
Demografischer Kipppunkt: Erstmals spricht mehr als die Hälfte der Wiener Erstklässler kein Deutsch
Was sich seit Jahren abzeichnete, ist nun bittere Realität geworden: In Österreichs Hauptstadt Wien verstehen erstmals mehr als die Hälfte aller Erstklässler an öffentlichen Grundschulen die deutsche Sprache nicht. Eine Entwicklung, die nicht nur das österreichische Bildungssystem vor gewaltige Herausforderungen stellt, sondern auch einen erschreckenden Blick auf die Zukunft Europas gewährt.
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Die Wiener Volkspartei veröffentlichte am Freitag alarmierende Daten: Exakt 50,9 Prozent der Erstklässler – das entspricht 10.931 Schülern – müssen im laufenden Schuljahr als förderbedürftig eingestuft werden, weil sie dem Unterricht sprachlich nicht folgen können. Dabei war diese Entwicklung keineswegs überraschend. Bereits im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 49,7 Prozent, sodass das Überschreiten der 50-Prozent-Marke nur eine Frage der Zeit war.
Noch dramatischer gestaltet sich die Situation in den Mittelschulen: Dort sprechen bereits über 75 Prozent der Schüler zu Hause kein Deutsch, sondern eine andere Sprache. Von den 26.816 Wiener Mittelschülern verwenden lediglich 8.479 Deutsch als Familiensprache. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es sich hier nicht um ein vorübergehendes Phänomen handelt, sondern um einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel.
Der Islam als dominante Religion im Wiener Schulsystem
Die demografische Verschiebung zeigt sich nicht nur in der Sprachstatistik. Nach aktuellen Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds sind mittlerweile 41,2 Prozent der 112.600 Schüler an Wiener Grund-, Mittel- und Sonderschulen muslimischen Glaubens. Der Islam ist damit zur dominierenden Religion unter Wiens Schulkindern geworden – eine Entwicklung, die vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar erschien.
Politisches Versagen auf ganzer Linie
Harald Zierfuß, bildungspolitischer Sprecher und Fraktionsführer der ÖVP, macht die rot-liberale Stadtregierung für das Desaster verantwortlich:
„Weil SPÖ und NEOS in Wien versagen, können mehr Kinder als je zuvor kein Deutsch sprechen. Die Zeit läuft unserer Stadt davon. Die Kinder ohne Deutschkenntnisse sind die Sozialhilfeempfänger von morgen."
Doch auch die Lösungsvorschläge seiner eigenen Partei wirken bestenfalls wie ein Tropfen auf den heißen Stein: mehr Sprachkurse, verpflichtender Kindergarten ab drei Jahren, zusätzliches Personal. Von einer Begrenzung der Zuwanderung oder gar Rückführungen ist keine Rede. Man behandelt die Symptome, während die Ursache ungehindert fortbesteht.
Parallelgesellschaften verhindern Integration
Der Kommentator Andreas Mölzer von der österreichischen Zeitung Krone bringt das Kernproblem auf den Punkt: Diese Kinder wachsen in Familien und geschlossenen Parallelgesellschaften auf, die sich der Integration schlichtweg verweigern. Der Spracherwerb sei jedoch die fundamentale Voraussetzung für jede Form der gesellschaftlichen und kulturellen Eingliederung.
Die Konsequenzen dieser Entwicklung sind absehbar und verheerend: Kinder mit Migrationshintergrund, die Deutsch nur mühsam und oft nur rudimentär erlernen, riskieren einen Lebensstart ohne Qualifikation und mit stark eingeschränkten Berufsperspektiven. Sie werden zu einer dauerhaften Belastung für die Sozialsysteme – finanziert von jenen Steuerzahlern, deren eigene Kinder unter dem sinkenden Bildungsniveau leiden.
Die Flucht in die Privatschulen
Besonders perfide erscheint die Doppelmoral der wohlhabenden, links wählenden Wiener Bevölkerung. Während sie öffentlich für Toleranz und Vielfalt eintreten, schicken sie ihre eigenen Kinder längst auf Privatschulen oder leben in Bezirken, in denen der Migrantenanteil verschwindend gering ist. Mölzer beschreibt dieses Phänomen schonungslos: Wer es sich leisten kann, meidet das öffentliche Schulsystem.
Dieser Trend ist kein österreichisches Phänomen. In Paris, Berlin und anderen europäischen Metropolen boomen die Privatschulen, während das einst erfolgreiche öffentliche Bildungssystem zusehends verfällt. Die ärmeren einheimischen Familien bleiben zurück – gefangen in Vierteln, die sie sich nicht ausgesucht haben, und werden als Rassisten diffamiert, wenn sie es wagen, die Missstände anzusprechen.
Gewalt und Chaos im Klassenzimmer
Die Sprachprobleme sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Wie bereits vielfach dokumentiert, verlassen immer mehr Lehrer das österreichische Schulsystem – zermürbt von Gewalt, Respektlosigkeit und in extremen Fällen sogar schweren Verbrechen. In einem besonders erschütternden Fall wurden in diesem Jahr sieben ausländische Schüler der Gruppenvergewaltigung, Erpressung und Brandstiftung an der Wohnung ihrer Lehrerin schuldig gesprochen.
Österreichweit können im Jahr 2025 insgesamt 46.385 Schüler dem Unterricht nicht folgen – ein leichter Rückgang gegenüber den 48.450 des Vorjahres, der jedoch nicht über den katastrophalen Trend der letzten zehn Jahre hinwegtäuschen kann. Seit Österreich seine Grenzen für die Massenmigration geöffnet hat, befindet sich das Bildungssystem im freien Fall.
Die Entwicklung in Wien sollte als Warnung für ganz Europa dienen. Was wir hier beobachten, ist nicht weniger als die schleichende Auflösung einer Gesellschaft – finanziert von den eigenen Bürgern, geduldet von einer politischen Klasse, die die Realität verleugnet, und bejubelt von jenen, die in ihren geschützten Vierteln von den Konsequenzen ihrer Ideologie verschont bleiben.
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