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Benghazi-Anschlag von 2012: FBI und CIA fassen Hauptverdächtigen – Trump-Regierung feiert Durchbruch

Benghazi-Anschlag von 2012: FBI und CIA fassen Hauptverdächtigen – Trump-Regierung feiert Durchbruch

Mehr als dreizehn Jahre nach dem verheerenden Terroranschlag auf das amerikanische Konsulat im libyschen Benghazi vermeldet die Trump-Administration einen spektakulären Fahndungserfolg. Die Festnahme eines der mutmaßlichen Drahtzieher wirft jedoch erneut unbequeme Fragen über die damalige US-Außenpolitik auf – Fragen, die das politische Establishment in Washington bis heute lieber unter den Teppich kehrt.

Zubayar al-Bakoush in US-Gewahrsam

Generalstaatsanwältin Pam Bondi verkündete am Freitag auf einer Pressekonferenz die Verhaftung von Zubayar al-Bakoush, einem der Schlüsselfiguren hinter dem Angriff vom 11. September 2012. Der Verdächtige wurde bereits in die Vereinigten Staaten ausgeliefert und landete um drei Uhr morgens auf der Andrews Air Force Base. Ihm drohen nun Anklagen wegen Mordes, Brandstiftung und terroristischer Aktivitäten.

Die koordinierte Operation von FBI und CIA zur Ergreifung des mutmaßlichen Terroristen erfolgte nach Angaben der Behörden „im Ausland". Weitere Details zur Festnahme wurden nicht preisgegeben. Bondi betonte unmissverständlich: „Zubayr Al-Bakoush wird sich nun der amerikanischen Justiz auf amerikanischem Boden stellen müssen. Wir werden diesen mutmaßlichen Terroristen mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgen."

Amerikas „anderer 11. September"

Der Anschlag von Benghazi, der nicht zufällig am Jahrestag der Terrorattacken von 2001 stattfand, kostete vier Amerikaner das Leben. Unter den Opfern befand sich US-Botschafter Christopher Stevens – der erste amerikanische Botschafter, der seit 1979 bei einem Angriff ums Leben kam. Auch Sean Smith, Tyrone Woods und Glen Doherty starben bei der Verteidigung der diplomatischen Einrichtung und des nahegelegenen CIA-Stützpunktes.

US-Staatsanwältin Jeanine Pirro machte deutlich, dass die Jagd noch lange nicht vorbei sei: „Lassen Sie mich eines klarstellen – es gibt noch mehr von ihnen da draußen. Die Zeit wird uns nicht davon abhalten, diese Raubtiere zu verfolgen, egal wie lange es dauert, um unsere Verpflichtung gegenüber den Familien zu erfüllen, die unter diesen gewalttätigen Terroristen schreckliche Schmerzen erlitten haben."

Die unbequeme Wahrheit über Libyen

Was bei all dem politischen Getöse gerne verschwiegen wird, ist die verstörende Vorgeschichte des Anschlags. Die islamistischen Milizen, die das Konsulat angriffen, waren teilweise dieselben „Rebellen", die Washington zuvor großzügig unterstützt hatte, um Muammar al-Gaddafi zu stürzen. Die Hand, die sie fütterte, bissen sie später ab. Diese Dschihadisten waren zeitweise „Amerikas Dschihadisten" – ein Umstand, der die damalige Obama-Administration in erhebliche Erklärungsnot brachte.

Noch brisanter: Zum Zeitpunkt des Anschlags war die US-Regierung in eine verdeckte Waffenschmuggel-Operation verwickelt. Aus Libyen wurden Waffen an anti-Assad-Dschihadisten in Syrien geliefert, wie freigegebene Geheimdienstdokumente belegen. Die zahlreichen Kongressuntersuchungen, bei denen Republikaner mit der damaligen Außenministerin Hillary Clinton aneinandergerieten, kratzten stets nur an der Oberfläche dieser unbequemen Realität.

Zweite Verurteilung im Zusammenhang mit Benghazi

Die aktuelle Festnahme ist bereits der zweite bedeutende Fahndungserfolg im Zusammenhang mit dem Benghazi-Anschlag. Bereits 2020 wurde der libysche Staatsangehörige Mustafa al-Imam zu mehr als 19 Jahren Gefängnis verurteilt. Sicherheitsexperten identifizierten die Al-Qaida-nahe salafistisch-dschihadistische Miliz Ansar al-Sharia als Hauptverantwortliche für den Angriff.

Dass es nun der Trump-Administration gelingt, weitere Verdächtige zur Rechenschaft zu ziehen, dürfte nicht nur den Hinterbliebenen der Opfer Genugtuung verschaffen. Es wirft auch ein bezeichnendes Licht auf die Prioritäten früherer Regierungen, die offenbar weniger Interesse daran hatten, die volle Wahrheit über dieses dunkle Kapitel amerikanischer Außenpolitik ans Licht zu bringen.

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