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27.01.2026
17:07 Uhr

Wehrpflicht-Streit in der AfD: Lucassen wehrt sich gegen Rüffel des Fraktionsvorstands

Wehrpflicht-Streit in der AfD: Lucassen wehrt sich gegen Rüffel des Fraktionsvorstands

Ein bemerkenswerter Vorgang erschüttert die Reihen der Alternative für Deutschland: Der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Lucassen hat sich erstmals öffentlich zu einer Mißbilligung geäußert, die der Fraktionsvorstand gegen ihn ausgesprochen hat. Der Grund? Eine Rede im Bundestag, in der der 74-jährige Verteidigungspolitiker den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke scharf kritisierte.

Der Auslöser: Höckes umstrittene Aussage zur Landesverteidigung

Was war geschehen? Höcke hatte im Thüringer Landtag eine Aussage getätigt, die für erheblichen Wirbel sorgte: Es lohne sich nicht, für Deutschland zu kämpfen. Eine Provokation, die Lucassen nicht unkommentiert lassen wollte – und zwar ausgerechnet im Plenum des Bundestages. Der ehemalige Berufssoldat stellte klar, dass die AfD „uneingeschränkt zu unserem Staat und seinen Institutionen" stehe. Die Bundeswehr sei eine der wichtigsten Institutionen, die jederzeit bereit sei, Land und Bürger zu verteidigen.

„Deswegen steht die AfD als patriotische Partei auch ohne Wenn und Aber zu unseren Soldaten", betonte Lucassen. Er würde sich freuen, wenn sein „Parteifreund Höcke sich dieser Einschätzung anschließen könnte". Deutschland sei es immer wert, verteidigt zu werden.

Die Mißbilligung: Eine Maßnahme ohne Satzungsgrundlage

Die Reaktion des Fraktionsvorstands ließ nicht lange auf sich warten. Man sprach eine Mißbilligung aus – die schwächste denkbare Disziplinarmaßnahme. Pikant dabei: Diese Form der Rüge taucht in der offiziellen Satzung der Fraktion überhaupt nicht auf. Ein Vorgehen, das Fragen aufwirft. Wollte man Lucassen einen Denkzettel verpassen, ohne dabei zu harte Geschütze aufzufahren?

Der schwelende Konflikt um die Wehrpflicht

Hinter dem öffentlichen Schlagabtausch verbirgt sich ein tiefgreifender innerparteilicher Konflikt, der seit Monaten schwelt. Die Wehrpflicht – ein Thema, das die AfD spaltet wie kaum ein anderes. Obwohl die Partei die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht in allen Programmen fordert, hat sich die Bundestagsfraktion darauf geeinigt, vorerst keine weiteren Anträge zu diesem Thema einzubringen. Ein fauler Kompromiss, der niemandem wirklich schmeckt.

Höcke gilt als entschiedener Gegner der Wehrpflicht, Lucassen als ihr vehementer Befürworter. Zwei Positionen, die unvereinbar scheinen – und die nun öffentlich aufeinanderprallen.

Eine Partei im Spannungsfeld zwischen Patriotismus und Systemkritik

Der Streit offenbart ein grundsätzliches Dilemma, in dem sich nicht nur die AfD, sondern viele konservative Kräfte in Deutschland befinden. Einerseits der Anspruch, patriotisch zu sein und die Landesverteidigung hochzuhalten. Andererseits die berechtigte Frage: Für welches Deutschland soll eigentlich gekämpft werden? Für ein Land, dessen Regierung über Jahre hinweg eine desaströse Migrationspolitik betrieben hat? Für Institutionen, die zunehmend von ideologischen Verirrungen durchsetzt sind?

Diese Zerrissenheit spiegelt sich auch in den Reaktionen der Parteibasis wider. Viele Mitglieder können Höckes Skepsis durchaus nachvollziehen. Warum sollte man sein Leben für einen Staat riskieren, der seine eigenen Bürger im Stich lässt, während er gleichzeitig Milliarden für fragwürdige Projekte ausgibt?

Die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet

Was dieser Konflikt letztlich zeigt: Die AfD muss sich entscheiden, welchen Kurs sie fahren will. Ist sie eine Partei, die den bestehenden Staat mit all seinen Institutionen verteidigt – oder eine fundamentale Oppositionskraft, die das System grundlegend in Frage stellt? Beides gleichzeitig zu sein, wird auf Dauer nicht funktionieren.

Lucassen mag mit seiner Kritik an Höcke formal im Recht sein. Doch die Art und Weise, wie er sie vorbrachte – öffentlich im Bundestag statt intern in Parteigremien – war taktisch unklug. Die Mißbilligung, so zahnlos sie auch sein mag, sendet ein klares Signal: Interne Konflikte gehören nicht auf die große Bühne.

Die Frage, ob Deutschland es wert ist, verteidigt zu werden, wird die AfD noch lange beschäftigen. Die Antwort darauf hängt maßgeblich davon ab, ob es gelingt, dieses Land wieder in eine Richtung zu lenken, die den Interessen seiner Bürger dient – und nicht den Ideologien einer abgehobenen politischen Klasse.

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