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11.01.2026
09:32 Uhr

Iran am Abgrund: Teheran droht mit Vergeltung – Trump erwägt Militärschlag

Iran am Abgrund: Teheran droht mit Vergeltung – Trump erwägt Militärschlag

Die Lage im Iran spitzt sich dramatisch zu. Während das Mullah-Regime verzweifelt versucht, die größten Massenproteste seit Jahren mit brutaler Gewalt und einer beispiellosen Internetsperre zu ersticken, droht Teheran nun offen mit Angriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte. Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, das die ohnehin explosive Situation im Nahen Osten weiter anheizen könnte.

Parlamentssprecher kündigt Vergeltungsschläge an

Irans Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf ließ über den arabischen Sender „Alaraby" verlauten, dass jede amerikanische Attacke unweigerlich zu Gegenschlägen auf Israel und regionale US-Militärstützpunkte führen werde. Diese seien „legitime Ziele", so die unverhohlen aggressive Rhetorik aus Teheran. Man fragt sich unwillkürlich: Ist dies die Sprache eines Regimes, das um sein Überleben kämpft?

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor den Demonstranten seine Unterstützung zugesichert. „Der Iran strebt nach FREIHEIT, vielleicht wie nie zuvor. Die USA sind bereit zu helfen!!!", schrieb er auf Truth Social. Die „New York Times" berichtete unter Berufung auf US-Beamte, Trump sei in den vergangenen Tagen über neue Optionen für Militärschläge informiert worden und erwäge ernsthaft, seine Drohungen wahrzumachen.

116 Tote und über 2.600 Festnahmen

Die Zahlen sprechen eine erschütternde Sprache. Nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA sind bei den seit knapp zwei Wochen andauernden Protesten bereits 116 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2.600 weitere wurden festgenommen. Trotz einer nahezu vollständigen Internetsperre – mittlerweile seit über 60 Stunden – fanden Demonstrationen in 185 Städten des Landes statt.

Die Organisation Netblocks warnte eindringlich: Die Zensurmaßnahme stelle eine direkte Bedrohung für die Sicherheit und das Wohlergehen der Iraner in einem für die Zukunft des Landes entscheidenden Moment dar. Nur regimenahe Medien dürfen noch berichten – und verbreiten erwartungsgemäß Propaganda, die den Demonstranten schwere Gewalt vorwirft.

Schah-Sohn ruft zur Besetzung zentraler Plätze auf

Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hat aus seinem amerikanischen Exil zu landesweiten Streiks und zur Besetzung zentraler Plätze aufgerufen. Er bedankte sich für die Unterstützung aus Washington und betonte: „Ein freier, demokratischer Iran wird ein verantwortungsbewusster Partner für Frieden und globale Sicherheit sein."

Europa zeigt endlich Haltung

CDU-Außenpolitiker Armin Laschet forderte verstärkten Druck auf das Regime. Die Sanktionen gegen die Regime-Eliten müssten verschärft werden, damit die Führung verstehe: Wer mit Gewalt, Folter und Mord das eigene Volk unterdrückt, werde Konsequenzen spüren. Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Macron und der britische Premier Starmer verurteilten gemeinsam die Tötung von Demonstranten aufs Schärfste.

Die Proteste hatten sich Ende Dezember am Zorn über die katastrophale Wirtschaftslage entzündet. Was als wirtschaftlicher Unmut begann, hat sich längst zu einer fundamentalen Ablehnung des gesamten Terrorregimes entwickelt. Millionen Menschen haben ihre Angst verloren – und das macht das Mullah-Regime nervöser als jede militärische Drohung.

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