
Bundeshaushalt 2026: Schuldenorgie der Großen Koalition passiert den Bundesrat
Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag den Bundeshaushalt für das Jahr 2026 ohne nennenswerten Widerstand durchgewunken. Kein einziger Antrag auf Anrufung des Vermittlungsausschusses wurde gestellt – ein Armutszeugnis für die föderale Kontrolle der Länderkammer. Was sich hinter den nüchternen Zahlen verbirgt, ist nichts weniger als ein fiskalisches Desaster, das kommende Generationen teuer zu stehen kommen wird.
Die erschreckenden Zahlen im Detail
Der Haushalt sieht Ausgaben und Einnahmen in Höhe von stolzen 524,54 Milliarden Euro vor. Doch woher kommt dieses Geld eigentlich? Lediglich 387,21 Milliarden Euro stammen aus Steuereinnahmen. Der Rest? Ein bunter Strauß aus Schulden und Sondertöpfen. Sage und schreibe 97,96 Milliarden Euro werden durch neue Kredite finanziert. Fast 100 Milliarden Euro frische Schulden – in einem einzigen Jahr!
Besonders perfide: Die Bundesregierung nutzt geschickt die sogenannte "Bereichsausnahme" für verteidigungsbezogene Ausgaben. Satte 57,57 Milliarden Euro der Nettokreditaufnahme fallen damit nicht unter die ohnehin schon löchrige Schuldenbremse. Ein buchhalterischer Taschenspielertrick, der die wahre Dimension der Neuverschuldung verschleiert.
Sondervermögen: Die Schulden-Verstecke der Regierung
Als wäre die reguläre Kreditaufnahme nicht schon besorgniserregend genug, bedient sich die Große Koalition zusätzlich aus diversen Sondervermögen. Das Sondervermögen "Infrastruktur und Klimaneutralität" steuert weitere 58,07 Milliarden Euro bei. Der "Klima- und Transformationsfonds" schüttet 34,80 Milliarden Euro aus. Und das Sondervermögen Bundeswehr trägt mit 25,51 Milliarden Euro bei.
Was für ein Hohn! Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Nun regiert er eine Koalition, die Schulden in einem Ausmaß anhäuft, das selbst die vielgescholtene Ampel-Regierung erblassen lässt. Die Sondervermögen sind dabei nichts anderes als kreative Buchhaltung – Schulden, die nicht als solche bezeichnet werden, bleiben dennoch Schulden.
Die Last für kommende Generationen
Jeder Euro, der heute auf Pump ausgegeben wird, muss morgen von unseren Kindern und Enkeln zurückgezahlt werden. Die Zinslast wird die Handlungsfähigkeit künftiger Regierungen massiv einschränken. Statt in echte Zukunftsinvestitionen zu fließen, werden Steuergelder für Jahrzehnte in den Schuldendienst wandern.
Die fiskalische Verantwortungslosigkeit dieser Regierung ist beispiellos. Man fragt sich unweigerlich: Wann wird der deutsche Steuerzahler endlich aufwachen und diese Politik der Verschwendung nicht länger hinnehmen?
Gold als Schutz vor staatlicher Misswirtschaft
Angesichts dieser besorgniserregenden Haushaltspolitik erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen vor den Folgen staatlicher Misswirtschaft zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Zeiten, in denen Regierungen die Notenpresse anwerfen und Schulden türmen, als gäbe es kein Morgen.
Eine Beimischung von Edelmetallen zu einem breit gestreuten Anlageportfolio kann dabei helfen, das Vermögen gegen Inflation und Währungsabwertung abzusichern. Denn eines ist gewiss: Die Zeche für diese Schuldenorgie wird am Ende der Bürger zahlen müssen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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