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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:59 Uhr

Goldpreis im freien Fall: Edelmetallmarkt erlebt historischen Einbruch

Goldpreis im freien Fall: Edelmetallmarkt erlebt historischen Einbruch

Was sich in den vergangenen 48 Stunden an den Edelmetallmärkten abgespielt hat, dürfte selbst hartgesottene Händler an ihre Grenzen gebracht haben. Der Goldpreis stürzte von seinem Rekordhoch bei 5.597 Dollar um rund 1.000 Dollar ab – ein Einbruch, wie ihn die Märkte seit über einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt haben. Silber traf es noch härter: Das weiße Metall verzeichnete mit einem Intraday-Verlust von etwa 36 Prozent den größten Tagesverlust seiner Geschichte.

Die Anatomie eines Marktbebens

Der Spotpreis für Gold verlor am Montag zeitweise bis zu 6,3 Prozent und fiel auf 4.582 Dollar je Unze. Silber rutschte im Tief auf 75,05 Dollar ab, nachdem es zuvor noch auf Rekordniveaus gehandelt worden war. Auch Platin und Palladium gerieten in den Abwärtssog. Der Bloomberg Dollar Spot Index legte derweil zu, was den Druck auf die in Dollar gehandelten Edelmetalle zusätzlich verstärkte.

Robert Gottlieb, ehemaliger Edelmetallhändler bei JPMorgan und heute unabhängiger Marktkommentator, warnte eindringlich: „Das ist noch nicht vorbei." Die Zurückhaltung der Anleger, weitere Risiken einzugehen, könnte die Liquidität am Markt stark begrenzen. Der Trade sei schlichtweg „viel zu überfüllt" gewesen, so Gottlieb weiter.

Was hat den Ausverkauf ausgelöst?

Der unmittelbare Auslöser für den dramatischen Kurssturz war die Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als neuen Chef der Federal Reserve nominieren wolle. Warsh gilt unter Händlern als einer der härtesten Inflationsbekämpfer unter den möglichen Kandidaten. Diese Personalie ließ den US-Dollar steigen und erschütterte das Vertrauen jener Investoren, die auf eine Abwertung der amerikanischen Währung spekuliert hatten.

Doch die Wurzeln des Problems reichen tiefer. In den vergangenen zwölf Monaten waren die Edelmetallpreise auf historische Höchststände geklettert – ein Anstieg, der selbst erfahrene Marktteilnehmer überraschte. Geopolitische Krisen, Sorgen vor Währungsentwertungen und Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank hatten Anleger in Scharen in Gold und Silber getrieben. Eine Welle chinesischer Spekulanten heizte die Rallye zusätzlich an und führte zu einer gefährlichen Überhitzung.

Der Optionsmarkt als Brandbeschleuniger

Goldman Sachs analysierte, dass eine Rekordwelle an Call-Optionen den Aufwärtstrend „mechanisch verstärkt" habe. Verkäufer dieser Optionen mussten sich gegen steigende Preise absichern, indem sie zusätzlich Gold kauften – ein klassischer Rückkopplungseffekt, der die Rallye weiter anheizte. Als die Stimmung kippte, drehte sich dieser Mechanismus um und verstärkte den Absturz in gleichem Maße.

Was bedeutet das für Anleger?

Die aktuelle Korrektur zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, bei Edelmetallinvestments einen kühlen Kopf zu bewahren. Kurzfristige Spekulationen, wie sie offenbar viele Marktteilnehmer betrieben haben, können zu erheblichen Verlusten führen. Langfristig orientierte Anleger hingegen wissen, dass Gold und Silber seit Jahrtausenden als Wertspeicher dienen und auch diese Turbulenzen überstehen werden.

Die Frage, ob der Markt nun einen Boden gefunden hat oder weitere Verluste bevorstehen, lässt sich derzeit nicht seriös beantworten. Entscheidend wird sein, wie sich die geldpolitischen Erwartungen in den kommenden Wochen entwickeln und ob die Liquidität am Markt zurückkehrt.

Für konservative Anleger, die physische Edelmetalle als Absicherung gegen Inflation und Währungsrisiken halten, ändert sich durch solche Korrekturen wenig am grundsätzlichen Investmentcase. Gold und Silber bleiben ein bewährter Baustein zur Vermögenssicherung – gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen in Papierwährungen und politische Institutionen schwindet.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Kauf oder Verkauf von Edelmetallen eine eigenständige Recherche durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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