
Nvidia-Chef entfacht Speicher-Goldrausch: „Ein Markt, der nie existierte"

Die Worte eines Mannes können Milliarden bewegen – und Jensen Huang, der charismatische Kopf hinter Nvidia, hat es wieder einmal bewiesen. Bei seiner Keynote auf der CES am Montag ließ der Tech-Mogul eine Bombe platzen, die am Dienstag die Aktienmärkte in einen regelrechten Kaufrausch versetzte. Speicherchip-Hersteller erlebten Kurssprünge, die selbst hartgesottene Börsianer staunen ließen.
Der „unerschlossene Markt" als neue Goldgrube
„Für Speicher ist das heute ein völlig unerschlossener Markt", verkündete Huang dem gebannten Publikum. „Das ist ein Markt, der nie existierte, und dieser Markt wird wahrscheinlich der größte Speichermarkt der Welt werden – im Grunde das Arbeitsgedächtnis der weltweiten KI-Systeme." Solche Worte aus dem Mund des Mannes, dessen Unternehmen die KI-Revolution maßgeblich antreibt, wirken wie ein Startschuss für Investoren.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. SanDisk schoss um bis zu 28 Prozent in die Höhe. Western Digital und Seagate Technology verzeichneten ebenfalls zweistellige Kursgewinne. Ein Feuerwerk an den Börsen, ausgelöst durch eine einzige Keynote.
Analysten überschlagen sich mit Prognosen
Jordan Klein, Analyst bei Mizuho, bezeichnete Huangs Aussagen gegenüber MarketWatch als „bullisch" für Speicherunternehmen. Der Nvidia-Chef habe deutlich gemacht, wie entscheidend Speicher für KI-Anwendungsfälle und Inferenz-Prozesse sein werde – etwa für komplexe Schlussfolgerungen und das Zwischenspeichern von Nutzeranfragen bei agentischer KI.
Bank of America sieht SanDisk und andere Speicherunternehmen als „Hauptprofiteure" des Trends hin zu KI-Inferenz und Edge-Computing im Jahr 2026. Analyst Wamsi Mohan erwartet, dass Technologieunternehmen massive Datenmengen für Training, Analysen und Compliance-Zwecke vorhalten werden. Die Nachfrage nach Speicher werde entsprechend „in die Höhe schießen".
Samsung könnte besonders profitieren
UBS-Analyst Nicolas Gaudois prognostizierte bereits vergangene Woche, dass der Aufschwung im Speicherbereich die Gewinne von Samsungs Memory-Sparte regelrecht „turbo-aufladen" könnte. Die Rechenzentren dieser Welt verschlingen derzeit aggressiv DRAM- und HBM-Kapazitäten. Das Angebot ist bereits knapp, die Preise steigen rasant.
Die Kehrseite der Medaille
Doch nicht alle profitieren von dieser Entwicklung. Goldman-Sachs-Analystin Maho Kamiya warnte kürzlich, dass die explodierenden Speicherpreise neue Risiken für Unternehmen wie Nintendo darstellen könnten. Der japanische Spielehersteller, der mit der Switch 2 auf den Markt drängt, sieht sich mit steigenden Produktionskosten konfrontiert.
Die große Speicherkrise ist angekommen – und sie wird Gewinner und Verlierer hervorbringen. Während KI-Chatbots und Rechenzentren den weltweiten Strom, das Wasser und nun auch den Speicher aufsaugen, stellt sich die Frage, wer am Ende die Zeche zahlt.
Für Anleger, die in turbulenten Zeiten nach Stabilität suchen, bleiben physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Ergänzung im Portfolio. Während Tech-Aktien von den Launen einzelner CEOs abhängen, bieten Edelmetalle seit Jahrtausenden einen verlässlichen Wertspeicher – ganz ohne die Volatilität der Halbleiterbranche.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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