
Olympischer Irrsinn in Mailand: Biologische Frau startet als „Mann" im Frauenwettbewerb
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien tritt eine biologische Frau im Frauenwettbewerb an – und das wird zur Nachricht, weil sich besagte Athletin als Mann identifiziert. Willkommen im Jahr 2026, wo das Offensichtliche zur Sensation erklärt wird und der gesunde Menschenverstand offenbar dauerhaft auf der Buckelpiste verschollen ist.
Eine Frau tritt gegen Frauen an – und die Welt steht Kopf
Die schwedische Ski-Freestylerin Elis Lundholm, 23 Jahre alt, geboren als Frau, biologisch unverändert eine Frau, startet am Dienstag in der Qualifikation des Buckelpisten-Wettbewerbs der Frauen. Der Clou: Lundholm identifiziert sich seit rund fünf Jahren als Mann. Eine geschlechtsangleichende Operation habe nicht stattgefunden, die körperlichen Voraussetzungen seien identisch mit denen der Konkurrentinnen, so das Schwedische Olympische Komitee. Das IOC sieht keinen Regelverstoß und erklärt lapidar, Lundholm trete „in der Frauenkategorie an, was dem Geschlecht dieser Athletin entspricht".
Sportlich betrachtet ist der Fall also vollkommen unproblematisch. Eine biologische Frau misst sich mit anderen biologischen Frauen. Keine hormonelle Manipulation, kein körperlicher Vorteil, keine Benachteiligung der Konkurrenz. Eigentlich eine Nicht-Nachricht. Doch in einer Welt, die von Identitätspolitik geradezu besessen ist, wird selbst das Selbstverständliche zum medialen Großereignis hochstilisiert.
Das IOC als willfähriger Erfüllungsgehilfe des Zeitgeistes
Bemerkenswert ist weniger der Fall selbst als vielmehr die Reaktion der Institutionen. Schwedens Olympia-Chef Fredrik Joulamo ließ verlauten, der Sport müsse „offen sein" und zugleich faire Wettbewerbsbedingungen garantieren. Lundholm habe alle formalen Kriterien erfüllt. Schöne Worte, die allerdings eine tieferliegende Problematik kaschieren: Das IOC hat sich längst in ein ideologisches Minenfeld manövriert, in dem biologische Realitäten zunehmend hinter subjektiven Empfindungen zurücktreten müssen.
Denn was passiert, wenn der umgekehrte Fall eintritt? Wenn ein biologischer Mann sich als Frau identifiziert und im Frauenwettbewerb antritt – mit all den körperlichen Vorteilen, die Testosteron, Muskelmasse und Knochendichte mit sich bringen? Genau diese Fälle haben in den vergangenen Jahren den Frauensport weltweit erschüttert und für erbitterte Debatten gesorgt. Die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris lieferten bereits reichlich Zündstoff.
Der eigentliche Skandal: Die Normalisierung des Absurden
Lundholm selbst sprach von der „Erfüllung eines Lebenstraums". Man gönnt es ihr – oder ihm, je nach Perspektive – von Herzen. Die beste Weltcup-Platzierung gelang im Dezember 2025 im finnischen Ruka mit Rang 18, dazu kam der Gewinn der Europacup-Gesamtwertung in der vergangenen Saison. Solide Leistungen, keine Frage. Doch die eigentliche Frage lautet: Warum ist das überhaupt eine Geschichte?
Die Antwort ist so einfach wie ernüchternd: Weil wir in einer Zeit leben, in der die bloße Existenz einer Person, die sich nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifiziert, automatisch zur politischen Botschaft erklärt wird. Jeder Auftritt wird zum Statement, jede Teilnahme zum Akt der „Sichtbarkeit". Der Sport, einst der letzte Hort der Meritokratie, wird zum Schauplatz identitätspolitischer Inszenierungen degradiert.
Schweden als Vorreiter einer fragwürdigen Entwicklung
Dass ausgerechnet Schweden im Zentrum dieser Debatte steht, überrascht kaum. Das skandinavische Land hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum Experimentierfeld progressiver Gesellschaftspolitik entwickelt – mit durchaus zweifelhaften Ergebnissen. Während die schwedische Regierung inzwischen in vielen Bereichen einen deutlich restriktiveren Kurs fährt, etwa in der Migrationspolitik, scheint der Sportbereich noch fest in der Hand des woken Zeitgeistes zu sein.
Die Kommentare unter dem Originalbericht sprechen Bände und dürften die Stimmung eines Großteils der Bevölkerung widerspiegeln: „Eine Frau, die im Frauenwettbewerb antritt und es damit in die Medien schafft" – treffender lässt sich der Irrsinn kaum zusammenfassen. Wenn sich jemand als Mann fühlt, aber im Frauenwettbewerb startet, weil dort „die gleichen Voraussetzungen herrschen", dann offenbart das die ganze Absurdität einer Ideologie, die Geschlecht wahlweise als soziales Konstrukt oder als biologische Realität behandelt – je nachdem, was gerade opportuner erscheint.
Es wäre an der Zeit, dass sich der internationale Sport auf das besinnt, was ihn groß gemacht hat: Leistung, Fairness und klare Regeln – statt sich zum Spielball einer Minderheitenpolitik zu machen, die mit den Grundprinzipien des Wettbewerbs immer weniger zu tun hat. Doch solange Institutionen wie das IOC lieber dem Zeitgeist huldigen als dem gesunden Menschenverstand, werden wir uns an solche Meldungen wohl gewöhnen müssen.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











