
Stromchaos in Berlin: Merz' Analyse-Ankündigung entlarvt politische Hilflosigkeit

Was für ein Schauspiel der Ohnmacht! Nach dem verheerenden Anschlag auf die Berliner Stromversorgung präsentiert sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit einer Ankündigung, die an Banalität kaum zu überbieten ist: Man wolle das Desaster "ausführlich analysieren". Während Hunderttausende Berliner im Dunkeln saßen, während kritische Infrastruktur versagte und das Chaos regierte, fällt dem Regierungschef nichts Besseres ein als eine bürokratische Worthülse.
Selbstlob statt Selbstkritik
Besonders pikant mutet die Selbstbeweihräucherung des Kanzlers an. An den Abläufen sei "nichts zu kritisieren", verkündete Merz nach der CSU-Klausur im beschaulichen Seeon. Man hätte es "wahrscheinlich nicht viel besser machen können". Wirklich? Ein Anschlag legt die Hauptstadt lahm, und die Bundesregierung klopft sich selbst auf die Schulter? Diese Realitätsverweigerung ist symptomatisch für eine politische Klasse, die längst den Bezug zu den Sorgen der Bürger verloren hat.
Immerhin räumt der Kanzler ein, dass es an Redundanzen mangelte – also an Backup-Systemen, die im Ernstfall einspringen könnten. Diese Erkenntnis kommt reichlich spät. Jahrelang wurde die kritische Infrastruktur Deutschlands vernachlässigt, während Milliarden in ideologische Projekte flossen. Nun zeigt sich die bittere Realität: Deutschland ist verwundbar, und die Verantwortlichen wussten es.
Tennis während der Krise: Söders fragwürdige Verteidigung
Geradezu grotesk wirkt die Verteidigung des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner durch CSU-Chef Markus Söder. Wegner hatte es für angemessen gehalten, mitten in der Krise eine Stunde Tennis zu spielen. Söders Ablenkungsmanöver – es gehe schließlich um "Linksterrorismus und nicht um eine Stunde Tennis" – offenbart das gestörte Verhältnis der politischen Elite zur Verantwortung. Während Bürger frieren und bangen, gönnt sich der Regierende Bürgermeister sportliche Zerstreuung. Die Prioritäten könnten nicht deutlicher sein.
Linksterrorismus: Das eigentliche Versagen
Söder spricht vom erstarkenden Linksterrorismus mit "fundamentalen Auswirkungen". Doch wo waren die Sicherheitsbehörden? Wo die präventiven Maßnahmen? Jahrelang wurde die linksextreme Szene verharmlost, während man sich auf andere Feindbilder konzentrierte. Die Quittung liegt nun auf dem Tisch – in Form eines Anschlags, der die Verletzlichkeit unserer Gesellschaft schonungslos offenlegt.
Die Ankündigung einer "ausführlichen Analyse" klingt nach dem, was sie ist: Zeitspiel. Statt konkreter Maßnahmen, statt sofortiger Investitionen in die Sicherheit kritischer Infrastruktur, statt personeller Konsequenzen gibt es Arbeitskreise und Untersuchungskommissionen. Deutschland analysiert sich zu Tode, während die nächste Krise bereits am Horizont lauert.
Ein Armutszeugnis für die Große Koalition
Friedrich Merz war angetreten, um Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Doch was wir erleben, ist die Fortsetzung des Stillstands mit anderen Gesichtern. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD erweist sich als ebenso handlungsunfähig wie ihre Vorgänger. Das Berliner Stromchaos ist mehr als ein technisches Versagen – es ist ein Symbol für den Zustand dieses Landes: marode Infrastruktur, überforderte Behörden und eine politische Führung, die sich in Worthülsen flüchtet.
Die Bürger haben Besseres verdient als "ausführliche Analysen". Sie haben Anspruch auf eine Regierung, die handelt, schützt und Verantwortung übernimmt. Davon ist die aktuelle Bundesregierung meilenweit entfernt.
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