
EU plant Militärbasen in der Ukraine – Moskau droht mit Vergeltung

Was noch vor wenigen Jahren als undenkbar galt, rückt nun in greifbare Nähe: Die Europäische Union erwägt ernsthaft, zwei Militärstützpunkte auf ukrainischem Boden zu errichten. Offiziell sollen dort frische Rekruten ausgebildet werden. Doch die Realität hinter dieser Entscheidung ist weitaus brisanter – und gefährlicher –, als es die diplomatische Sprache Brüssels vermuten lässt.
Kallas treibt die Eskalation voran
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas verkündete am Mittwoch, man habe bereits „zwei Ausbildungszentren identifiziert, die für diesen Zweck genutzt werden könnten". Die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf ukrainischem Territorium sei Gegenstand laufender Gespräche. Was so nüchtern klingt wie eine Verwaltungsentscheidung, ist in Wahrheit ein geopolitischer Paukenschlag. Denn bislang fand die westliche Ausbildung ukrainischer Truppen ausschließlich auf dem Boden von NATO-Staaten statt – in Großbritannien, Dänemark und Polen. Zehntausende ukrainische Soldaten wurden dort im Verlauf des nun über vier Jahre andauernden Krieges trainiert.
Die Verlagerung dieser Aktivitäten direkt in das Kriegsgebiet markiert eine qualitativ völlig neue Stufe der westlichen Einmischung. Und genau das weiß man in Moskau.
Moskaus unmissverständliche Warnung
Bereits einen Monat zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in unmissverständlichen Worten gewarnt: Die Stationierung militärischer Einheiten, Einrichtungen, Lagerhäuser und anderer Infrastruktur westlicher Länder auf ukrainischem Territorium werde als ausländische Intervention eingestuft. Dies stelle eine direkte Bedrohung nicht nur für Russland, sondern auch für andere europäische Staaten dar.
Generaloberst Andrej Serdjukow legte am Donnerstag nach und beschuldigte Europa, die Vorbereitungen für eine direkte Konfrontation zu beschleunigen. Die Militarisierung Europas schreite in beschleunigtem Tempo voran und sei „offen auf die Vorbereitung einer militärischen Konfrontation mit Russland ausgerichtet". Territorien würden befestigt, Infrastruktur verbessert.
Der schmale Grat zum Dritten Weltkrieg
Man muss kein Militärstratege sein, um die explosive Logik hinter diesen Plänen zu erkennen. Eine „EU-Basis" auf ukrainischem Boden wäre de facto nichts anderes als ein NATO-Außenposten – auch wenn man es in Brüssel vermutlich anders etikettieren würde. Sollte ein solcher Stützpunkt unter russischen Beschuss geraten, stünde die Allianz vor einer Entscheidung von historischer Tragweite: Eskalation oder Gesichtsverlust. Beides birgt katastrophale Risiken.
Es sei daran erinnert, dass die angebliche „NATOisierung" der Ukraine einer der Hauptgründe war, die Moskau für den Beginn seiner Militäroperation anführte. Ironischerweise hat genau dieser Krieg das Gegenteil bewirkt: Die NATO ist heute fester denn je in Kiew verankert – durch Milliarden an Waffen, Ausrüstung und Finanzhilfen. Erst diese Woche genehmigte die EU ein weiteres Kreditpaket über 100 Milliarden Dollar für die Ukraine.
Europa auf gefährlichem Kurs
Während deutsche Bürger unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, die Infrastruktur im eigenen Land verfällt und die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Sondervermögen auf Pump finanziert, scheint Brüssel keine Hemmungen zu kennen, wenn es darum geht, immer tiefer in einen Stellvertreterkrieg mit einer Atommacht hineingezogen zu werden. Man fragt sich unweigerlich: Wer hat die europäischen Bürger jemals gefragt, ob sie bereit sind, dieses Risiko zu tragen?
Die Geschichte lehrt, dass Kriege selten durch geplante Eskalation beginnen – sondern durch Fehlkalkulationen, durch einen einzigen Zwischenfall, der die Situation außer Kontrolle geraten lässt. Ein russischer Marschflugkörper auf einer EU-Ausbildungsbasis wäre genau ein solcher Zwischenfall. Und dann? Dann wären die Handschuhe ausgezogen, wie man so schön sagt. Nur dass es diesmal nicht um Boxhandschuhe geht, sondern um Atomsprengköpfe.
Es wäre an der Zeit, dass europäische Politiker aufhören, mit dem Feuer zu spielen, und stattdessen diplomatische Lösungen mit der gleichen Entschlossenheit verfolgen, mit der sie derzeit Militärbasen planen. Doch danach sieht es leider nicht aus. Ganz im Gegenteil.
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