
Ostsee-Fischerei vor dem Kollaps: Brüsseler Bürokraten würgen deutsche Küstentradition ab
Die EU-Kommission hat wieder zugeschlagen. Mit ihrem jüngsten Vorschlag für die Fischfangquoten 2026 in der Ostsee droht sie, den letzten deutschen Küstenfischern endgültig das Licht auszuknipsen. Während in Brüssel von "Nachhaltigkeit" und "Bestandserholung" gefaselt wird, kämpfen an Nord- und Ostseeküste traditionsreiche Familienbetriebe ums nackte Überleben.
Minister Rainer zwischen Hammer und Amboss
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) versucht sich in diplomatischer Zurückhaltung. Ein Sprecher seines Ministeriums bezeichnete die EU-Vorschläge als "ersten Vorschlag - nicht mehr und nicht weniger". Man wolle sich für einen "fairen Kompromiss" einsetzen. Doch was bedeutet "fair" in Zeiten, in denen grüne Ideologie über jahrhundertealte Traditionen triumphiert?
Die Realität sieht düster aus: Die Fangmöglichkeiten sollen für fast alle Fischbestände drastisch reduziert werden. Besonders brisant: Das Fangverbot für Hering in der westlichen Ostsee könnte endgültig kommen. EU-Kommissar Costas Kadis spricht vom "schlechten Zustand der Ostseefischbestände" - als ob die Fischer daran allein schuld wären.
Die wahren Schuldigen sitzen woanders
Während deutsche Fischer mit immer schärferen Auflagen gegängelt werden, verschweigt Brüssel geflissentlich die wahren Ursachen der Misere. Jahrzehntelange Überdüngung durch industrielle Landwirtschaft, ungeklärte Abwässer aus Polen und dem Baltikum, dazu die Erwärmung der Ostsee - all das wird unter den Teppich gekehrt. Stattdessen sollen die letzten verbliebenen Küstenfischer die Zeche zahlen.
"Wir wollen diese erhalten, aber wir wollen ihnen auch Perspektiven bieten, dass sie sich darüber hinaus weiterentwickeln", so der Ministeriumssprecher.
Welche Perspektiven sollen das sein? Umschulung zum Windpark-Wärter? Touristenführer für Großstadtgrüne, die mal echte Fischer sehen wollen - bevor es keine mehr gibt?
Ein Kulturkampf gegen deutsche Traditionen
Was hier abläuft, ist mehr als nur Fischereipolitik. Es ist ein weiteres Kapitel im Kulturkampf gegen alles, was Deutschland einmal ausgemacht hat. Die Küstenfischerei ist nicht nur ein Wirtschaftszweig - sie ist gelebte Tradition, Identität ganzer Regionen, ein Stück Heimat.
Doch in Zeiten, in denen Klimahysterie und EU-Zentralismus regieren, zählen solche Werte nichts mehr. Die gleichen Politiker, die von "Vielfalt" schwärmen, zerstören systematisch die kulturelle Vielfalt unserer Küstenregionen. Sie predigen "Nachhaltigkeit" und vernichten nachhaltig gewachsene Strukturen.
Die Heuchelei der EU-Bürokratie
Besonders perfide: Während deutsche Fischer mit wissenschaftlich fragwürdigen Quoten stranguliert werden, importiert die EU munter Fisch aus Übersee. Dort interessiert sich niemand für Nachhaltigkeit oder Bestandsschutz. Hauptsache, der Fisch ist billig und die Ökobilanz des Transports wird schöngeredet.
Minister Rainer kämpft auf verlorenem Posten. In den Verhandlungen im Oktober wird Deutschland wieder einknicken, wie so oft. Die Große Koalition unter Friedrich Merz mag konservativer auftreten als die gescheiterte Ampel, doch wenn es hart auf hart kommt, kuscht auch sie vor Brüssel.
Zeit für echten Widerstand
Es reicht nicht, von "fairen Kompromissen" zu träumen. Was wir brauchen, ist eine grundsätzliche Kehrtwende in der Fischereipolitik. Deutsche Interessen müssen endlich wieder Vorrang haben vor grünen Ideologien und EU-Zentralismus. Die Ostsee-Fischer haben ein Recht darauf, ihren traditionellen Beruf auszuüben - genauso wie ihre Väter und Großväter vor ihnen.
Die Alternative ist klar: Entweder wir besinnen uns auf unsere Wurzeln und verteidigen unsere Traditionen, oder wir lassen zu, dass Stück für Stück unsere Identität auf dem Altar der politischen Korrektheit geopfert wird. Die Küstenfischer sind nur die nächsten in einer langen Reihe von Opfern einer Politik, die ihr eigenes Volk verrät.
Es ist höchste Zeit, dass sich das ändert. Die deutschen Küstenfischer verdienen unsere Solidarität - und Politiker, die ihre Interessen wirklich vertreten.
- Themen:
- #CDU-CSU