
Britische Klimapolitik: Billionen-Grab statt grüner Zukunft

Was passiert, wenn ideologiegetriebene Politik auf wirtschaftliche Realität trifft? Das Vereinigte Königreich liefert gerade ein erschreckendes Lehrstück. Ein neuer Bericht des Institute of Economic Affairs enthüllt, dass die ambitionierten Netto-Null-Ziele der britischen Regierung bis 2050 astronomische 7,6 Billionen Pfund verschlingen könnten – eine Summe, die selbst hartgesottene Kritiker der Energiewende sprachlos macht.
Offizielle Zahlen als Mogelpackung entlarvt
Die Diskrepanz zwischen offizieller Propaganda und nüchterner Analyse könnte kaum größer sein. Während die Climate Change Commission – jene unabhängige Behörde, die Minister in Klimafragen berät – von bescheidenen 108 Milliarden Pfund Gesamtkosten faselt, kommt der Energieanalyst David Turner auf das Siebzigfache dieser Summe. Man reibt sich verwundert die Augen: Wie kann eine staatliche Institution derart daneben liegen?
Turner wirft den öffentlichen Stellen vor, mit „fantastischen Annahmen" zu operieren und schlicht nicht ehrlich über die wahren Kosten der Energiewende zu sein. Die Analyse stützt sich auf Daten des National Energy System Operator sowie unabhängige Untersuchungen zu Vertragsbewertungen und Marktpreisen. Das Ergebnis ist vernichtend für die Glaubwürdigkeit der Regierungsberater.
Dekarbonisierung durch Deindustrialisierung
Besonders bemerkenswert ist die Stellungnahme von Sir Jim Ratcliffe, dem Vorsitzenden und Gründer des Chemiekonzerns INEOS. Der Industrielle findet deutliche Worte:
„Die Dekarbonisierung Europas durch Deindustrialisierung ist idiotisch. Wir verlieren Arbeitsplätze und Sicherheit, und das CO2 schwebt ohnehin einfach zurück über Europa."
Ratcliffe fordert stattdessen die Abschaffung der Kohlenstoffsteuer und wettbewerbsfähige Energiepreise für die Industrie. Er verweist auf die USA, wo man die Industrie und ihre hochwertigen Arbeitsplätze schätze – während Europa zusehends den Anschluss verliere. Eine Analyse, die auch für Deutschland bitter relevant ist.
Torpfosten verschoben, Zahlen geschönt
Das Papier des Institute of Economic Affairs dokumentiert akribisch, wie die Climate Change Commission ihre Zahlen präsentiert hat: durch das Verschieben von Torpfosten und die Verwendung unterschiedlicher Kostenkennzahlen. Unrealistische Annahmen bei Offshore-Windenergie, Elektrofahrzeugen und Krediten unter Marktpreisen hätten das Bild systematisch verzerrt.
Lord Frost, Generaldirektor der IEA, zieht ein vernichtendes Fazit: „Net Zero ist bereits eine der wirtschaftlich schädlichsten Maßnahmen in der modernen britischen Geschichte." Die Politik sei der Öffentlichkeit auf Grundlage von Fantasiezahlen verkauft worden.
Ein Warnsignal für ganz Europa
Was in Großbritannien geschieht, sollte auch deutsche Politiker und Bürger aufhorchen lassen. Die Parallelen zur hiesigen Energiewende sind unübersehbar. Auch hierzulande werden Kosten systematisch kleingerechnet, während die Industrie unter explodierenden Energiepreisen ächzt. Die Abwanderung energieintensiver Betriebe ist längst Realität – mit allen Konsequenzen für Arbeitsplätze und Wohlstand.
Die britische Erfahrung zeigt einmal mehr: Wer Klimapolitik ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Realitäten betreibt, gefährdet nicht nur den Wohlstand der Gegenwart, sondern auch die Zukunftsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften. Die 7,6 Billionen Pfund sind keine abstrakte Zahl – sie repräsentieren verlorene Chancen, vernichtete Arbeitsplätze und eine schleichende Verarmung der Mittelschicht.
Während ideologisch verblendete Politiker weiter von der grünen Transformation träumen, zahlen die Bürger die Zeche. Es wird höchste Zeit, dass auch in Deutschland eine ehrliche Debatte über die wahren Kosten der Energiewende geführt wird – bevor es zu spät ist.
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