
Musks Plattform X erneut von massiven Ausfällen betroffen – Zehntausende Nutzer weltweit ohne Zugang

Die Pannenserie bei der Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter, reißt nicht ab. Am Freitag meldeten Zehntausende Nutzer weltweit erneut schwerwiegende Störungen beim Zugriff auf den Kurznachrichtendienst des Tech-Milliardärs Elon Musk. Was einst als revolutionäre Übernahme gefeiert wurde, entpuppt sich zunehmend als technisches Desaster.
Globale Störungswelle erfasst Nutzer auf drei Kontinenten
Laut dem Störungsportal Downdetector.com verzeichnete die Plattform allein in den Vereinigten Staaten mehr als 41.000 gemeldete Probleme – und das nur bis 10:35 Uhr Ortszeit. Doch die Misere beschränkt sich keineswegs auf amerikanische Nutzer. Im Vereinigten Königreich häuften sich rund 8.000 Beschwerden, während aus Indien über 2.400 Störungsmeldungen eingingen.
Besonders pikant: Es handelt sich bereits um den zweiten größeren Ausfall innerhalb weniger Tage. Erst zu Wochenbeginn hatte X mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wobei in der Spitze mehr als 28.300 Störungen in den USA und über 8.000 im Vereinigten Königreich registriert wurden.
Schweigen aus der Konzernzentrale
Auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters reagierte X zunächst nicht. Dieses Kommunikationsverhalten dürfte bei vielen Beobachtern kaum Überraschung hervorrufen. Seit der Übernahme durch Musk im Jahr 2022 hat das Unternehmen einen drastischen Personalabbau erlebt, der offenbar auch die technische Infrastruktur nicht unberührt gelassen hat.
Die tatsächliche Anzahl der betroffenen Nutzer könnte von den gemeldeten Zahlen abweichen, da die Berichte von den Nutzern selbst eingereicht werden.
Symptom eines größeren Problems?
Die wiederkehrenden Ausfälle werfen ernsthafte Fragen über die Stabilität der Plattform auf. Kritiker sehen in den technischen Schwierigkeiten die Konsequenz einer aggressiven Kostensenkungspolitik, bei der offenbar auch an der falschen Stelle gespart wurde. Während Musk sich öffentlich als Verfechter der Meinungsfreiheit inszeniert und politisch zunehmend Einfluss nimmt, scheint die technische Basis seines digitalen Imperiums zu bröckeln.
Für Millionen von Nutzern, die X als primäre Informationsquelle und Kommunikationsplattform nutzen, sind solche Ausfälle mehr als nur ein Ärgernis. Sie offenbaren die Fragilität einer digitalen Infrastruktur, auf die sich moderne Gesellschaften zunehmend verlassen. Die Frage, ob Musk mit seinem radikalen Umbau des Unternehmens nicht über das Ziel hinausgeschossen ist, stellt sich mit jedem neuen Ausfall drängender.
Eines steht fest: Wer sein Vermögen und seine Kommunikation ausschließlich auf digitale Plattformen stützt, geht erhebliche Risiken ein. In Zeiten zunehmender technischer Instabilität erscheint es umso wichtiger, auf bewährte und krisensichere Werte zu setzen – sei es in der Kommunikation oder bei der Vermögenssicherung.
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