Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
08.01.2026
22:23 Uhr

Peking verschärft Handelskrieg: Anti-Dumping-Ermittlungen gegen Japan treffen Halbleiterindustrie ins Mark

Peking verschärft Handelskrieg: Anti-Dumping-Ermittlungen gegen Japan treffen Halbleiterindustrie ins Mark

Der schwelende Konflikt zwischen China und Japan eskaliert mit atemberaubender Geschwindigkeit. Während westliche Beobachter noch über die Tragweite der jüngsten Exportbeschränkungen rätseln, hat Peking bereits den nächsten Pfeil aus dem Köcher gezogen: Eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen japanische Dichlorsilan-Importe – ein chemischer Grundstoff, ohne den die moderne Halbleiterfertigung schlichtweg undenkbar wäre.

Tokio unter Druck: 40 Prozent der Exporte bedroht

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Nach Angaben des japanischen Außenministeriums könnten die neuen chinesischen Maßnahmen mehr als 40 Prozent der chinesischen Exporte nach Japan betreffen. Ein wirtschaftlicher Paukenschlag, der die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden asiatischen Wirtschaftsmächten auf eine harte Probe stellt.

Masaaki Kanai, Generalsekretär des Büros für asiatische und ozeanische Angelegenheiten im japanischen Außenministerium, übermittelte dem stellvertretenden chinesischen Botschafter in Tokio, Shi Yong, einen formellen diplomatischen Protest. Die Maßnahmen würden "erheblich von internationaler Praxis abweichen" und seien "absolut inakzeptabel und zutiefst bedauerlich", so Kanai.

Taiwan-Frage als Zündschnur des Konflikts

Der eigentliche Auslöser dieser Eskalation liegt in der brisanten Taiwan-Frage. Chinas Regierung reagierte mit unverhohlenem Zorn auf Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi vom vergangenen November, in denen sie andeutete, japanische Streitkräfte könnten Taiwan im Falle einer chinesischen Invasion verteidigen.

Diese Kommentare stellen eine grobe Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten dar, verletzen ernsthaft das Ein-China-Prinzip und sind von äußerst schädlicher Natur und Wirkung.

So die unmissverständliche Warnung aus Peking, verbunden mit der Drohung, dass jede Entität oder Person, die gegen das Exportverbot verstößt, rechtlich zur Verantwortung gezogen werde.

Strategische Rohstoffe als Waffe

Die neuen Kontrollen für Güter mit doppeltem Verwendungszweck – also sowohl ziviler als auch militärischer Nutzung – zielen direkt auf das Herz der japanischen Verteidigungsindustrie. Halbleiter und Seltene Erden, jene kritischen Materialien, ohne die weder moderne Waffensysteme noch Elektronik funktionieren, stehen im Zentrum der Beschränkungen.

Die Anti-Dumping-Untersuchung gegen Dichlorsilan soll nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums nicht vor Januar nächsten Jahres abgeschlossen werden – mit der Option einer sechsmonatigen Verlängerung. Ein Damoklesschwert, das monatelang über den japanischen Chipfertigern schweben wird.

Märkte reagieren nervös

Die Finanzmärkte haben die Brisanz der Lage längst erkannt. Aktien von Unternehmen im Bereich Seltener Erden schossen in die Höhe. Der japanische Technologieentwickler Toyo Engineering, spezialisiert auf die Gewinnung Seltener Erden vom Meeresboden, legte um satte 20 Prozent zu. Der australische Produzent Lynas Rare Earths verzeichnete seinen größten Kurssprung seit Juli.

Für Anleger, die in diesen turbulenten Zeiten nach Stabilität suchen, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker. Während geopolitische Spannungen Lieferketten erschüttern und Aktienmärkte in Aufruhr versetzen, bietet Gold als krisensicherer Wertspeicher eine bewährte Absicherung gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
19.03.2025
11 Min.

Wer ist: Marc Gebauer

Marc Gebauer, geboren 1988 in Aachen, hat sich als Unternehmer und Influencer im Luxussegment einen Namen gemacht. Mit seiner charmanten und humorvollen Art begeistert er über 430.000 Follower auf So…
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen