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11.01.2026
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Wagenknechts Projekt am Abgrund: BSW stürzt auf historisches Tief von drei Prozent

Wagenknechts Projekt am Abgrund: BSW stürzt auf historisches Tief von drei Prozent

Was für ein politisches Trauerspiel sich da vor unseren Augen entfaltet! Das Bündnis Sahra Wagenknecht, einst als vermeintliche Alternative zu den etablierten Parteien gefeiert, versinkt in der politischen Bedeutungslosigkeit. Die jüngste INSA-Umfrage für die Bild am Sonntag offenbart das ganze Ausmaß des Desasters: Nur noch drei Prozent der Deutschen würden ihre Stimme dieser Partei geben. Ein historischer Tiefstand, der selbst die kühnsten Pessimisten überraschen dürfte.

Vom Hoffnungsträger zum politischen Auslaufmodell

Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen. Unmittelbar nach der Gründung konnte das BSW sieben Prozent der Wähler hinter sich versammeln. In der Spitze maß das Institut sogar stolze zehn Prozent für die vor allem in den ostdeutschen Bundesländern starke Partei. Doch dann kam der Herbst 2024, und mit ihm die Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Was folgte, war ein Lehrstück in politischer Selbstzerstörung.

Die Bildung zweier Regierungen mit BSW-Beteiligung erwies sich als fataler Fehler. Statt die versprochene Alternative zu verkörpern, krochen die Wagenknecht-Jünger hinter die viel gescholtene Brandmauer und machten sich zu willfährigen Steigbügelhaltern der Altparteien. Der Wähler, so zeigt sich nun, vergisst nicht. Bei der Bundestagswahl 2025 verfehlte das BSW den Einzug in den Bundestag mit 4,98 Prozent der Zweitstimmen – knapper als je eine Partei zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.

Die Ironie der Geschichte: 71 Prozent unzufrieden mit der Regierung

Besonders pikant erscheint der Absturz des BSW vor dem Hintergrund der allgemeinen Regierungsunzufriedenheit. Laut derselben INSA-Erhebung sind mittlerweile 71 Prozent der Deutschen unzufrieden mit der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz – so viele wie noch nie in dieser Legislaturperiode. Nur kümmerliche 22 Prozent zeigen sich zufrieden mit der Arbeit der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, lediglich 24 Prozent mit dem Bundeskanzler persönlich.

Der Nährboden für oppositionelle Kräfte wäre also durchaus gegeben. Doch das BSW hat es geschafft, diese historische Chance grandios zu verspielen. Wer sich als vermeintliche Alternative präsentiert und dann beim ersten Hauch von Macht alle Prinzipien über Bord wirft, darf sich über den Vertrauensverlust nicht wundern.

Die AfD als lachender Dritter

Von der grassierenden Unzufriedenheit profitiert hauptsächlich eine Partei: die AfD. Sie führt in der Sonntagsfrage mit 26 Prozent, gefolgt von der CDU/CSU mit 24 Prozent. Der kleine Koalitionspartner SPD erreicht 14 Prozent, die Grünen kommen auf 12 Prozent. Selbst Wagenknechts frühere politische Heimat, Die Linke, würde mit elf Prozent locker wieder in den Bundestag einziehen – während ihre Abspaltung in der Versenkung verschwindet.

Die Forschungsgruppe Wahlen weist das BSW bereits gar nicht mehr getrennt aus, da die Zustimmung unter drei Prozent liege. Ein vernichtendes Urteil für eine Partei, die vor nicht einmal zwei Jahren als potentieller Gamechanger der deutschen Politik gehandelt wurde.

Brandenburg als Sargnagel

Die jüngsten Auflösungserscheinungen in Brandenburg haben dem BSW den Rest gegeben. Der Austritt des Finanzministers Robert Crumbach aus der Partei und sein angekündigter Wechsel zur SPD-Fraktion könnten das Ende der Koalition in Potsdam bedeuten. Ein weiterer Beweis dafür, dass das BSW von Anfang an mit Trojanern und Karrieristen durchsetzt war, die nur auf den richtigen Moment warteten, um abzuspringen.

Sahra Wagenknecht selbst hat die Brandmauer zur AfD in einem Gastbeitrag als „großes Geschenk" für die Alternative für Deutschland bezeichnet. Die Beteiligung ihrer Partei an Anti-AfD-Koalitionen nannte sie einen „Anfängerfehler". Doch diese späte Einsicht kommt zu spät. Der Schaden ist angerichtet, das Vertrauen verspielt.

Ein staatlich organisiertes Projekt?

Kritische Beobachter hatten von Anfang an gewarnt, das BSW sei nichts weiter als ein staatlich organisiertes Projekt, um Wähler von der AfD fernzuhalten. Ob diese Einschätzung zutrifft oder nicht – das Ergebnis spricht für sich. In Thüringen, Sachsen und Brandenburg hat die Strategie zumindest kurzfristig funktioniert und eine AfD-Mehrheit verhindert. Doch nun, da sich das BSW durch sein Verhalten selbst disqualifiziert hat, wird dieser Trick kein zweites Mal funktionieren.

Die Frage, die sich stellt: Werden die Wähler im Osten bei den kommenden Landtagswahlen erneut auf solche Manöver hereinfallen? Die Umfragen deuten darauf hin, dass die Geduld erschöpft ist. Das BSW kann weg – und mit ihm die Illusion, dass es zwischen den Altparteien und der AfD einen dritten Weg geben könnte.

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