
Merz-Regierung im freien Fall: AfD überholt Union erneut in der Wählergunst
Die politische Landschaft in Deutschland verschiebt sich weiter – und zwar nicht zugunsten der amtierenden Bundesregierung. Wie der aktuelle Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" zeigt, hat die AfD die Union wieder überholt und ist mit 26 Prozent erneut stärkste Kraft im Land. Die CDU/CSU unter Bundeskanzler Friedrich Merz verliert einen Prozentpunkt und kommt nur noch auf 25 Prozent.
Vertrauensverlust in Rekordgeschwindigkeit
Besonders alarmierend für die schwarz-rote Koalition dürften die Zufriedenheitswerte sein. Gerade einmal 23 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit von Bundeskanzler Merz zufrieden – ein dramatischer Einbruch von fünf Prozentpunkten innerhalb von nur zwei Wochen. Mehr als zwei Drittel der Deutschen, nämlich 67 Prozent, sind mit dem Regierungschef unzufrieden. Hatte Merz nicht vollmundig versprochen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen?
Die Gesamtbilanz der Bundesregierung fällt kaum besser aus. Lediglich 22 Prozent der Bürger sind mit der Arbeit des Kabinetts zufrieden, während satte 68 Prozent ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen. Man fragt sich unweigerlich: Was ist aus den großen Ankündigungen geworden, mit denen die Große Koalition im Frühjahr 2025 angetreten ist?
Die Opposition profitiert – aber nicht alle
Während die AfD ihre Position als stärkste Kraft behauptet, verharren die anderen Parteien weitgehend auf ihren Positionen. Die SPD als Juniorpartner in der Regierung kommt auf 16 Prozent, die Grünen erreichen 11 Prozent und die Linke überraschend starke 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht mit 4 Prozent und die FDP mit mageren 3 Prozent würden erneut an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern – ein Schicksal, das die Liberalen bereits bei der letzten Bundestagswahl ereilte.
Ein Déjà-vu der besonderen Art
Die aktuellen Umfragewerte erinnern fatal an die letzten Jahre der Ampel-Koalition, als das Vertrauen der Bürger in die Regierung kontinuierlich schwand. Offenbar gelingt es auch der neuen Regierung nicht, die drängenden Probleme des Landes in den Griff zu bekommen. Die explodierende Staatsverschuldung durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, die anhaltende Migrationskrise und die wirtschaftliche Stagnation hinterlassen ihre Spuren in der Wählergunst.
Es scheint, als hätten viele Deutsche erkannt, dass der Wechsel von Rot-Grün-Gelb zu Schwarz-Rot keinen echten Politikwechsel gebracht hat. Die Bürger sind müde von leeren Versprechungen und einer Politik, die ihre Interessen offenbar nicht in den Vordergrund stellt. Die AfD profitiert von dieser Entwicklung und festigt ihre Position als Sammelbecken für all jene, die sich von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Deutschen sehnen sich nach einer Politik, die ihre Sorgen ernst nimmt und traditionelle Werte wie Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und nationale Souveränität wieder in den Mittelpunkt stellt.

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