
Grönland-Krise: EU-Staaten rufen Notgipfel ein – Brüssel zittert vor Trumps Machtdemonstration

Die Europäische Union steht vor einem außenpolitischen Scherbenhaufen. US-Präsident Donald Trump hat mit seinen unmissverständlichen Drohungen bezüglich Grönland die europäischen Staats- und Regierungschefs in helle Aufregung versetzt. Nun soll ein außerordentliches Krisentreffen die Wogen glätten – oder zumindest den Anschein erwecken, Europa hätte noch irgendetwas zu melden auf der weltpolitischen Bühne.
Brüssel in Panik: Persönliches Treffen statt Videoschalte
EU-Ratspräsident António Costa kündigte am späten Sonntagabend das Sondertreffen an, das bereits am Donnerstag stattfinden soll. Bemerkenswert dabei: Anders als bei früheren Krisenrunden plant man diesmal ein persönliches Zusammenkommen, keine bequeme Videoschalte vom heimischen Schreibtisch aus. Die Dringlichkeit scheint also selbst den sonst so trägen Brüsseler Apparat erfasst zu haben.
Der Auslöser für diese hektische Betriebsamkeit? Trump hat unmissverständlich klargemacht, dass die USA Grönland übernehmen wollen. Länder, die diese Pläne nicht unterstützen, sollen mit empfindlichen Strafzöllen belegt werden. Eine klassische Trump-Taktik: Wer nicht spurt, bekommt die wirtschaftliche Keule zu spüren.
Die pikante Frage: Was geht die EU Grönland überhaupt an?
Hier wird es interessant, denn Grönland gehört gar nicht zur Europäischen Union. Die autonome Insel ist bereits 1985 aus der damaligen EG ausgetreten und war somit niemals Teil der EU. Was also treibt die Staats- und Regierungschefs zu diesem Krisentreffen? Die Antwort liegt im völkerrechtlichen Status: Grönland gehört zum Königreich Dänemark, einem EU-Mitgliedstaat. Theoretisch könnte Dänemark im Falle einer Aggression die Beistandsklausel des Artikels 42 des EU-Vertrags aktivieren.
Doch seien wir ehrlich: Wer glaubt ernsthaft, dass die militärisch schwache EU gegen die mit Abstand mächtigste NATO-Macht vorgehen würde? Für die Ukraine reicht es bekanntlich nicht einmal zu einer entschlossenen Unterstützung, aber für eine nordamerikanische Insel soll plötzlich bewaffnetes Militär bereitstehen?
Trumps Strategie: Die EU systematisch zerlegen
Was viele Beobachter längst erkannt haben: Mit der Grönland-Drohung zerlegt Trump nicht nur die NATO, sondern mit seinen selektiven Zöllen auch die Europäische Union. Die Rechnung ist simpel: Die NATO nützt den USA herzlich wenig, Amerika kann sich selbst schützen. Die dreißig europäischen NATO-Mitglieder hingegen brauchen den Schutz der USA vor dem atomaren Russland. Für Trump ein klassischer „schlechter Deal".
Die EU mag eine Wirtschaftsmacht sein, doch ohne eigenes schlagkräftiges Militär ist sie letztlich ein Papiertiger. Das Militär dahinter stellt seit Jahrzehnten die USA. Diese Ordnung wird nun eingerissen – und vielleicht ist das auch gut so.
Europas Ohnmacht: Aufplustern ohne Substanz
Das ständige Aufplustern der europäischen Politiker erinnert an Verhaltensweisen aus dem Tierreich: Wer klein und unscheinbar ist und nicht gefressen werden will, macht sich eben schnell größer als er tatsächlich ist. Kein Wunder, dass mancher Regierungschef stets so erschöpft und ausgelaugt wirkt – dieses permanente Imponiergehabe kostet offenbar enorme Kraft. Trump, Putin oder Xi würden niemals auf die Idee kommen zu beklagen, irgendetwas koste sie Kraft.
Die einzige europäische Maßnahme, die Trump theoretisch ernst nehmen könnte, wäre eine Einschränkung oder gar völlige Einstellung der Nutzung von US-Militärbasen in Europa. Doch das bleibt pure Fantasie. Polen und Bulgarien haben die USA explizit herbeigebeten, und die meisten Stützpunkte befinden sich ohnehin in Deutschland und Italien – beides Kriegsverlierer, die kaum selbst darüber bestimmen können, ob sie US-Truppen im Land haben wollen oder nicht.
Die bittere Wahrheit
Biden hat mit dem Ukraine-Krieg die EU massiv geschwächt. Trump nutzt dies nun gnadenlos aus. Die EU hätte diese Strategie sehen müssen, war aber vor lauter Russenhass und Gewinnsucht geblendet. Für Grönland könnte sich daraus eventuell sogar eine Chance ergeben – die Bedrohung in der Arktis kommt schließlich eindeutig aus dem Osten, von Russland und China.
Was bleibt, ist die ernüchternde Erkenntnis: Die EU in ihrer jetzigen Form ist schwach, leistet wenig für Wohlstand und Fortschritt. Sie bietet vor allem gescheiterten Politikern aus europäischen Ländern ein hohes, gesichertes Einkommen. Die Zeche zahlt wie immer der einfache Steuerzahler. Das Krisentreffen am Donnerstag wird daran nichts ändern – es ist bestenfalls politisches Theater für ein Publikum, das längst aufgehört hat zuzuschauen.












