
Kreml-Treffen: Trump schickt Kushner und Witkoff zu Putin – Friedensverhandlungen nehmen Fahrt auf

Während sich die europäischen Verbündeten in endlosen Beratungsrunden verlieren, handelt Washington. Am Donnerstag empfängt der russische Präsident Wladimir Putin die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner im Kreml. Es ist bereits das zweite hochrangige Treffen innerhalb weniger Wochen – ein deutliches Signal, dass die Trump-Administration den Ukraine-Konflikt mit Nachdruck beenden will.
Amerika übernimmt die Initiative
Die beiden Gesandten sind keine diplomatischen Leichtgewichte. Jared Kushner, Schwiegersohn des US-Präsidenten, hat bereits während Trumps erster Amtszeit komplexe Verhandlungen im Nahen Osten geführt. Steve Witkoff bringt als erfolgreicher Geschäftsmann jene pragmatische Herangehensweise mit, die in der Diplomatie oft schmerzlich vermisst wird. Gemeinsam sollen sie nun das scheinbar Unmögliche erreichen: einen Frieden in der Ukraine.
Auf dem Verhandlungstisch liegt eine überarbeitete Fassung des amerikanischen Friedensplans. Die Kernfragen bleiben jedoch brisant: Wie sollen die Gebietsansprüche geregelt werden? Welche Sicherheitsgarantien erhält die Ukraine? Und vor allem – wer wird am Ende welche Zugeständnisse machen müssen?
Europa bleibt außen vor
Bemerkenswert ist, was bei diesen Gesprächen nicht passiert: Die Europäische Union sitzt nicht mit am Tisch. Während Brüssel noch über Sanktionspakete debattiert und Deutschland erst kürzlich den Beitritt zu einem von Trump vorgeschlagenen „Friedensrat" ablehnte, schaffen die Amerikaner Fakten. Man mag von Trumps Außenpolitik halten, was man will – aber eines muss man ihm lassen: Er handelt, während andere zögern.
Die deutsche Position: Abwarten und hoffen?
Bundeskanzler Friedrich Merz wird morgen in Davos sprechen. Ob er dort mehr als diplomatische Floskeln anzubieten hat, bleibt abzuwarten. Die neue Große Koalition hat sich bisher nicht gerade durch außenpolitische Entschlossenheit hervorgetan. Stattdessen wirft Deutschland Russland vor, „Kälte als Waffe" einzusetzen – rhetorische Schärfe, die jedoch keine Panzer stoppt und keine Verhandlungen voranbringt.
Was steht auf dem Spiel?
Der Ukraine-Krieg dauert nun bereits mehrere Jahre an. Die menschlichen Kosten sind unermesslich, die wirtschaftlichen Folgen spürt ganz Europa. Steigende Energiepreise, Inflation, zerrüttete Lieferketten – all das belastet auch den deutschen Mittelstand und die Bürger. Ein Ende des Konflikts liegt im ureigenen Interesse Deutschlands und Europas.
Dass ausgerechnet die USA unter Trump nun die Führungsrolle bei den Friedensbemühungen übernehmen, sollte den europäischen Politikern zu denken geben. Jahrelang hat man sich in moralischer Überlegenheit gesonnt und Amerika belehrt. Nun zeigt sich: Wenn es darauf ankommt, sind es die pragmatischen Amerikaner, die Ergebnisse liefern – oder es zumindest versuchen.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Moskauer Treffen substanzielle Fortschritte bringt oder lediglich ein weiteres Kapitel in der endlosen Geschichte gescheiterter Friedensbemühungen darstellt. Eines ist jedoch sicher: Die Welt schaut nach Moskau – und nicht nach Brüssel oder Berlin.
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