
Trump enthüllt Verhaftung eines „Venezuela-Informanten" – Wettmärkte unter Verdacht

Ein brisanter Fall erschüttert derzeit die Welt der politischen Prognosemärkte: US-Präsident Donald Trump verkündete am Mittwoch im Oval Office, dass ein mutmaßlicher Informant, der vertrauliche Informationen über Venezuela weitergegeben haben soll, bereits hinter Gittern sitze. Die Aussage wirft ein grelles Schlaglicht auf die zunehmend umstrittene Praxis des Wettens auf politische Ereignisse.
Verdächtige Wetten kurz vor Bekanntwerden brisanter Nachrichten
Was zunächst wie eine routinemäßige Pressekonferenz wirkte, entpuppte sich als Enthüllung mit weitreichenden Konsequenzen. „Der Informant zu Venezuela wurde gefunden und sitzt jetzt im Gefängnis", erklärte Trump laut einem Video des Wall Street Journal. Obwohl der Präsident keine direkten Verbindungen zu Prognosemärkten erwähnte, haben Blockchain-Analysten wie Lookonchain bereits Alarm geschlagen.
Die Spur führt offenbar zu einer Gruppe von Konten auf der Plattform Polymarket, die nur wenige Stunden vor der öffentlichen Bekanntgabe konzentrierte Wetten auf venezolanische Ereignisse platziert hatten. Ein geradezu unverschämter Zufall – oder eben keiner.
Millionengewinne durch Insiderwissen?
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das Polymarket-Konto 0xa72DB1 verwandelte einen bescheidenen Einsatz von 5.800 Dollar in satte 75.000 Dollar, indem es darauf wettete, dass Venezuelas Präsident Maduro bis zum 31. Januar 2026 sein Amt verlieren würde. Ein weiteres Konto, 0x31a56e, platzierte eine Serie von Wetten auf venezolanische Ereignisse, bevor es um den 8. Januar herum spurlos von der Plattform verschwand.
„Wir haben festgestellt, dass zwei der drei Wallets, die zuvor von Wetten auf den Amtsverlust des venezolanischen Präsidenten Maduro profitiert haben, seit 11 Tagen inaktiv sind", schrieb Lookonchain auf der Plattform X.
Ein Konto wettet weiter – diesmal auf den Iran
Besonders pikant: Während zwei der verdächtigen Konten verstummt sind, bleibt eines aktiv. Das Konto SBet365, das bereits rund 140.000 Dollar mit Venezuela-Wetten verdient haben soll, platzierte vor zwei Tagen eine neue Wette – diesmal darauf, dass Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei bis Ende Januar gestürzt werde. Man fragt sich unweigerlich: Weiß dieser Wetter mehr, als er sollte?
Gesetzgeber fordern härtere Regulierung
Die Vorfälle befeuern die ohnehin schon hitzige Debatte um die Regulierung von Prognosemärkten. US-Gesetzgeber arbeiten bereits an einem Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Insiderhandel bei politischen Wetten. Sean Patrick Maloney, Präsident der Coalition for Prediction Markets, betonte gegenüber Cointelegraph die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen unregulierten Offshore-Plattformen und bundesstaatlich regulierten US-Anbietern.
„Es ist entscheidend, eine klare Linie zwischen unregulierten Offshore-Plattformen und bundesstaatlich regulierten US-Plattformen zu ziehen", so Maloney. Die Koalition setze bereits strenge Know-Your-Customer-Richtlinien durch, um Insiderhandel zu unterbinden.
Trump selbst deutete an, dass weitere Verhaftungen folgen könnten: „Es könnte noch andere geben, und wir werden Sie darüber informieren." Eine Warnung, die in den Ohren mancher Spekulanten wohl noch lange nachhallen dürfte.
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