
Trump verlangt sofortige Entwaffnung der Hamas – Milliarden für den Wiederaufbau Gazas zugesagt
Wenige Tage vor der nächsten Sitzung des von ihm ins Leben gerufenen „Friedensrats" hat US-Präsident Donald Trump die radikalislamische Hamas unmissverständlich zur vollständigen Entwaffnung aufgefordert. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, es sei „ganz entscheidend", dass die Hamas ihre Verpflichtung zur „vollständigen und sofortigen Entmilitarisierung" einhalte. Die Forderung ist nicht neu – doch der Zeitpunkt verleiht ihr besonderes Gewicht.
Fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau
Neben der Entwaffnungsforderung verwies Trump darauf, dass Mitglieder des Friedensrats bereits rund fünf Milliarden US-Dollar – umgerechnet etwa 4,2 Milliarden Euro – für den Wiederaufbau des weitgehend zerstörten Gazastreifens zugesagt hätten. Darüber hinaus seien tausende Kräfte für eine internationale Stabilisierungsstreitkraft sowie für eine lokale Polizei bereitgestellt worden, die künftig Sicherheit und Frieden für die Bevölkerung in Gaza gewährleisten sollen. Die offizielle Verkündung dieser Zusagen sei für die Ratssitzung am 19. Februar vorgesehen.
Hamas lehnt Entwaffnung weiterhin ab
Die Reaktion der Hamas auf diese Kernforderung fällt erwartungsgemäß ablehnend aus. Vertreter der Islamisten-Organisation hätten der im US-Friedensplan verankerten Entwaffnung bereits mehrfach eine klare Absage erteilt. In einer Erklärung, in der die Hamas den 20-Punkte-Plan Trumps unter bestimmten Bedingungen grundsätzlich befürworte, sei eine Entwaffnung bezeichnenderweise nicht explizit erwähnt. Damit bleibt die zentrale Frage offen, ob ein dauerhafter Frieden in der Region überhaupt erreichbar ist, solange die Hamas an ihrem Waffenarsenal festhält.
Der Hintergrund: Zwei Jahre Krieg und eine brüchige Waffenruhe
Der Konflikt geht auf den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zurück. Bei den Massakern wurden 1.221 Menschen getötet, 251 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte mit einer umfassenden Militäroffensive. In den darauffolgenden zwei Kriegsjahren wurden nach Angaben der Hamas mehr als 70.000 Palästinenser getötet – Zahlen, die sich unabhängig nur schwer verifizieren lassen. Seit Oktober 2025 gilt eine Waffenruhe, die allerdings als fragil eingestuft wird.
Trumps Verwaltungsplan für Gaza
Der US-Friedensplan sieht vor, die Verwaltung des Gazastreifens vorübergehend einem Komitee aus 15 palästinensischen Fachleuten zu übertragen. Dieses Gremium soll dem von Trump geleiteten Friedensrat unterstehen, bis die Palästinenserbehörde unter Präsident Mahmud Abbas ein umfassendes Reformprogramm vorgelegt hat. Es handelt sich um einen ambitionierten Ansatz, der sowohl auf internationaler als auch auf regionaler Ebene erhebliche Widerstände hervorrufen dürfte.
Ob Trumps Vorstoß tatsächlich den Weg zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ebnen kann, bleibt abzuwarten. Die Entwaffnung der Hamas gilt als Schlüsselelement des gesamten Plans – und genau an diesem Punkt scheint die Kluft zwischen den Positionen derzeit unüberbrückbar. Die kommende Sitzung des Friedensrats am 19. Februar könnte erste Hinweise darauf liefern, wie ernst es den beteiligten Akteuren mit der Umsetzung tatsächlich ist.
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