
Berliner Wirtschaftselite sammelt 30.000 Euro für Kiew – während deutsche Infrastruktur verfällt

Während in deutschen Städten Brücken bröckeln, Schulen verrotten und die Energiepreise für den heimischen Mittelstand in schwindelerregende Höhen klettern, zeigt sich die Berliner Wirtschaftselite von ihrer großzügigen Seite – allerdings nicht für die eigene Bevölkerung. Anlässlich seines 60. Geburtstags hat Markus Voigt, Präsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), seine illustren Gäste dazu aufgerufen, statt persönlicher Geschenke lieber für humanitäre Hilfe in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu spenden.
Geburtstagsfeier wird zur Spendenveranstaltung
Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Geburtstagsfeier vom 20. Januar kann sich durchaus sehen lassen: Stolze 30.000 Euro kamen zusammen. Das Geld soll in ein Nothilfeprojekt fließen, das von der gemeinnützigen Organisation Life Bridge Ukraine gGmbH koordiniert wird. In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung Kiew werden sogenannte Notfall-Wärme-Sets an besonders betroffene Haushalte verteilt, die eine minimale Wärmeversorgung durch sichere Wassererhitzung und Wärmespeicherung ermöglichen sollen.
Der Hintergrund dieser Hilfsaktion ist zweifellos dramatisch: Russische Angriffe auf die zivile Energieinfrastruktur haben zu massiven Ausfällen der Strom- und Wärmeversorgung geführt. Nach einem schweren Luftangriff Anfang Januar waren zeitweise mehrere Tausend Wohnhäuser ohne Fernwärme, während die Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad Celsius fielen.
Die Frage nach den Prioritäten
Doch während die Berliner Wirtschaftsgrößen ihre Spendenbereitschaft für die Ukraine unter Beweis stellen, drängt sich unweigerlich eine unbequeme Frage auf: Wie steht es eigentlich um die Solidarität mit den eigenen Landsleuten? In Deutschland frieren mittlerweile auch Rentner in ihren Wohnungen, weil sie sich die explodierenden Heizkosten nicht mehr leisten können. Tafeln verzeichnen Rekordzahlen an Bedürftigen, und die Kinderarmut erreicht beschämende Höchststände.
Die gesammelten 30.000 Euro gelten nach Angaben der Organisatoren lediglich als erster Beitrag. Für die geplante Unterstützung mehrerer Tausend Haushalte in Kiew seien jedoch weitere Mittel erforderlich. Man darf gespannt sein, ob die Berliner Wirtschaftselite auch bei der nächsten Gelegenheit so freigiebig sein wird – und ob sie dabei vielleicht auch einmal an die Not vor der eigenen Haustür denkt.
Ein Zeichen mit Beigeschmack
Selbstverständlich ist humanitäre Hilfe für Kriegsopfer grundsätzlich zu begrüßen. Die Menschen in der Ukraine leiden unter einem brutalen Angriffskrieg, und jede Unterstützung kann Leben retten. Dennoch hinterlässt diese Aktion einen schalen Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass die deutsche Wirtschaft gleichzeitig unter einer beispiellosen Energiekrise ächzt und viele Unternehmen um ihre Existenz kämpfen. Die Prioritätensetzung der deutschen Eliten wirft einmal mehr die Frage auf, ob die Interessen der eigenen Bevölkerung noch ausreichend Beachtung finden – oder ob sie im Schatten internationaler Solidaritätsbekundungen zunehmend in Vergessenheit geraten.
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