
Polarluft-Offensive: Bis zu fünf Kältewellen bedrohen die US-Ostküste

Während Deutschland unter einer zunehmend chaotischen Energiepolitik ächzt, zeigt sich jenseits des Atlantiks, wie schnell die Natur politische Planspiele zunichtemachen kann. Die amerikanische Ostküste steht vor einer beispiellosen Serie von Kälteeinbrüchen, die nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Energiemärkte in Atem halten dürfte.
Fünf Polarluft-Einbrüche bis Monatsende erwartet
Die Temperaturen in der mittleren Atlantikregion, einschließlich der Hauptstadt Washington D.C., lagen in den vergangenen Wochen noch über dem 30-Jahres-Durchschnitt. Ein Umstand, der die Erdgas-Futures unter Druck setzte und manchen Klimaalarmisten bereits frohlocken ließ. Doch die Natur hat offenbar andere Pläne.
Der Meteorologe Ben Noll verkündete auf der Plattform X eine bemerkenswerte Prognose:
„Nicht eine, nicht zwei, nicht drei, sondern vier oder fünf Polarluft-Einbrüche werden die Vereinigten Staaten wahrscheinlich bis Ende des Monats treffen. Der dritte, vierte und fünfte Einbruch dürften die schwerste Kälte bringen."
Schnee bis nach Florida – ein seltenes Phänomen
Mit der herannahenden Kältefront steigt auch das Risiko für Schneefälle entlang der gesamten Ostküste. Meteorologen von AccuWeather prognostizieren, dass ein sich verlagernder Jetstream ein schmales Schneeband von Südgeorgien über die mittleren Atlantikstaaten bis in den Nordosten bringen wird – und das bereits am kommenden Wochenende.
Besonders bemerkenswert: Selbst Regionen vom Florida Panhandle bis zu den Carolinas könnten am Sonntag Schnee erleben. Zwar sind die Chancen für mehr als einen Zoll Schnee gering – warme Böden und nur marginal kalte Lufttemperaturen arbeiten gegen ein größeres Ereignis. Dennoch ist jeder Schneefall in dieser Region ein Ereignis, das Aufmerksamkeit verdient.
Baltimore im Visier zweier Schneechancen
Für die Region um Baltimore zeichnen sich gleich zwei Schneechancen ab. Schneeschauer am Samstag könnten in einigen Gebieten eine dünne Schneedecke hinterlassen. Hinzu kommt ein Küstensturm am Sonntag, dessen Zugbahn sich nach Nordwesten verlagert. Die Wettermodelle sind sich noch uneinig, ob der Schnee tatsächlich bis in die Stadt vordringen wird.
Die Energiemärkte reagieren nervös
Was für Winterromantiker erfreulich klingen mag, versetzt Energiehändler in Alarmbereitschaft. Die unteren 48 Bundesstaaten haben den tiefsten Punkt der Wintersaison erreicht, der bis Ende des Monats andauern wird. Erdgas-Futures, die zuletzt unter dem milden Wetter litten, dürften nun wieder anziehen.
Diese Entwicklung sollte auch europäischen Beobachtern zu denken geben. Während die deutsche Energiepolitik weiterhin auf ideologischen Luftschlössern basiert und die Abhängigkeit von volatilen Energiequellen zunimmt, zeigt das amerikanische Beispiel eindrücklich: Die Natur lässt sich nicht von politischen Wunschvorstellungen beeindrucken.
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