deutlichkeit. Der technologische Wettlauf ist längst entschieden – zumindest für den Moment. Ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier gegensteuern kann und will, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt jedenfalls.
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