
Chinas Wirtschaftswunder entlarvt Europas Abstieg: Das Reich der Mitte wächst, während der Westen stagniert

Während deutsche Politiker sich in ideologischen Grabenkämpfen verlieren und die Ampel-Koalition das Land in den wirtschaftlichen Ruin getrieben hat, demonstriert China einmal mehr, was konsequente Wirtschaftspolitik zu leisten vermag. Die jüngsten Zahlen aus Peking sollten jeden Verantwortlichen in Berlin und Brüssel aufhorchen lassen – tun sie aber vermutlich nicht.
Das Reich der Mitte trotzt allen Widrigkeiten
Das chinesische Bruttoinlandsprodukt legte im vierten Quartal 2025 um beachtliche 4,5 Prozent zu. Gewiss, die Wachstumsraten der Vorquartale mit 5,4, 5,2 und 4,8 Prozent waren höher. Doch selbst dieses vermeintlich "schwächste" Quartalswachstum seit dem Ende der Corona-Lockdowns vor drei Jahren stellt die westlichen Volkswirtschaften in den Schatten. Für das Gesamtjahr meldete das Statistikamt in Peking ein Wachstum von exakt 5,0 Prozent – das Regierungsziel wurde punktgenau erreicht.
Man stelle sich vor: Eine Regierung, die ihre wirtschaftlichen Ziele tatsächlich erreicht! In Deutschland hingegen werden Prognosen regelmäßig nach unten korrigiert, während die politische Klasse sich mit Gendersternchen und Klimaklebebanden beschäftigt.
Der beschämende Vergleich mit dem Westen
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Während China um 5 Prozent wächst, dümpeln die USA bei geschätzten 2,5 Prozent vor sich hin. Die Europäische Union bringt es gerade einmal auf magere 1 bis 1,5 Prozent. Und Deutschland? Das einstige Wirtschaftswunderland wird aller Voraussicht nach erneut ein Minuswachstum verzeichnen – eine Schande für eine Nation, die einst als Exportweltmeister galt.
Die deutsche Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre gleicht einem Selbstzerstörungsprogramm, das seinesgleichen sucht. Während andere Nationen in Infrastruktur und Industrie investieren, versenkt Berlin Milliarden in ideologische Projekte.
Chinas Erfolgsrezept: Außenhandel statt Selbstkasteiung
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass China seinen Erfolg trotz massiver handelspolitischer Spannungen mit den USA erzielt hat. Die von Präsident Trump eingeführten Zölle von 34 Prozent auf chinesische Waren hätten eigentlich einen Dämpfer verursachen müssen. Stattdessen diversifizierten chinesische Unternehmen ihre Exportmärkte und profitierten von robusten Handelsbeziehungen in andere Regionen.
Diese Flexibilität und Anpassungsfähigkeit steht in krassem Gegensatz zur europäischen Wirtschaftspolitik, die sich in bürokratischen Fesseln und regulatorischem Wahnsinn verstrickt hat. Während Brüssel immer neue Vorschriften erlässt, handelt Peking pragmatisch und ergebnisorientiert.
Strukturelle Herausforderungen bleiben
Fairerweise muss erwähnt werden, dass auch China mit erheblichen Problemen kämpft. Eine schwache Binnennachfrage, ein angespannter Arbeitsmarkt, fallende Immobilienpreise und die hohe Verschuldung vieler Lokalregierungen belasten die Aussichten. Zudem mahnen Ökonomen zur Vorsicht bei der Interpretation chinesischer Wirtschaftsdaten – die Statistiken aus Peking gelten nicht gerade als Musterbeispiel für Transparenz.
Auch das Pro-Kopf-Einkommen relativiert die Erfolgsmeldungen: Mit kaufkraftbereinigten 27.000 US-Dollar pro Einwohner liegt China weit hinter der Schweiz mit 95.000 oder den USA mit 86.000 US-Dollar. Die Hälfte der chinesischen Bevölkerung lebt nach wie vor als Landarbeiter in bescheidenen Verhältnissen.
Was Deutschland daraus lernen sollte
Dennoch bleibt die Tendenz eindeutig: China holt auf, während Europa zurückfällt. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der gewaltigen Aufgabe, den wirtschaftlichen Niedergang zu stoppen. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur mag ein Anfang sein – doch ohne grundlegende Reformen bei Bürokratie, Energiekosten und Steuerlast wird Deutschland weiter an Boden verlieren.
Die chinesischen Wachstumszahlen sind ein Weckruf. Sie zeigen, was möglich ist, wenn eine Regierung wirtschaftliche Prosperität über ideologische Experimente stellt. Es wird höchste Zeit, dass auch in Berlin diese Lektion verstanden wird.












