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Kettner Edelmetalle
08.01.2026
22:22 Uhr

Tether revolutioniert den Goldmarkt: Mit dem „Scudo" soll das Edelmetall wieder alltagstauglich werden

Tether revolutioniert den Goldmarkt: Mit dem „Scudo" soll das Edelmetall wieder alltagstauglich werden

Der Stablecoin-Gigant Tether wagt einen bemerkenswerten Vorstoß in die Welt der Edelmetalle. Mit der Einführung einer neuen Maßeinheit namens „Scudo" will das Unternehmen Gold wieder zu dem machen, was es jahrhundertelang war: ein praktisches Zahlungsmittel für den alltäglichen Gebrauch. Ein Scudo entspricht dabei einem Tausendstel einer Feinunze Gold – aktuell etwa 4,48 US-Dollar.

Die Renaissance des Goldes im digitalen Zeitalter

Die Namensgebung ist dabei keineswegs zufällig gewählt. Der Begriff „Scudo" stammt aus dem Italien des 16. Jahrhunderts und bezeichnete verschiedene Münztypen, die aus Metallrohlingen geprägt wurden. Das lateinische Wort für Schild liegt dem Begriff zugrunde – ein passender Verweis auf die schützende Funktion, die Gold seit jeher für Vermögen bietet. Dass sowohl CEO Paolo Ardoino als auch CFO Giancarlo Devasini gebürtige Italiener sind, dürfte bei dieser historischen Referenz keine Rolle gespielt haben – oder etwa doch?

Tether argumentiert in seinem Blogbeitrag, dass die weltweite Nachfrage nach Gold durch mehrere Faktoren befeuert werde: anhaltende Inflationssorgen, Unsicherheiten bei den Zinsentscheidungen, rekordverdächtige Käufe durch Zentralbanken und eine wachsende Nachfrage nach sicheren Häfen. Diese Entwicklung biete die Gelegenheit, Gold seinen früheren Status als universell akzeptiertes Tauschmittel zurückzugeben – eines, das nicht durch die Fähigkeit einer Regierung, Geld zu drucken, entwertet werden kann.

Ein goldgedeckter Token mit beachtlichem Wachstum

Der hauseigene goldgedeckte Token XAUT hat mittlerweile einen Marktwert von 2,3 Milliarden US-Dollar erreicht. Bemerkenswert ist, dass sich dieser Wert innerhalb des vergangenen Jahres nahezu vervierfacht hat. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs: Tether gibt an, zum Ende des dritten Quartals 2025 insgesamt 116 Tonnen Gold zu besitzen – ein Bestand, der am Dienstag mit fast 17 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.

Die Parallele zum Bitcoin-Ökosystem ist dabei durchaus gewollt. So wie der „Satoshi" als kleinste Einheit des Bitcoin dient – ein Hundertmillionstel eines Bitcoin, derzeit etwa 0,001 US-Dollar wert –, soll der Scudo die Handhabung von Gold im digitalen Raum vereinfachen. Tether betont, dass sein Wallet-Entwicklerkit XAUT auf praktisch jedem Gerät unterstützen kann.

Physische Absicherung bleibt gewährleistet

Trotz aller Digitalisierung versichert Tether, dass die physische Golddeckung unangetastet bleibt. Die XAUT-Token werden laut Unternehmensangaben durch 1.329 Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 16,2 Metrischen Tonnen gesichert, die in sicheren Tresoren lagern. Wer seine Token einlösen möchte, kann sich Goldbarren an jede physische Adresse in der Schweiz liefern lassen.

„XAUT gewinnt in Schwellenländern erheblich an Bedeutung"

So äußerte sich Ardoino im April auf der Plattform X. Diese Entwicklung überrascht kaum, denn gerade in Ländern mit instabilen Währungen und hoher Inflation suchen Menschen nach Alternativen zu ihren nationalen Zahlungsmitteln.

Kritik an mangelnder Transparenz

Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt. Tethers Kritiker fordern seit einem Jahrzehnt unabhängige Prüfungen des Branchenführers. Der erste Attestierungsbericht von BDO Italia für den XAUT-Token vom vergangenen April entsprach nicht den internationalen Finanzberichterstattungsstandards, da primäre Offenlegungen und Erklärungen des Stablecoin-Emittenten fehlten.

Die Konkurrenz schläft derweil nicht. Paxos, das auch PayPals PYUSD-Stablecoin herausgibt, bietet mit PAXG einen ähnlichen goldgedeckten Token an, dessen Marktkapitalisierung bei 1,7 Milliarden US-Dollar liegt und sich im vergangenen Jahr verdreifacht hat. Nach der Genehmigung einer nationalen Bankenlizenz durch das Office of the Comptroller of the Currency kündigte Paxos an, PAXG werde „der einzige institutionelle Gold-Token unter bundesstaatlicher Regulierungsaufsicht" sein.

Gold als Bollwerk gegen Währungsverfall

Die Initiative von Tether kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Vertrauen in Fiat-Währungen weltweit schwindet. Die expansive Geldpolitik der vergangenen Jahre hat ihre Spuren hinterlassen, und immer mehr Anleger suchen nach Wegen, ihr Vermögen vor der schleichenden Entwertung zu schützen. Gold hat diese Funktion seit Jahrtausenden erfüllt – nun könnte die Digitalisierung dem Edelmetall tatsächlich zu einer Renaissance als alltägliches Zahlungsmittel verhelfen.

Für konservative Anleger, die den Wert traditioneller Vermögenssicherung zu schätzen wissen, ist diese Entwicklung ein ermutigendes Signal. Während Regierungen weltweit weiterhin die Druckerpressen laufen lassen und die Kaufkraft ihrer Bürger systematisch aushöhlen, bietet physisches Gold – ob nun digital tokenisiert oder im heimischen Tresor – einen bewährten Schutz gegen die Folgen politischer Fehlentscheidungen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen, tokenisierte Vermögenswerte oder Edelmetalle sind mit Risiken verbunden. Jeder Anleger ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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